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[Band 1]
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Gtecnwyk, uni) wurde in ArchitecKir-Stâ-à von mittlerm und kleinerm Format aufHolz rmd Knvfer ein unvergleichlicher Mei-ster. Bielmalen stellte er das Jnnwmdigeeiner gothifchen Kirche sehr natarlich vor,in denen er die geringste Kleinigkeiten andeu.lete, und wclche von den berûhmtesten Mahlernseiner Zeit mit Figuren beledt wurden. Sei-ne Werke wcrden sehr hoch geschàtzt, undin den vornehmsten Kunst-Cabinetten sorgfál-tigst aufbehalten. Er hinterliesi cincn Sohngleiches Ramens, dcr anch in dicfer Kunstgleich ftinem Vater gcschickt wurde. Des-camps P. i. p. 269. G.

Neer (Arthus van der), ein berâhmterLandschaften-Mahler zu Amsterdam; er wusi.te das Masser/ von niedern Horizont bc-grenzt, und zwischen flachen Uftrn eingefchlossen, durch das zittecnde Pîer.dcnlicht zu ver-schôuern. Die seitwârts, mchrcnthcils ansfeuclncn schilfichten Boden stchcnde Baumevcrdovpeln den L-chatlen, und vorragendeFifcherhûtten sind den beleuchteten entgegengestellt. Aufgespante Netze erhôhen den Bor-grund, wo etwann der einsame Hirr aufBauhôlzern sitzet, und ûber seiner Hut ein-geschlummert ist. Jmmitlclst versucht stchdie fich selbst gclassene Heerde im Masser amSchilf; ihr Anfûhrer bricht den Gcgenscheindes Mondesund hilft den Vorgrund vol-lenden. Arthus ist auch wegen seiner Min-tcrstûcke und Feucrsbrûnste dekant. So re-det der vorlrefliche Kenner Hagcdorn P. i.p. w. von der kunstreichen Arbeit diesesMahlers.

XTíeer (Eglon van der), gebohren zu Am-sterdam A. 164;. Lernte bey stincm BâterArthus, und bey Jacob Vanloo; er mahlkeHistorien, Portraite, und Landschaflen,die er mit Figuren und Thieren ausstafirle.Er arbeitete in Frankreich, ingleichem furden Grafen von Dhona, und an dem Chur-fi'irstlichcn Hofe zu Dûsscldorf, wo er A.170;. starb. Der Konig in Spanien beehr-te ih» mit dem Trtui seines Hof- Mahlers.Er stellte die Ratur mit einer bewunderns,ivurdigen Genaììl)eit vor. Sein Pinscl istmarkigt, seine Colorit reitzmd, seine Ausar-beitung ieicht und geistrcich. Er zog allerieyKràìiter in einer dazu ausgeivàhltrn Woh-

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nunsi. Mit dl'esen schmnckte er den Vor-grund seiner Laiìdfchaftcn mit âusserstem Flcitz.Seine hinterlatzne Wittwe mahlte in Mignatur, und genotz von dem Churfursten einePension. Argensville Ed. 2. P. p. 212.

Neer. Siche Chate! und Spielberg.

Neari (Bartholomâus de), mahlte in derKirche^ S. dignes zu Benedig, einen Christusin dem Garten zu Gcthsemane. Bassaalia.

Negri (Hieronymus), genannt Boccia;gebohren zu Bologne A. 1648. Lerute beyDominicus Maria Canuti und bey Lamen-tius Pasinelli. Er mahlte fur die Kirche Jé-sus zu Modena den Martyr-Tod des H. Bar-tholomàns, und fur die Kirche gleiches Ra-mens zu Mirandola die Historie des H. Libo-rius rc. Guarienti p. ,07.

Negri (Joh. Franciscus) , genannt da iRitratki; Mahler zu Bologne. Lernte zuBenedig bey Eduard Fialetti. Er wurde einMahler, Baumeister, Dichter, und Histo-rienfchreiber; halte eine schône Sammlungvon Zeichnuugen, und vicie Erfahrenheit inanticken Mànzen. Er hinterlietz einen SohnBlanclis, der auch ein Mahler war. Mai-vasia T. I. p. r r r. G.

Negri (Petrus), mahlte fur die SchukeS. Rochus zu Benedig eine grosse Tafel,auf welcher die Repubiic um Abwendungder Pest vor der H. Jungfrau Maria undandern Heiligen flchcnd vorgestcllt ist. EinMerk von grosser Composition, Stàrke undColorit, welches A. 167;. vollendet wurde.Bassaglia. G.

Negri (Petrus Martyr). Siche Reri.

Negroio ( Philippus ), ein vortreflicherBildhauer in Figuren und Basreiiefs. Ar-beitete auch zu Meiland in Stahl und Kupfer.Lomazzo und Bafari gedenke» dieses Kûnst-lers. Guarienti p. 170.

Negrone (Petrus), genannt Zingaro;Mahler aus Calabrien. Lernte entweder beydem âitern I. Anton d'Amato vder beyMarc Pino. Man siehet verschiedene seinerGemâhlden in den Kirchen zu Rcapolis, un-ter denen eincs, den Tauf Cbristi vorstellend,ais es von dem abfchâlen dcsKreiden-GrundS(auf welchen man feibigcr Zeiten zu mahlenpstegte) fchadhast geworden, durch diefmderbare Kunst des Alexander di Simone

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