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sche Zeichen-Schule zu Braunschweig. NeueErweiterung der Erkentnitz und des Vergnâ-gens P. 33. v. 107.

Oelgaft (Thomas), von Munchen ; mahl-te zu Nurnberg, wo er sich hausheblich nie-derlictz, in Oehl-Farben, nnd grau in grauauf nasse» Mortel, vtarb A. 1384. Dop-pelmayr p. 203.

Oeri (Petrus), ein vortreflichcr Gold-schmied oder Gurtler zu Zurich; verferligtesehr schône getriebne Arbeil auf Trinkschalenund andre Geschirre, wclche hin und wiederin èffentlichen und Privât-Hàusern zu sehensind. Ingîeichem findet man Degen - undDolchcn - Gefàsse welche allerhand Kriegs-Rûstungen, Thtcr-Hatzen rc. sehr lcbhast,stark erhaben, und mit ungemetnem Fletsiausgeardeitet, vorstellen, wodey er die rechreGestall diescr Gefassen mit grossem Vcrstandund Geschicklichkeit beyzubehalten wutzte.Starb A. 1692. in dem 3;. Iahre seinesAltérs. ^ ,

Oessr (Friedericus), gebohrcn zu Prest-burg A. 1717. Besuchte sicben Iahre dieMahler-Academie zu Wien, wo er in sei, emr 8. Iahre den Preis erhielt, darnach lernteer bey Geôrg Raphaël Donner innert zwcyIahren die Kunst zu posice», und die Kent-nitz der anticken Gebrâuchen. Er kam A.1739. nach Dresde», und verferligte hsscori-sche Gemàhlde, welche sowohl seinem Lehr-meister als ihm selbst Ehre machtcn. Oestretzte auch mit einer mahlersschen und schonenManier in Kupfer. Hagedornp.330. Anm. (b)Offermans ( Iohannes ), gebohrcn zuDorlrecht A. 1646. Studirte nach der Na-tur und mahlte gnle Landschaften. HarinsTab. 32.

Olen ( Iohannes van ), zn Amsterdam;konte allerhand Gattungen Mahlereyen sehrcigentlich nachahme» , unter welche» manvornchmlich Vogelstûcke sindet, die er nachdes Mclchior Hondekoeter Geschmack so âhn-lich mahlte, dah viele Kunstkmner dadurchjrre gemacht wurden. Er starb zu Amster-dam A. 1698. Weycrmann P. 3- p. M 9 .

Olgiati (Ioh. Maria), wird von Torrep. 398. unter die Baumeister der Dom-Kirchezu Meiland gerechnet.

Oliva (Ignatius), zu Neapolis; mahlteLandschaften r. und Serstuà mit wvhlavge-

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brachten Fignren, nach der Manier seinesLehrmeisters Dominicus Gargiuli , die eraber nach der Zeit etwas abânderte, undsich der collnischcn Erde und der gelblichtcnFárbung in Krâutern und Vorboden allzu-stark bedicnte. Domenici P. 3. p. m,

Olivier (Isaac), ein berûhmter Miniatur-und Masser - Farben - Mahlcr , von demsehr vicie Wcrke in Londvn zu sehen sind,die er sûr Carl den 1 . Konig in England,und Johann den III- Kônig in Polen ver-fertigt hatle; vornchmlich bewundcrt maneinen Kopf der di^Konigin Maria von Schott-land vorstellt. Oandrart P. i. p. z 16.

Olivieri (Leonhardus), gebohrcn;u Mar-tina in dem Konigreich Neapolis A. 1692.Lernte bey seineni Oheim glcicheu Ramens,nachher kam er in die Sehule des Solimena,dessen Unterweisung er sv wohl zu nutzeninusité, das; er in kurzcr Zeit im Scandewar sichere und deutliche Probe» seincr Ge-schicklichkcit in Ochl - und Frcsco-Farben môffentlichen und Privât - Gcbaudcn zu zeigen.Sein Werk ist die Façade des Regierung,Pallastes zu Neapolis, an welcher manZàrt-lichkeit uud emen gliten Geschmack bemerket.Domenici P. 3. v> 679. G.

Olivieri (Petrus Paulus), Bildhauer undBaumeister; gebohre» zu Rom A. n;*- Erbedicnte mit diesen Kunsten Pâbste und Fûr-sten in den vornehmsten Kirchen und Pallástcudaselbst. Starb aber allzufrûhzeilig A. 1399.und wurde in der Kirche Minerva degraden.Bagltoni p. 72. G.

Olivieri (Salvator), genannt Salvato-riello; einer der geschicften Schiller des Fran-ciscus Solimena. Wurde iu klcinen histori-schen Gemáhlden berûhmt, in denen ma»eine gute Erfindung, richtige Zeichnung undzarte Colorit findet. Er starb zu Neapolisum A. 1718. in seinem 22. Iahr. Domc-nici P. 3. p- 669.

Omeis (Martinus Henricus), gebohrcnzu Nurnberg A. 1630. Er wurde ein be-ruhmter Stahlschneider,, und bediente mitdieser Kunst drey Chursûrsten in Sachsen,sûr welche er grosse Innsiegel, Wappen undSchaumsinzen verferligte. Omeis starb z»Dresden A. 1703. Doppelmayr p. 237.

Onofri (Crescentius), zu Rom. Lerntebey Caspar Dughetz und mahlte dastlbst sche

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