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[Band 1]
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Gemâhlde» verlangten, und felbige mit Kè-Niglicher Milde belohnten. Sie starb unver-heyrathet ;u Eutdain A. 169;. DicftKlinst-lerin mahlte die Blumen mil grosser Nettig-keit und Fleitz. Sie wutzte ihre Gemâhldedurch eine Gcschmacks- volic Anordaung undlebhafte Fârbung angenehm zu mâche». We-gen der vielen Zeit die sie auf ihre Arbcitvcrwandte, sind ihre Werke fthr rar gewor-den. Descamps P. 2. p. 427.

Oostfries (Catharina), gebohren zu Nieu-koop A. i6;6. Sie mahlte zu Alcmaer Hi-storien auf Glas, und starb daftlbstA. 1703.Harms Tab. 29.

Oostfries (Ioftphus), gebohren zu HoornA. 1623. Lernte dey Johann Adaartz. Erniahlte in seinem Vaterland historische Stàckeauf Glas, und starb A. 1661. HarmsTab. 27.

Opéra (Iohanncs dell'). SieheBandini.Dppenort (Egidius Maria), em aeschick-ter Baumeistcr zu Paris. Er ward Obec-auffther der Gebâuden und Gârtcn des Her-zogS von Orléans, Regcntcn des Kônigreichs,und halte den Ruhm eines ber besten Bau-meister feiner Zeit. Starb zu Paris umA. 1730. Huquier Hat viele feiner Zeichnun-gen in Kupfer gebracht. t'Advocat. G.

Oppersdorf (N. N. Grâfin von), mahltezu Wien artige und naturliche Landfchastcnin Oehl - und Wasser-Farben, ohne Staf-fierung. Hagedorn P. i. p. ;92. Anm. 2.

Opstal ( Gerardus van ), gcbohrcn zuBrûffel A. 159;. Wurde in Bàsreliefd undFiguren von Elfcnbcilt bersthmt. Er arbei-tete zu Paris, und verfcrtigte viele Werkezu Anszierung des konigltchen Cabinets. Starbals Rector der Académie A. 1668. und hin-terlietz einen Sohn der zwar seine Kunst,abcr nicht seine gute Auffuhrung nachahmte.le Comte P. z. p. 112. G.

Orazi (Alcrander), ein geschickter Fresco-Mahler zu Bologne um A. 144°. MaivasiaT. 1. p. 32. G.

Orazi (Andréas), ein geistreicher Mahlerzu Nom, dessen Titi gedenket. G.

Orbay. Siehe Dorbay.

Orbetto. Siehe Turclst.

Orgagna (Andréas), Bildhauer, Mahler«!,d Baumeister; gebohren zu Zlsreni A.

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1329. Lernte bey Angélus Pisanv. kr ar-beitete lange Zcit in der Bildhauer - Kunst,verliebte sich abcr in die Mahlerey, dicer von feinem Brader Bcrnhard lcnite, unddamit man wûtzte datz er beyde Kunstc trieb,fchricb er in seine Gemâhlde Andréas Sculpterfaciebat. An die Bildhauer - Arbeit aberAndréas Pictor f. Er starb A. 1389. ZuPjsa mahlte er das letzte Gericht, in welchemer seine Freunde in der Herrljchkcit des Pa-radieses, ftjne Feinde abcr in den Flammender Hvlie vorstellte. Vasari P. i.p. 181. G.

Orgagna (Bernhardus), Mahler zu Flo-renz; lernte bey seinem Bruder Andréas dieZemien- Kunst, und bey Angélus Gaddi dieMahleny; er arbcitcte wie vbcu gemeldetworden , lange Zeit mit seinem Bruver An-dréas. Baldniucci S. 2. p. 69. G.

Orgagna (Iacobus), genannt da Clone ;Bildhauer und Baumeister. Lcriite bey fti-ncm Brader Andréas. Nach semer Zeich-nung wrirde der Kirchen-Thurn zl, S. Pietrodi Gatloiino aufgebaut. Er verfcrtigtc dasMaulthier welches in dcr Kirche S. Mariadel Fiore ob dem Portal in erhabner Arbcitzu scheu ist, und andere Werke mehr. Bal-dmticci Sec. 2. p. 72. G.

Orgagna (Mariotto), Mahler zu Fla-renz; lernte bey seniem Ohcim Andréas.Baidinucci Sec. 2. p. 7;. G.

Orient (Ioftphus), gebohren zu Buebachohnwest Eiftnstatt ln Niedcr-Ungarn A. 1677.Lernte bey Anton Faistenberger. Er mahltedic Landschaften nach emem Holspiegel, inwelchen er die vielfàltige Abànderungen de»Natur m Windstûrmen, Gewittcrn, Regen,Nebein ic. genau beodachtete. Seine Arbcitliesi er durch Ferg, Canton und Ianneck mitFiguren ausziercn. Er war Vice - Directorder Académie zu Wien, und starb daftlbst A.1747. Rcmy p. 79.

Orio (Petrus). Siche Sorri.

Oriandi (Eduardus), gebohren zu Bo-logne A. 1660. Lernte bey Laurenlius Pasi-neili. Nahm in der Zeichen-Kunst wohl zu,nachdem er aber einige Gemâhlde aus eignerErsindung verfemgt halte, begab er sich aufdas Biid-potziren, m wclcher Kunst er imKleinen und Groffcn ruhnliiche Werke ans-arbeitete. Guarienti p. 396-

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