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und dessen starke Manier gefiel ihm so wohl,fcag er sich unverzoglich nach Maltha verfug-te, wo sich Preti damais aufhielte, besuch-te daselbst seine Schul, und copirte seineGemáhlde mit so gutem Erfolge, datz selbigeden Originale» sehr nahe kamen. Er mahl-te auch historische Stucke aus eigner Erfin-dung und wohlgleichende Portraite. Furseine Geburts-iLtadl verftctigte er ôsseutlicheund Privât - Gemáhlde. Wurde von Caridem II. zu seinem Cabinet-Mahlcr erklàrt,und genotz ein starkes Gehalt. Er starb umA. 1700. m seinem 60. Iahrc. Guaricnti.
nunziata (Toto bel), Mahler zu Fio-renz; Imite bey Robolph Ghirlandajo. Erarbeitete vieles fur ftinen Lehrmeisicr. Sand-te seine Gemáhlde m Deutschland, Englandund Spanien; er wurde in England beruf-fen, wo er grossen Ruhm und gute Beloh-nung erhielt. In Erfindung von Feuerwer-ken und gemahltcr Stuccatur-Arbcit war erauch vortreflich. Vasari P. ;. p. 104. G.
nuvolone (Carolus Franciscus), genanntPansilo; gebohren zu Meiland A. 1608.Lernte bey seinem Vater Pamphilus. Stu-dirte nach den Werken des Julius CésarProcaccini und I. Baptista Cresi'i. Er thatsich nut seiner glucklichcn Arbeit also hervor,dasi er den Namen eincs der beruhmtestenKunstlern seines Vaterlandes erlangte. DieKônigin von Spanien kam A. 1649. nachMeiland, da er die Ehr hatte, ihr Portraitzu mahlen, und zur Belohnung bas Kleidempfieng, welches sie damais trug. Ermahlte einige Zeit nach der Manier des J. C-Procaecino, die er aber milderte, und sichder angenehmen Fârbung des Guido Reinnáhcrte, in welcher man verschicdene Werkein Kirchen und Pallâsten in- und ausser Mei-land siehet. Er halte eine natûrliche Furchtvor dem Wasser, daher als er cinst aus demComer-See eine» Sturm ausznstehen hatte,gerieth er m solchen Schrecken, datz er beysemer Heimkunft A. i66r. .'starb. Guarien-ti p. i i;.
Nuvolone (Iosephus), des PamphilusSohn; qebohren zu Meiland A. 1619. Inseinem 16. Jahr mahlte er schon in Geheimeinige Werke, welche fur seines Bruders
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Arbeit gehalren wurden. Nachher brauchteer eine ganz eigne Manier, nach welcher ereine unsagliche Mcnge Arbeit in Kirchen,Pallàsten und Galierien mit einem geschick-ten, kàhnen und wohlgefàrbten Pinsel ver-fertigte^, und fuhr in dicftr Arbeit mit glei-cher Ltârke fort bis in bas 84- Jahr seinesAltérs, in welchcm er A. 170;. starb.Guarienti p. 2;;.
Nuvolone (Pamphilus), aus einem vor-nehmcn Geschlecht von Cremona gebûrtig;lernte bey Ioh. Baptista Trotti. Arbeitetezu Meiland mit gutem Fortgang, und starbdaselbst A- i6;i. Qeine beydè oberwchnteSôhne bekamen von seinem Taufnamenden Beynamen Pansiii. Guarienti p. 40;.
Nuzzi (Marins), genannt Fiore; geboh-ren zu Penna in dem Konigreich NeapolisA. 160;. Lernte bey seinem Oheim Tho-mas Salini, und wurde einer der vortref-lichsten Blumen-Mahler; er vcrferligle die-selbe mit einer Natàrlichkeit, welche dieSinnen einnimmt und tàuschet. Man be-wundert ûberdas in ftinen Werken eine schô-ne Wahl, eine fcrtige Ausarbeitung und ei-ne glánzende Fârbung. Dieft Art Mahle-rey, welche mit austêrordentlichc» Talentenmutz behandelt werden, wann man sie furschon haltcn soll, machte unftrm Kûnstlersein Gluck, und brachte ihm die Freundschaftvieler vornehmer Liebhaber zuwege. Er ar-beitete zu Rom, von ba aus seine Gemâhl.de durch ganz Europa versandt wurden.Starb A. 167;. Von ftinen Werken siehetman nur eines ôffentlich ausgefttzt; diescs istein Blumen-Kranz, womit das von AndréasCamafti gemahlte, und in der Kirche S.Andréas délia Vaste bcsindliche Bilbnisi deSH. Cajctanus umgebcn ist. Einige schrei.ben dieft Arbeit seiner Schûlerin, der Lau»ra Bernasconi, zu. Argcnsville P. j.p. 8. G.
Nymegen (Elias und Dionysius). SieheNimniegen.
Nys (de), von Amsterdam; lernte,beyEvert von Aelst. Er mahlte Vègel, Frûchterc. mit einem kccken Pinsel und starker Fàc-bung. Remy p. 42.
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