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Kupfcrstiche bewundert. Er begab sich dar-auf in siin Vaterland zuràck, allwo ihn derKôiiig in Preussen zu fanent Hof - Kupfer-srecher aunahm. Unler seine vornehmsteWerke kôunen die Portraite Carls von Or-léans/ Erzbischofs von Cambray;^des Gra-fen von Auvergne; J. Baptisia *oisoa / desecften kôniglichen Arzls; der Mahler Mignard,Parrocel ûnd de la Tenr te. gezehlt iverden.Schmidt este auch einige Vlucke nach Rem-brands Gemáhlden / in welchen er seineManier sehr wohl nachzuahrnen wutzte, un-geachlet sie nur eintgermassen dieses letzternArt zu radieren gleichet , ûbrigens aberSchmidt gànzlich eigen ist. Die KayserinElyabeth in Rnyland berief ihn nach Pekers-burg, tnn ihr von J. Ludwig Tocquê ge-mahltes Portrait in .kuvfer zu bringen. Erwar ein Mitglied der Mahler - Academien zuParis und zu Berlin.
Schmutz ( Ioh. Rodolphus ), gebohrenzu Regenspèrg einem zuricherischen Vtádtlein( wo sein Vater Psarrer war ) A. us70.Lernte bey Matthias Fàtzli, und begab sichnach Loiidon / wo er den beliebten Geschmackdes berûhmten Knellers wohl nachzuahmenwutzte, wie solches unler andern an demPortrait des cnqlândischen SchauspielersPencketmann, tvelches Iohaitu Smith in<2chwarz - Knnst versertigte/ zu sehen ist.Schmutz ftarb daselbst A. 1715. M. S.
Schneider (Dalus Alpinus), ein geschick-ter Bildhauer; versertigte um A. i;io. dasGrabmahl des Bischofs zu Wurzburg, Lau-rentius von Bibra. Lôchner P. 2. p. 288.
Schôn (Erhardus), Mahler und Kupfer-stecher zu Nurnberg; er war nach demBeyspiel Albert Durers und Debald Bohmbentâht den Liebhabern der Mahler - Kunstdie rechte Proportion beyzubringen. In die-ser Absicht gab er A. ente kurze An-weisung in Druck , worinnen er lehrte wieSchilde/ Helme rc. nach unterschiedliche»Theilungen und Circulrissen richtig zu zeich-nen sind. In seinen Kupferstichen undHolzschnitten folgte er der Manier des obbe-melten Durers. Er ftarb nach A. 1550.Doppelmayr p. 197.
. Gechon (Martinus) , von Kalenbach ge-burtig; man nennte ihn gemetniglich den
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hûpschen Martin. Er war einer der erstenMahler in Deutschland/ welche sich durchihre Arbeit einigen Ruhm erworben hatten.<2etzte sich zu Colmar / und unterhielt einedauerhafle Freuudschaft mit Peter Perugino.Den Traum des H. Antonius, welcher vonih>n in Holzschnitt zu sehen ift, soll M. A.Bonaroti in seiner Iugend ôfters copirt ha-ben. Er ftarb A. 1486. Sandrart P. 1,
p. 220. G.
Schônfcld ( Ioh. Henricus) / gebohrenzu Augspurg A. 1619. Lernte bey JohannSichelbeiN/ und wurde durch Belrachttmgder Werke/ welche man in den vornehmsrenStâdten Deutschlanbs von den besten Kunft-lern zu sehen bekommt, ein berûhmter Mah-ler. Er kam nach Rom / wo er wegen sei.ner guten Kentnitz in der Zeichnung und derMahlerey in dem Pallaft Orsini wohl aufge-noMmen wurde. Hier/ zu Mmichen, Lion,Salzburg, und faft in ganz Deutschlandmahlte er bis in sein hohes Aller mit einerftarken und wohlausgedruckten Manier.Sandrart P. 1. p. 327. G.
Schoepf ( Ioh. Adam ), , gebohren zuStraubingen A. 1702. Ein kunftlicher, er-fahrner und glûcklicher Hiftorien - Mahler,dem wenige Kànstler seiner Zeit zu verglei-chen sind. Wurde chur - eoltnischer Kam-merdieuer und Hof-Mahler.
Schoon Jans (Antonius), gebohren zuAntwerpen A. 16;;. Lernte die Mahlereybey Erasmus Quellinus. Er gieng sehr jungnach Rom / wo ihn die aeadenusche-BentParchasius nennte/ ein Naine/ den ihm sei-ne Verbienste erwarben. Einige Zeit hielter sich an dem kayserlichen Hofe auf, wo-hin ihn Levpold ber 1. berief/ da er dleEhre halte die hvhe Herrschaft und andereStandes - Personen zu mahlen. Er kehrcedarauf in sein Vaterland zurucke , aber dasGluck wollte lhn dastlbst nicht begàmiigen;deshalbei» gieng er an den Hof zu Dussel-borf / wo er sehr wohl aufgenvmmen ward.Nach des Churfiirsteit Johann WilhelmsAbsterben besuchle er auch andre deutscheHofe, und kam endlich nach Wien zurucke,wo er A. 1726. ftarb , und in der Barna-biter - Kirche S. Michael begraben wurde.Man beschuldigk diefen Kûnstlrr eines uner-
R x t * traglichen