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Obregon (Petrusde), gebohren z» Ma-drid A. 1997. Lernte bey Vincentius Car-ducho. Dieser Kûnstler musi nach sehr we-riigcn Mahlereyen die man von t&m auszn-weisen Hat, beurtheilet werden. Diese sichetma» m dcin KIoster de la Merced^, und inder Kirche zum H. Crcutz. L>cm SohnMarcus ûbte gleiche Kunst. Peter starb umtzl. 16^7. Velasco No. 94-
Occhiali (dcgii). Siehe Gabriel Ferran-tiut und Casvarus Vanvttelli.
Ochoa (Franciscus), gebohren zu Sevilleum A. 1644. Lernte bey Bartholvme Ste-phan Murillo. Er mahltc auf eine Kupfcr-platte den Aufenlhalr Christi in Egypte», miteinigen Weibspersoncn die ihm dicnen. Auchverfertigte er vortreffich schône kleine Por-trailc. Starb zu Madrid um A. 1700.Velasco No. 199.
Odam (Hieronymus), Mahler, Bild-hauer und Baumeister; gebohren zu RomA. 1681. Lernte bey Carl Maratli dieMah-lerey, bey Carl Fvntana die Bau-Kunst, beyPeter Léo Ghezzi das Zeichnen mil ber Fe-der, und be» Dominicus dei Marchis dasLandschaften - mahlen, und wurde in Olstendiesen Kûnsten ein geschickter Mann. L-eineFertigkeit demnach in altcrhand Materien zufchnitzen, wohlgleichende Portraite mit Pa-stel - Farben zu mahlen, in Knpfer zu etzen,kleine geschnittne Steine ins Grosse zu zeich-nen, Risse und Modeste zuGebâuden zu ver-fertigcn rc. lernte er aus stch stlbst. DerHerzog zu Parma machte ihn wegcn ober-zehlten Vorzûgen zum Rittcr des Ocdcns S.Gcorgius. Guarienti p. z07.
Odasi (Iohannes), gebohren zu Roin A.i66z. Lernte bey Cornélius Bloemart, J.Baptista Gauli, und Cyrus Ferri. Kam inder Kunst so weit, datz er miter der Zahlderjenigen Mahler war, welche die Prophe-ten deS alten Testaments an den Pfeilern derKirche S. Johann von Lateran verfertigten,von denen er den Prophète» Hoseas mahlte.Er starb zu Rom A. 17; 1. Dieser Kunst-ler war in seiner Arbeit unermûdel, undmahlte mit ungeniemer Fertigkeit. SeineZeichnung ist correct, und werden seine Fresco-
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Gemâhlde besonders hochgehalten. Seinemeiste Werke befinden sich in den Kirchm zuRom. Die Cuppol der Dom-Kirche zu Vel-letri gicbt ihm einen Platz unter den bernhm.testcn Mahlern. Odasi ermarb sich durchseine Arbeit ein betràchtlichcs Glûcke, undder Pabst beehrte ihn mit dcm Christus-Or-den. Drey stiner Brûder, Antonius, Ni-colaus und Pctrus machtcn ihre Namendurch die Mahlerey bekant. Pascoli P. 2.p. )86. G.
Oddi ( Maurus ), gebohren zu ParmaAn. 16)9. Die Brinzcsiin Maria sandteihn nach Rom, die Mahlerey bey PeterBerelini zu lernen. Nach séchs Jahrenwurde er zurûckberufen, und mahlte das her-zogliche Zimmer zu Colorno in kurzer Zeitund mit grossem Fleisi, worauf er die Hof-Mahler - und Baumeister - Stestcn erhielt.Er nrahlte in Oehl - und Fresco-Farben,arbeitete auch mit dem Grabstichel rind derRadir-Nadel. Parma, Piacenza und Mo-dena sind mit seinen Gemâhlde» geziert. Jn-nert drey Jahren zeichnete er 2000. Medaillendes herzvglichen Munz-Cabinets, und schricbezwcy Bûcher von den Regeln der Bau-Kunst,welche er in Druck herauszugeben vorhalte,woran ihn abcr sein A. 1702. erfolgtes Ab-leiben hinderte. Er hinterliesi zwcy Sôhncdie er in der Mahlerey unterwiesen hatte.Guarienti p. ns.
Odorico (Joh. Paulus), ein genuesischerEdelmann. Lernte in der Schule des Domi-nicus Fiasclla, wclcher ihm die Grundsâtzeseiner Kunst getrculich zeigte, dieser aber sol-che mit grbster Bcgierde und Unverdrossen-hcit erlernte. Sein Ruhm erscholle bcreitsdurch seine Geburts-Stadt, und er erhielte ver-schiedene Commitzionen, denen aber die ein-gerissene Pest Einhalt thate. Sopranip. 214. G.
Oeding (I. W.), Mahler zu Braun-schweig; lernte bey feinem SchwiegervaterJoh. Daniel Preitzler. Sein Gesthmackrichtete sich nach der italiânischcn Dchule.Die Schattcn seiner Frauenzimmer - Por-traiten mahlte er so stark alS der Manns-Pcrsonen. Seine Zeichnung ist richtig, seineStellungen neu, und seine Farben-Mischungsein. Er wurde Aufseher ûber die Carolini-