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Arbeit wurde hochgehalten. Er starb zuNûrnbcrg A. 1670. Doppelmayr p. 23;.

Schaubrock (Petrus), Mahler aus Nie-derlautcn; lernte bey Johann Brcughel.Er vcrftrtigte nach der Manier seines Lchr-meisters Landschaften nui vielen Figure»,und arbcitete 3tt Antwerpcn. Harms Tab. 14.

Scheffer lPaulus), aus Flandern , oderDeutschland; mahlte 11m A. 1560. das Ge-wolbe der Kirche S. Sevcrinus zu Ncapo-lis, welches von den Kunstversiândigen ge-rûhmt wird. Domenici P. 2. p. 99. 30;.

Scheffero (N. N.), von Utrecht; kainnach London, und wurde unter der Auf-sicht des Anton Vcrio, bey dem er langeZcit arbeitcte, ein geschickter Histvrien-Mah-ler. Weycrmann P. 3. p. 331.

Scheiz (Matthias), von Hamburg ge-bûrtig; lernte bey Philipp Wouwermans,den er anfánglich tn scinen Gemâhldcn nach-ahmte, hernach mahlte er nach des DavidTenter Manier Bauren-Gesellschaften. End-lich legte er sich auf hiftorische Stucke.Nach scinen Ersindungen habcn die Gebrû-der Kûssel und einige andre dcutsche Kûnstlerviel biblnche Geschichten in Kupftr gebracht.Houbrakcn P. 3. v. - 87 >

SchsUinks (Wilhclmus) , gebohren zuAmsterdam um A. 1632. Er war schoncin gutcr Mahler als er England, Frank-reich 1 Italien und die Schweitz durchlicf.In diesen Lândern studirte er die beruhmte-ste Meister, und machte Beobachtungen ûberdie Seltenheitcn der Alterthûmer. ^ 'Bey sei-ner Zurûckkunft tonte er nicht allendenenrntsprechen, die von semer Arbeit begehrten.Er starb A. 1678. Seine Manier und Fâr-buna náhert sich Caris du Jardin, und dieVerschicsse sind nach Johann LingclbachsGeschmack, welche er aber mit nrchrererKunst ausarbeitete. Sein Bruder Davidhatte den Ruhm eines geschickten Landschaf-ten-Mahlers, und starb A. 1701. DescampsP. 2. p. 462.

Schendel ( Bernhardus ), gebohren zuHarlem A. 1649. Lernte bey HeinrichMommers. Man zeigt von ihm ein schongezeichnet-und wohl gemahltes Bacchus-Fest,und seine Werke werdcn sehr geruhnrt, er hatteanchbernchtrgte Schuler. DeftampSP.z.p.;.

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Schenck (Petrus), von Elbcrselde gebûr-tig; em geschickter Kupftr - und Schwarz-Kunsistccher, arbcitete un, A. 1700. zu Am-sterdam, wo er zugleich einen irarken Kunst-Handcl trieb, und eine grosse Menge Por-traite von Standes-Pcrsonen, Gelehrtm,Kl'instlern rc. auch allerhand perspectivischeVorstellungen von Pallâsten, Stádtcn rc.herausgab.

Scherano (Alexander), ein Bildhaiicrvon «Lettignano; arbcitete zu Rom unterM. A. Bonaroti, und verfertigte nach sei-nein Modeste ein Marien-Bild mit demKindlcin Jésus, welches an déni berûhmtcnGrabniahl Pabst Julius des II. zu schcn ist.Botari P. 3. p. 231.

Scheuffelein (Hans), von Nûrnbcrg;lernte vcrmuthlich bey Albert Durer, indcmer denselben in Gemâhldcn und Holzschnit-tcn genau nachahmte. Er begab sich nachNordlingen, allwo man in einer Kirche aufcinem Altar-BIatt die Abnchmung Chrtstivom Creutz, und auf dem Rathhause dieBelagcrung der Stadt Bethulia auf frischenKalk gemahlt findet, in diescr begieng erden lacherlichen Fehler wiedcr die Costume,dasi er die Soldatcn nach der Mode seinerZeitcn klerdete, und die Besturmung mitEanonen vorstellte, àbrigens ist die Arbeitsehr gut. Er starb uni A. 1330. Doppel-mayr p. 193. G.

Schiafino ( Franciscus ), Bildhauer zuGenua; studirte diese Kunst in stinem Va-teriand, und zu Rom in der Schule desCamillus Rusconi. Er kam mit grossemRuhm nach Hause, und wurde bey denvornehmstcn Werken welche sûr Kirchen undPallaste vcrftrtigt werden sollten, viclfaltiggcbraucht. Arbcitete auch fur den Kônig inPortugal, und A. 1742. einige sehr flcjsiigausgearbeitete Basrcliefs fur das H. Grabzu Jeruftlem rc. Gliarienti p. 20s.

Schiavorre (Andréas), gebohren zu Se-bcnico in Dalmatien A. 1322. Uebte sichzri Venedig in Copirring der Kupftrstiche desParmeggianv, der Gemàhlden Titians undGiorgione. Hierdurch erlaugte er ohneLehrmeister eine zarte, angenchme und zier-liche Manier, die er bis an sein LebensEnde, welches A. 1382. zu Venedig erfolgte,

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