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[Band 1]
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Man tadelt auch seine Zcichnung , wogegenabcr seine Composition ziemlich gut, seineKcnntnisi in Licht und Schatten glûcklich,und seine Fârbung vortrestich war. Dcs-camvs P. z. p. 98.

Slob ( Iohannes ), gcbvhren ;u Edam21 1 <5 4 3. Leriîte bey Iostph Oostfries. Ermahlte íehr wohl auf Glas, und arbcitcte jtiHoorn. Harms Tab. ;i.

Slodts (Michacl Angélus), Bildhauer zuParis. Von seiner Arbeit ist das Grabmahldes Abts Languet , Psacrcrs der Kirche S.Sulpice / der grosse Altar der Kirche S.Germain de l'Auxerrois und noch vicl an-dcrs mehr. Er lcdte um A. 175°. la Fran-ce littéraire. __

Slodts (Ocbastianus), ein Bildhauer/von Antwerpen geburtig; arbeikcte zu Paris.In dem kônigiicheu Garten der Thuillericsijl dic Statue des Hannibal : Auf dem Haupt-Altar der Kirche S>. Louis dn^Loiwre zwcyEngcl : Und in der Cavelle O. Ambrosiusder Invaliden-Kirche ein Basrelief , von scbner Hand. Er starb A. 1728. Piganiol.

Aodts (Sebastianus Antonius/ undPau-lus Ambrosius) / Bildhauer. Der grosse Al-tar und^die Verkleidung der Pfeilern in derKirche fo. Varthelemi: Dic Zclte ûbec dcngrossen Altar , und die Engel welche die Zei-chen der H. H. Petrus und Paulus halten ,in der Kirche S. Sulpice ;h Paris wurdendurch diese Kânstler vcrfertigt. Paul Ambro-sius starb zu Paris A. 1758. Piganiol.

Gluis (Iacobus van der ), gcbvhren zuLeyden A. 1660. und wurde in dem dasigenWayscìihausr erzogen. Er lerntc die Mahle-rey bey Heinrich de Voys und bey Petervan Vlingeland , dessen flcisiige und ausfuhr-liche Manier er wohl nachahmte / und wiediescr moderne Gcsellschaften schilderte. Vander Sluis starb in seiner Geburts-Stadt A.17)6. van Gool P. 1. p. içi.

Smissen (Dominicus van der)/ lernte beyseiuem Schwager Balthasar Deuner , undbeobachtete eine fehr genaue Verháltnisi derFârbung in den abweichenden Theilen seinerKôpfeu. Er mahlte auch mit gleicher Ge-schicklichkeit Frûchte/ Blumen und andre leb-lose Gegenstânde/ welche zu Auszierung einesPortraits dienen , und bediente sich hiermnender Natur. Hagedorn p. rLr.

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Smith' (Iohannes) / einer der ersten undvortreflichsten Kupftrstechern in der sogeheitz-nen Schwarzkunst. Er war ein Englánder,und/ so viel man aus seinem von KnellecnA. -696. gemahlten Portrait vermuthen kawum A. j6;o. vis 1660. gebohrcn. ManHat von ihm viel Portraite und Nachtststcke/welche sich wohl zu diescr Arbeit schicken/und niic grosser Geschicklichkcit und Flcisiausgearbeitct sind. Schalckens Werke wa-ren zu seiner Arbeit sehr bequem. Man hàltfccifur/ dasi Johann Faber / der um A. 1730.viel in diestr Kunst zu London arbcitcte / des^obigen Sohn gcwescn/ und dasi diescr lctzte-re nur seine» Geschlecbts- Rame» in die'la-tcinische Sprachc ûbersetzt habe. la Combe.

Gmits (Ludovicus)/ genannt Hartkamp;mahlte Blumen und Frûchte. Er halte dieGcwohnheit , dasi er dieselbe grau in grauuntermahlte , und im Ausarbeitcn mit 6mder Natur áhnlichcn Farben ûbcrmahlte/welch - letztere aber mit ber Zeit verbliccheii/so dasi die crste Fârbung wicdcr zum Vor-ftliein kam. Er arbcitcte in seiner Geburts-Stadt Dortrccht und zu Londv». Weyer-man P. 2. p. 38;.

Smits (N. N.) / ein gefchickrer Mahlervon'Breda ; er mahlte Historien und Pla-fonds in dem kôniglichen Schlosse Honslaars-dyk und fur vicie Licbhaber in Haag. Wcyer-mann P. 3. p. 259.

Smythers (Anna ), von Gent; JohannHcer/ des vvrnehmsten Bildhauers in Flan-dern Ehcfrau. <2ie mahlte sehr kleine undfast unsichtbare Figurcn. Unter andern zei-get man von ihrer Arbeit eine Windnn'ihlen/mit ihrcn ausgespanntcn Fliigctn/ dcn Mnl-ler init einem Sack belad«n , ein Pftrd , ei-nen Karrcn / und Leute die nàchst vorbcy gc-hen ; dieses ganze Gemâbld kan mit einerBohne bedeckt wer.cn. Vermander. G.

Snayers (PeiruS ), gebohren zu Antwer-pen A. 13-3. Man hàltihn fureinen Schû-ler Hcinrichs van Balen. Er war in denRegeln und in Ausûbung seiner Kunst so wohlgegrundet/ dasi er mit gleicher Gestbicklich-keit Historien / Feldschlachten , Landschaftenund Portraite mahlte. Der Erz-Hcrzog Al-bert bcrufte ihn nach Brussel , ernennte ihnzu seinem Hof - Mahler , und verschafte ihmGclegenhcit/ sein Genie und ftinen Pinstl zuT t r q- nben,