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Noftre (Andréas le), Contrôleur der Ge-bâudendesKvnigs in Frankreich und Zeichnersemer Gárten; drachte diese Kunst auf einensthrhohen Grad ber Vollkommenheit. Er warfast 4c-. Iahr alt, als Herr Foucquet,Oder - Jntcndcnt der konigîichen Finanzen ,ihm Gelegenhcit gab , durch Anlcgung derprâchtigen Gârten zu Vaux le Vicomte seineKunst bekannt zu machen. Hernach arbcite-te er zu Versailles, Trianon, S. Germain te.wo er die Vortreflichkeit diescr Kunst in al-len seinen Werken sehen lietz. Er starb zuParis A. 170°. in dem 87. Iahr seines Al-térs. l'Advocat.

novara (I. Baptista de). S. Ricci.

Hope (Francisais da) , Banmeister zuGenua; lernte bey Rochus Lurago , undverfertigte die Modeste der Kirche S. Bern-hardus dastlbst , und der Kirche und desKlosters diests Ramens zu Albaro. Sopra-ni p. 288.

novelli (Antonius), gebohren zu Castel-franco A. 1620. Lernte bey Gérard Dilva-ni und bey Augustin Buggiardini. Er wur-de ein berûhmter Bildhauer, und vosteudetedas Grabmahl der Archangcla Palladini,welches Buggiardini angefangen hatte. Ergieng mit dem Cardinal Carl von Medicisnach Rom, und verfertigte dessen Portraitin Marmor, welches einen allgemeinen Bey-fall fand. Die Kônigin Christina verlangteihn in ihre Dienste, weil er aber seine Frey-heit liebte, so verbal cr les. Neben derBildhauer-und Posiir-Kunst erfand er alseût stnnreicher Kopf allerhand Maschinen,mathematische Instrumente, Seherohren te.«nd wurde wegen semer Geschicklichkeit allerOrtcn beltebt. Er starb A. 1661 . Baldi-nucci Sec. ;. p. G.

novelli (Ivh. Baptista), von Castelfran-co ; lernte bey dem jângcru Jacob Palma.Ob er nun gleich wedcr fur sich selbst nochfur seine Freunde auf eine gar ruhmlichcArt mahlte, wurde er doch der Lehrmeisterdes Peter Damini, eines beràhmten Kunst-lers. Ridolfi P. 2. p. 248. G.

novelli (Petrus), genaimt Montrealese;aus Sicilien gebûrtig. Ein Mahler vonvortrefiìchem Gcsckmack, guter Zeichnung«nd sthr guter Farbung. Er arbeitete seine

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Gemàhlde mit vielem Fleitz und Stârkc aus,da er die Farben mit grosser Meisterhaftig-keit behandelte, und zuweilen Joseph Ride-ra , jedoch mit mehrcrer Leichtigkeit, nach-ahmte. Alle seine Stûcke verfertigte er nachder Ratur , sonderbar zeichnete und fàrbteer die Kôpfe, Hânde und Fusse verwunder-lich schôn. Er war wenig bekannt, weiler niemals ausscr fein Vaterland kam, da-neben auch sehr bescheiden war. Lebtc umA. 1662. Guarienti p. 429.

nsurision, Bildhauer zu Paris; lerntebey Francifcus Girardon, und arbeitete nebstRobert le Lorrain fcinem Mit-Schûler andem Grabmahl ihres Lehrmeisters in der Kir-che O. Landry. Brice.

nozzo di perino , genannt Calandruc-civ; Mahler zu Florenz. Lernte bey An-dréas Tafi. Die lacherliche Streiche, wel-che ihm von Buffolmaco, Rello di Dinound Bruno feinen Mit - Schulern gespieltwurden, werden von Boccaccio in feinemDecamaron erzàhlt. Er lebte um A. i;4o.Baldinucci Sec. 2. p. 64. G.

nucci (Avauzino), gebohren zu Città diCastello A. i;;2. Studirte nach den Bas-reliefs, Statâen und Gemâhlden zu Rom,und besuchle zugleich die Schule des Rico-laus Circignano; es wâhrte nicht lange,datz er feinem Lehrmeister in feinen Werkenfur den Pabst behàlflich seyn konnte. Eingrosser Theil der Gemâhlden, welche Sixtusder V. verfertigen lietz, sind von seiner Hand.Er arbeitete in den vornchmsten Kircheu zuRom, und starb dastlbst A. 1629. Baglio-ni p. 189. G.

nunnez (PetruS de), gebohren zu Ma-drid um A. 16,4. Srudirte die Mahlereyzu Rom, und copirte die Wcrke der bestenMahler mit grosser Aufmerkfamkeit, wodurchcr einen geâbten Pinfel und eine fruchtbareErfindmig in histvrifchen Gemâhlden crlang-te. Er verfertigte auch viele Porkraite, vondenen man einige in dem kônigstchen Comé-dien - Saal zu Madrid stchet. Starb A.1654. Velafco Ro. 8;. G-nunnez de villavincencio (Petrus),von Seville; Ritter zu Jerufalem. Er sa-he zufâlliger Weist einige Gemàhlde, welcheMatthias Preti nach Spanien gesandt hatte,B b b s und