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die zwey Gruppen, welche, die von einerWôlfin gesáugte Kinder Romulus und Re-mus, und zwey Genien die mit einerZiege spielen, vorstellen, sehr hoch gestchátztwerden. Er starb zu Paris als Rector derAcadémie A. 1660. la Combe. G.
Sarratzin (Petrus), des obigen Bruder,Bildhauer; kam in die Académie zu ParisA. 166;. Er starb daselbst A. 1679. in dem77. Jahr seines Altérs. Guerin p. 74.
Sart (Cornélius du) , gebohren zu Har-lem A. 166;. Er war der beste Schàlerdes Adrian von Ostade, und mahlte wiedieser mil einer geistreichen Manier Bauren-Gesellschaften, Kirmesscn, und Quacksalber.Blchncn. Seine Zeichnungcn nut schwarz-und rother Kreide, auch mit Wasserfarben,waren den Liebhabern sehr gefállig. Du Sartstarb A. 1704. van Gool P. 2. p. 457.
Sart (Franciscus du) , genannt Walvn;aus der Grafschaft Hennegau gebûrtig;lerntc die Bildhaner-Kunst, in welchcr er zuRom mcrklich zunahm. Kam darauf beyCarl dem I. Kônig in England in Dienste,und ergánzte einige anticke Statûen; wegenvorgefallnen Unruhen wurde er genôthigtsich nach Haag zu begeben, allwo er vieleSlatàen fur den furstlichen Gartcn verfcr-tigte. Er war in semer Arbeit hurtig, undvon guter Erfindung. SandrartP. 1. p.Eines Johannes du Sart, Bildhauers undBaumeisters zu Nimmegen um A. r;6v. ge-denken Guicciardini und Vasari.
Sarts (Andréas del), gebohren zu Flo-ren; A. 1488. Sein cigentìicher Geschlechts-Name war Vannucchi, von seinem Vateraber, der ein Schneider war, bekam er denobigen Beynamen. Nachdem er einige Zeitdie Goldschmieds-Kunst getriebcn halle, lern-te er die Zeichnung bey Johann Barile, unddie Mahlerey bey Peter Rosselli. Wie grotzsein Fleitz und Arbeitsamkeit musse gewesenseyn, kan man ans seinen jugendlichen Wer,ken urtheilen, welche wohl componirt, wohlgezcichnet, und noch besser gcfârbt waren.Von dieftn siehet man cine Probe in demKloster S. Nunziata, an den Lebens - Ge-schichten des H. Philippus Neri, die von allenKennern bewunvert werden. Er bekam deswe-gen viele Arbeit, und bemuheten sich atle Kir-
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chen, Pallâste und Kunstbándler einige ^vonseinen Kemáhlden zu bekommen. SeinRuhm wurde indessen auch in Frankreichbekannt, und bewogen Franciscus den 1.ihn dahtn zu bcrufen, wo er einen semenVerdiensten gemâssen Untcrhalt genotz. Nacheiniger Zeit verlangtcn ihn sein Weib und sei-ne Freunde nach Hause, wozu er vondéni Kônig unter fcyerlichem Vcrsprechen,bald wiedcr zmûcke zu kommen, die Erlaub-nitz erhielt. Seine Ehefrau àber vermochleihn durch ihre Thránen dahin, datz er wie-der seine Zusage zu Florenz blieb, allwoer nicht allcin alles daSjenige so er in Frank-reich geivonnen, sonder» auch eine starkeSumme Gelds, welche ihm der Kônig zuErkaufnng einiger Mahlereyen und Statûenanvertraut hatte, verzehrte. Indessen ver-fcrligte er noch einige sehr schène ôffentlicheGemáhlde zu Florenz, und starb daselbst ander Pcst A. Er ward in der Servi-
le»-Kirche begraben, wo ihm Raphaël daMontelupo einen wohlausgearbeiteten Leichen-stein verfertigte, welcher zwar aus Anstiflenetlicher Arbeiter dieser Kirche einige Zeithernach von seinem Ort weggeschaft wurde:Hingegen liesi der Prior dieses Klosters A.1606 . durch Johann Caccini sein Brustbildaus Marmor verfertigen, und mil emerrûhmlichen Unterschrift in dein Chor, unterseine daselbst befindliche Gemáhlde auftichlen.Man betrachtet diesen Kûnstler als emenvortreflichen Zeichner, er verstunbe dasNackte sehr grûndlich; seine Figurcn smdwohl angeordnet, die Gesichts-Mimen ange-nehm, die Gewânder in schone Falten ge-legt, die Fárbung vortrejlich ulid stark.Man vermisset aber in seinen Kopfen einegenugsamc Verschiedenheit, in seinen Ma-rien-Bildern den edeln und anstandigen Aus-druck, wobey man auch in seinen Composi-tionen mehr Feuer und Lebhaftigkeit wunsch-te. Bottari P. 2. p. 211. G. .,Sartori (Félicitas), eine vortresilche Mt-niatur - und Pastel - Farbcn - Mahlerin zuVenedig; lernte bey Rosalba Carriera.Heyrathete den kèniglich - polnisch - undchursûrstlich - sàchsischen Hofrath von Hof-mann, mit welchem sie nach Dresdengieng, und daselbst mit grossem Ruhm fur