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[Band 1]
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A. i?;i. von der°alten hôlzernen Tafel ab-gclôtzt / u»d auf ein frisches Tuch ûbcrgctca-gcn wurde. Ncgrone starb A. 1565. Un-geachtet der Hofnmig , welche dieser Kunsk-let con ftincm coi)u Raphaël schon vonsemer Geburt an nàhrte, uni) ihm deswe-gen gedachten Tauf-Namen gcben lies, auchgrosse Muhe anmandte, ihn zu dieser Kunstgeschickt zu machen, wurde er doch in selbi-gcr nur mittelmâsig. Domcnici P. 2. p. 129.

Neczroponre ( Francsscus ), mahlte dieAltar - Tafel in der Capelle Morosini derKirche c. Franeiscus Délia Bigna zu Denc-dig , in welchcr die H. Maria, mit gefalte.ncn Hándeu den Heiland andeiend , vorge-stellt ist; zn,ihren Fàssen sind vcrschiedeneGattungen Vôqcl zu fthe». Dieses Gemàhldwird von Ridolfi unter den Werken des Ia-cobello Flore beschrieben. Bassaglia.

NeidUnger (Michael), gebohren zu Nûni-berg A. 1624. Lernte bey Geôrg Slranch.Arbeitete zu Amsterdam bey Jacob de Bâ-cher. Gieng von da in Italien, und fttztesich zu Vencdig, wo er A. 1700. starb.Man findet in der Kirche S. Anna die Er-scheinung des H. Laurentius Giustiniani,die der seligcn Nicolasia, Aebtitzin diesesKlostcrs , geschah r Und in der Kirche belSoccorso den Leichnam und die AuferstchungEhristi. Doppelmayr p. 254. G.

NeUi ( LaurentiuS ) , Mahler zu Rom xlernte bey J. Vaptista Buoncore, und mahl-te in verschiedenen Kirchen rc. diesir Stadtmit den Zeichnungen seines Lehrmeisters.Titi. Gì , ^

X~ïeilt (Petrus), zu Rom; lernte bey J.Ma.ia Morandi. Mahlte viele Altar-Blât-tcr, und kam mit seiuen Portraiten in glltenRus. Er Icbte A. 1740. Pascoli P. 2.p. i;;.

ìIclli (Plautilla), Acbtisni des KlostersS- Catharina von Sienn zu Florenz; zeich.netc »nd mahlte in Miniatuc nach den Wer-ken Der grositen Meister. Verfertigtc auchweitláuflige historische Gemáhide von Ochl-Farben, die in verschiedenen Kirche» undPrivat-Háusern dieser ctadt geseheiiwerden.Vasari P. z. p. 178. G-Neri (Ichannes), ,gc,!annt dagst Vccelli 4ein sehr berûhmter Vôgel-Mahlcr in Minia-lur zu Bologne, von welchcr Kunst er. obi-

gm Beynamcn bekam. Von semer Arbntsindch man in der Bûcher - Sammim.g desUlhsses Aldrovandi stebcn grosse Bûcher mitVôgcln, Fischen und vierfûsigcn Thicren an-gesûllt, die A. 157;. vollendet wurdcn.Mamn p. 2;z. G.

Neri (Petrus Martyr), Mahler zu Rom;wilrde A. 16,-0. als ein Mitglied der Acake-niie S. Lucas aufgcnommen. Man findetvon seincn Gemáhlden in der Kirche der Car-thaus zu Pavia. Guarienki p. 428.

Nero (Durantest. Siehe Albcrti.

Neroccio, von ciena; lebte um A. i z;c>.und wurde zu semer Zeit sûr cincn finnrcichenBaumcister gehaltcn. Vasari P. 1 . p.'17z. G.

Neroni l.BartholomânS), gcnannt MaestroRiccio Saneft; lernte bey Balthasar Pcruzziund bey ftincm nachinahligen Schwicgervcr-tcr J. Anton VwzcUi. Mbst der Mahlereylernte er auch die Bautunst, und wurdcnseine Werke durch Andréas Andreani in Kupftrgestochen. Baldinucci Sec. 4. P. 2. p. 76.

Nerveftr (Caftarus), lernte bey Titian zmahlte mit einer lobcnswûrdigcn Manier undguter Fàrbuug viele Wcrke in Friaul um A»1540. Ridolfi P. 1. p. 117. G.

Nés (Iohannes), Mahler zu Dclst; lerntebey M. J. Mirevelt. Schon die Portraitswelche er unter dcr Anfuhrung seines Lehr-mcisters verfertigtc, wurdcn sehr hoch gcschàtzt.Er studirte in Fraukreich und in Italien.Es ist schade da§ dieser Kstnstler, da er zuHistorien die crfordcrliche Tûchtigkcit besasi,sich allein auf die Portraite einfchrânkte. Erzeichnete richlig/ und fárbte sehr gut. ceineArbeit wird noch immer in Holland bewun-dcrt. Descamps P. 4. p. 22.

Netscher (Casparus), gebohren zu PragA. i6;y. Muxte in ftiner zartesten Iu-gcnd aus ftincm Vaterland entflichcn , erkam in Holland und lernte die Mahlerey zuDeventer bey Gérard Terburgh und bey Gé-rard Douiv. Er erlangtc eine seltene Geschick-llchkeit in halben Figuren, so das er hierin-uen ftincm ziveyten Lehrmeister gleich kam, jaihn in einigen Stûcken iibertraf. SeineWerke sind fthr rar, und wegen ihrer bcftn-dern Schônheit in ungenwm hohem Merth.Er arbeitete in Haag und starb daselbft4684. Netscher ka» fur einen der bcsten

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