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[Band 1]
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flvchtige Manier, die seinen Nuhm rn etwasminderte. Otarb zu Venedig A. 1628. Ar-gensville P. 1 . p. 194. G.

palmeggiano (Marcus), von Forli;war ein gcschickter Mahler, dessen zu^nig-nisi man das Abendmahl Christi anfuhrenkan , welches er tn dem Chor der Haupt-Kirche seines Vaterlands vcrfertigte. Sca-nelli schreibet von ihm p. 281. und zeiget benIrrthum , welchen Vasari begieng , da erbieses Gemâhld fàr ein Werk des Rondi-ncllo von Ravenna hielt. Palmeggiano leb-te um A. içxó. Guarienti p. ;6;.

palmieri ( Iosephus ), Mahler zu Ge-nua; verdienet wegen seiner grossen Geschick-lichkeit in Fûhrung des Pinsels , unter dievornehmste Kuustlcr in Europa gezâhiel zuwerden. Er war fertig in der Ardeil, hur-tig in Erfindungcn und gîucklich in der Har-monie seiner Farbm. Starb in seincm Va-terland um A. i?;6. Guarienti p. 2; 6.

palombo (Bartholomâus), Mahler zuRom; lernke bey Peter Bcretiui. Mahltein der Kirche S. Iosephus das Absterbendieses Hciligen, und in der Carmeliter-Kw-che S. Martinus de Monti, das Bildnitzber H. Maria Magdalena Pazzi. Gua-rienti p. 88.

palombo (Onophrius), Mahler zu Nea-polis ; lernte bey Ioh. Baptista Caraccioliund bey Arthemisia Gentilcschi, aus welcherbeyden Manieren er eine besondre formirle,die selbst den Kunstlern gefiel. Man sie-het einige seiner Gemâhlden in Kirchen undPrivât - Háusern zu Neapolis, vie er um2 l. 1640. verfertigte. Domcnici P. 2. p. 241.

palthe (Gcraldiis Iohannes), gebohrenzu Degrnkamp in Overyssel A. 168'. Lern-te zu Amsterdam bey Iuriaan Pool. Ersetzte sich zu Deventer, und mahlte schônePortraite und Cabinet - Stucke, m vencn ergemeiniglich Gegenstánde des gemeinen Le-bens, besonders in Nachtstucken vorstellie,die in den vornchmsten Pallásten und Knnst-vammlungen in Holland anzutreffen sind.Er lebte nvch A. 1750. und unterwies zwcyseiner Sôhnen in dicser Kunsl, unter denenIohannes, gebohren A. 1719. seinen Wohn-platz zu Leyden wáhlte, und sich daselbstmit Portraiten und Familienstucken grossen

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Rnhm erwarb. van Gool H. i. p. 469.und P. 2, p. 57°.

paltronieri (Petms), genannt Mirando-lese; gebohren zu Mirandola A. 167;. Lern-te bey J. Franciscus Cassana, weil er abermehrere Neigung zur Ornament - aïs zurFigureu-Mahlerey bey sich verfpàrte, lernteer diese bey M. A. Chiarini zu Bologne.Er that eine Reise nach Mien und Rom,in welchen Stàdten er alles was zu seinerKunst dienlich war, genau benierkte, undsich eine eigne , leichte , fleitzige und zarteManier in Wasser-Farben aus Tuch und innassen Kalk zu mahien anqewôhnte, in dieserstellte er Perspective mit Sâulenwerk, Ar-chitectur, Triumphbogen von vielfârbigtemMarmor in zierlichen Landschaften vor. Ermahlte alif solche Art in obgedachten Stàd-tcn und zu Bologne, wo er seinen Wohn-platz mahlte. Seine Werke lietz er durchden jûngern Hercules Graziani mtt Fignrcnauszicren. Guarienti p. 4;^.

paludanus (Henricus), ein geistreicherMahler von Mecheln; lernte bey Franz Flo-ris. Arbeitete einige Zeit an déni herzogli-chen Hofe zu Florènz, worauf er sich nachRom begab. Sein Bruder Wilhelmuswurde ein fleisiiger und beruhmter Bildhauer,und Raphaël bieses letztern Sohn crlangtein des Vaters Kunst einen grossen Namen.Sie lebten um A. 1560. Guicciardini P. i.p. 188. 191. G.

pancotti (Petrus), von Bologne; lerntebey den Carracci. Er zcigte seine Herzhaf-tigkeit an dem letzten Gericht, welches erunter dem Bogen der Kirche S. Colomba-no mahlte; in diesem Stucke ûberfûhrte erdiejenige ihres Irrlhums , welche ihn eineeallzugrossen Kûhnlieit in der Mahlercy be-schulbigten. Daselbst ist auch ein ftltsamerHexendanz in Oehl-Farben von seiner Handzu sehen, den inan fur der Carracci Arbcithielt. Er lebte A. r; 90. und starb zuRom in dein Lauf seiner Studien. Ma-sini p. 6)7. G.

pandolfi (Dominicus), Mahler zu Ve-rona ; lernte bey Alexander Marchesini. Manfiehet einige Gemàhlde von seiner Hand inden Kirchen seines Vaterlands. Er starbaber ehe er die grosse Hofnung, welche man

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