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[Band 1]
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traglichen Hochmuths, ,'ndem er sich sehrvicies anf dm Titul eines kayferlichen Hof-Mahlers cinbildete. Jm i'ibrigcn war crein gutcr Historie» - und Portrait-Mahler,und zeichnete einc Figur vortreflich nach deinLeben. Musto Fiorènlino P. 4. p. 9;.

Schooten (Georgiufl va»), gcbchre» zuLeyde» A. r z 87. Lernte bey Conrad vanber Maas, und verfertigte fchon wâhrendfeiner Lehrzeil Portraite welche bewundertwurden. Er hiclt stch bestândig in scinemVaterland auf, wo er bald Historien, baldPortraite mahlte, dicser letztern findet maneinige von sehr verstândiger Composttion inôffentlichen Gebànden. Descamps P. 1.p. î?°.

Schor (Ioh. Paulus und Egidius), ausDeutschland. Waren in der Frcfco - Mahle-rey wohl crfahren, und arbeiteken an vie! enOrten zu Rom, sonderbar in dem pàdstli-chen Pallaste auf Montccavallo, wo ste aufBefehl Pabst Alcranber des VII. unter an-dern den Eingang der Thicre in die ArchNoe unvergleichlich fchon vorstelltcn. J. Paulwurde A. 16;;. in die Académie S. Lucas«ufgenommen. Titi. G.

Schoubroeck. Siehe Schaubroeck.

Schvuman (Arthus), gebohren zuDort-recht A. 1710. Lernte bey Adrian van derB»rg. Seine» Talenten zufolqe mahlre erPortraite, moderne und anlicke Cabinet-stucke, mit welchen er ganzc Zimmer in denvornehmsten Hàufern semer Vaterstadt vor-treflich auszierte. Er wohnte finth A. 1748.in Haag. Schouman zeichnete fehr wohlmit der Kreide, und mit chinestfcher Dinte,mahlte auch mit Masser - und Pastel - Far-de» Portraite, Landfchaftcn, Vôgel, Pflan-zen, Blumen, Profpecte und Gebâude.Jnczleichcn war er sehr gefchickt die Werkebcruhmter Meister genau nachzuahmen. Erarbeitetc ferner in Schwarzkunst, und mitDiamanten auf Glas. van Gooi P. 2. p. ? 4 < 5 ,

Schuppen (Iacobus van), gebohren zuParis^A. 1669. Sein Vater war Petervair Qchuvpen, ein bcràhmter Kupferstccher,der seine Kunst bey Robert Ranteàil gelcrntbatte, und A. 1702. zu Paris starb. DerOvhn lernte bey Nicolaus de Largilliere,und kam i>l die Académie A. 1704. Er

arbcitete einige Zcit an dem lothringifchenHofe, von da er um A. 1716. gcn Mienkam , und A. 1720. kayferlicher Cabinet-Mahler, A. 1726. aber Direcror der dastlvstncuaufgcrichtetcn Académie wurde. Fur dieKirche S. Carolus Borromâus mahlte crauf ein Altar-Blatt den H. Lucas, ivelcherdie H. Iungfrau Maria abfchildcrt. Erstarb zu Mien A. 1751. Hagedorn p. ;26. rc.

Schurmami (Anna Maria), gebohrenzu Utrecht A. 1607. «Lie war von ihrerfrûhcsten Jugend an , bis an ihr Ende dieBewunberung der Gelehrten und Ungelehr-tcn. Ihr Vater bildcte ihren Gefchmack mden Wissenschaften, aber m der Mahlercywar ste stlbst, und die Natnr ihre Lehruiei»stcre. Sic verfertigte auch ihr eignes, ihrerMulter, und Bruder Bildnisse in Holz undWachs. Der beruhmte Honthorst jchátzledas lhrige auf taufcnd hvUânbische Gulben.Sie starb zu Altona A. 1678. DescampsP. 2. p. 119. G.

Schuster (Ioh. Martinus), gebohren zuNurnbcrg A- 1667. Lernte bey JohannMurrern, und mahlte in feiner Geburts-Stadt Historien und Portraite. Er starbaïs Professer der dastgen Académie A. 17)8.Harins Tab.

Schut (Cornélius), gebohren zu Antwer-pcn uin A. 159°. Lernte bey P. P. Ru-bens, und wurde ein gcsthictter Historicn-Mahler, befonders in grosse», «Ltucken. Mansiehet in der Kirche U. L. F. z» Antwcrpendie Cupole, und verschiedene anderc Gemàhl-de von feiner Hand. Daniel SegcrS be-diente stch feiner Arbeit in denen von ihingeinahlten Blumenkrânzen, in welchen erBasrelicfs und andre Figure», grau in grau,anbrachke. Er war in Erfindungen fo' frnchtbar als sein Lehrineister, aber wenigercorrect, er halte eu, ausserordentlichcs Feuer,zuweilcn aber verfiel er i» das Grave. Manstndet gleichwohl Gemáhlde von guter Fár-dung und ungemeiner e^tàrke von ihm. Erstarb dafelbst A. ,676. . Diefer Kuustlcr halteeinen Nefen gleiches Ramens, ivelcher oftmit dem Oheim vcrmisthet wird. Er arbei-tete zu Deville, wo er der Mahler-Academievorstund, und ward vornehinlich in Portrai-ten berûhmt. Descamps P. 1. p. 398* G.

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