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ju verbesserit suchte. Obgleich dièses Kunst-lers Zeichnung sehr unrichtig ist, hindertsolchcs nicht, datz er untcr die ben'ihmtesteMahler gerechnet werde. Er war vortresitchtu fer Fàrbung, mahlte die weibliche Figu-reit sehr wohl, und seine alte Manns-Kôpfesind zierlich ausgearbeitet, er hatte einen gmten Geschmack in Gcwândern, und einenleichten, geistreichen, und angenchmen Pin-sel, seine Stellungen sind wohl ausgesucht,und ftine Contraste schicklich angebracht. Ri-dolfi P. i. p. 227. G.
Schiavone (Hieronymus oder Georgius),lemte die Mahlerey mit Andréas Mantegna,und andcrn berûhmten Kûnstlern bey JacobSquarcione, und florirte um A. 1312. Ri-dolfi P. 1. p. 68. G.
Gchidone (Bartholomâus), gebohren ;uModena um A. 1360. Lernte bey Hauni-bal Carraccio; er halte eine grosse Zunei-gung sûr die Werke des Correggio, studirtedieselbe mit grossem Fleitz , und ahmte sie sogenau nach, datz seine Arbeit aller Ortenbegehrt wurde. Der Herzog Nanutius zuParma machte ihn zu scinem erstcn Mahler,beschenkte ihn mit einem Lehen, und gabihm eine schbne Behausung. Liber das Gluckwelches er durch seine Kunst verdiente,ward durch eine verdammliche Spielsuchtunterbrochen/ und er starb aus Unmulh A.1616. als er in enter Nacht so ciel verlohr,datz er aussert' Stande war seine Glâubigerzu bezahlen. Seine Gemáhlde sind selten,sie sind wegen ihrer guten Ausarbeitung,Annehmlichkeit, zarter Vehandlunc;, verstân-diger Answahl, schônen Gesichtszugen , ge-linder Fárbung und meisterhastem Pinsel,sehr schátzbar. Seine Zeichnungen sind voltFeuer, und von grossem Geschmack. Seinemeiste Werke findet man zu Piacenza undModena, an welch - letzterm Ort sehr schôneFamille - Portraite in dem herzoglichen Pal-laste von seiner Hand zu sehen sind. Ar-gensville P. i. v. 2;;. G.
. Schiler (Michael Angélus), wurde ge-meiniglich Schistes gcuannt; er lernte beyFranciscus Solimma, und nahm solcherge-stalt in der Mahlerey zu, datz er wàhrenderLchriahren seinen, Meister gute Dienste lei-stm konte/ auch vo» diesem bey ve^chiede-
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nen Mlásen sthr gerâhmt, mid an vornch-me Ltandes - Personen empfohlen wurde.Mahlte nicht allein Historien in Oehl - Wafisec - und Fresco - Farden , sondent auchFn'ichke, Blumen, Vogel, Thiere, Fischeund Meergewâchse. Er lebte um A. 1740.Domenici P. ;. p.' 68;.
Schiler (Pelrus Antonins), des obigenaltérer Brader; gebohren zu Neapolis A.1679. Lernte bey Franciscus Solimena.Er mahlte schon friihzeitig sehr schôitc Ersiu-duttgen, so datz man dieseldige sûr die Ar-bcit stincs Lchrmeisters hielt. Wegen seinesfruhzeitigen Absterbens, welchcs A. 1707.gcschah, findet man wenig ôffeutiiche Ge-màhlde von semer Hand. Domenici P. 3.
p. 668.
Schinnagel (Macimilianus Iosephus),ein geschickter Landschasten - Mahler ; tvardzu Burghausen in Bayern A. 1697. geboh-ren. Lernte bey seinem Stiefoater JosephKamelor, und ahmte ôfters in seinen Wer-ken, sonderlich in Vorstellung waldigter Ge-genden, den Joseph Orient nach: Fran-ciscus Christoph Ianneck zierte seine Arbeitgemeiniglich mit Figuren. Er arbeitete umA. 1750. zu Wieu. Hagedorn p. 221.
Schizzone, mahlte mit Vinccntius daS. Gimignano berûhmte Werke in Borgo,Campo Santo und S. Stefano degl' In-diani zu Rom. Er wurde A. 1927- beyPlundrung dieser Stadt von den Soldakenso ûbes mitzhandelc, datz er nicht lange dar-uach sterbeu mutzte. Vasarl P. 3. p. 112. G.
Gchlurter ( Andréas ), ein beriihmtcrBildhauer; arbeitete zu Anfang vcs XVIII.Iahrhundert zu Berlin, und zierte dasZeughaus mit Trophée» und Larve» ,welche von den Kennern bewundert wer-den, und welche Bcrnhard Rode meister-lich in Kupfer geetzt Hat. Er verfertigteauch das Modell zu der Ritter - StatueChurfûrst Friedrich Wilhelm des GrossemHagedorn p. 335.
Schmaut. Siehe Greseli No. 29.
Gchinidt ( Georgius Friedericus ), enterber besten Kupftrstecher des XVIII. Jahr-hundert. Selbst zu Paris, wo er langeZekt arbeitete, und wo ticse Kunst in gro-stem Flor war, wurden seine vortrefliche
Kupfer-