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àben f und wurde seine Arkeit "on Rubensund Vandyk gerûhint. Er arbcitete auchfur den spanifchen Hof, lebte noch A. 1662.und war einer der glàcklichsten Knnstler sei-ner Zeit. Seine Zeichnung ist sehr gut/und seine Coloril gleichet bisweilen des Ru-bens. Descamps P. 1. p. 40;. G.
GneUaerr (Nicolaus), gebohren zri Tour-nay A. i?42. Leente bey Carl van Ipern.Er mahlte Historien/ arbcitete zu Dortrecht/und starb A. 1602. Harms Tab. 10.
Snellinck (Hans)/ gebohren zu MechelnA. i?44. Mahlte sehr wohl Historien undFeldschlachtcn / von welch letzterer Gattunger insonderheit dieimigcn vorstellte , wclche tuden Niedcrlanden vorfielen. Er wutzte denRauch deS Pulvers bey den fechtcndcn Par-theyen so wohl anzubringen, datz daranscine vorlrcstiche Haltuug ìn seincn Geináhl-den entstund. Starb A. 16; 8. DescampsP. 2. p. 179. G.
Gneyders (Francifcuâ) / gebohren zuAntwerpen A. 1979. Lernte bey Hcinrichvan Balen / und vcrdiente schon frûhzeitigdie Lobsprûche seines Lehrmcisters / als erunter seiner Aufstcht Fràchte und Thieremahlte / in diesen letztern ûbertraf er alleseine Vorfahren und Zeitgenossen. Rubenswar der erste welcher seincn Ruhm bekantmachte/ da er fich dessen Pinsels in seinenhistorischen Geinàhldcn bedicnte. , Man fin-det auch «Dtàcke von diesem Kûnstler, indcnen entweder Rubens oder Jordaeus dieFiguren mahlten/ welche so wohl zustnnmenpatzten , datz man nicht vcrnnithen tonte/datz zwey verschiedcne Meistcr an gîeichcmGemâhld gearbeitet hàtten. Die richtigeZeichnung , die Feuerreiche und vielfaltig-verânderte vtellungen/ eine starte Fàrbungund herzhafte Pinselstriche , vereinigte» ihrbcyder Arbeit. Eine Hirschcnhatz machteSneydern sein Gluck/ diese sah Philipp der!II. Kônig in Spanien / der ihm sogleichctliche Iagdcn und Feldschlachtcn zu mah-len / befahl , und der Erz - Herzog Alberternennte ihn zu seinem ersten Mahler. Erniahltc Iagden / Frûchte und Kûchen-Stûckemit der grôsten Natàrlichkeit / und wutztemit verstandigen und kecken PinselstrichenBvrsten / Haare/ Molle und Federn vortres-
So
lîch nachzuahmen. Sneyders starb um A.16$ 7. Descamps P. 1. p. ;zo. G.
Soardi. Siehe Bernhardinus Gatti.
Sobleau (Michael de)/ Mahler auSFrankreich; war einer der besien Schûlerdes Guido Reni. Von seinen Gemâhldensieht man zu Venedig in der Kirche S. Lau-rentms den Martyrtod dieses Heiligen. Inder Creutz - Kirche ob der Thnre der Sacri-ftey/ Christus in dem Gartcn Getftmane;und in der Kirche der Barfutzer-Carmesttcndie H. Iungfrau Maria mit^verschiedenenHeiligen dieses Ordens und S. FranciscuSvon Atziso. Man findet in seincn Gcmâhl-den schône Parthcyen / auch zierliche undangenehine Kôpfe; aber seine Manier istscharf und hart , und seine Fârbmrg zuwcilcnwiedrig. Bassaglia. G.
Soczus. Siehe Ioftphus Albina.
Sodoma. Siehe J. Antonius Verzelli.
Soeiw (Hans) / gebohren zu Hcrzogcn-busch nm A. 15?z. Lernte bey JacobBoon und bey Egldius Mostart / in desscnManier er wohl zunahm / und diesclbe be-stàndig beybehielt. Er wurde einer der be-sten Landschaften - Mahler in Flandcrn/ be-sonders werden seine kleine auf Kupfcr ge-mahlte Ltûcke wegen ihrer vorlreflichenAusarbeitung sehr geràhmt / und ungemeintheuer bezahlt. Zu Rom mahlte er m dempàbstlichcn Pallaste grosse Landschaften auffrischcn Mortel, e^enie Manier ist hurligund voiler Feuer , seine gute Kentnitz derFarben vcrursachet eine vcrstàndige Haltuugin den verschicdenen Grunden. Seine Wer-ke ûbcrtresscn alle diejcnige welche gcgcndiese gehalten werden. Er kam in Tnenstedes Herzogs von Parma / und nian glandtdatz er daselbst gestorben scy. DescampsP. 1. p. 2i8. G.
Soggi (Nicolaus)/ genannt Sansavino;gebohren zu Florenz A. 1474. Lernte beyPeter Perugmo. Er wurde in der Per-spectiv/ in Historien/ in Modellen von Er»den und Wachs ein geschickcer Meister , aberer war ein wenig langsam im arbeiten , undseine Figuren geriethcn durch allzuvielcs aus-arbeiten in das trockne und harte / gleich»wohl wurden seine Werke zu Arezzo hochge»halte». In seinem Alter ward er arm/ und
wurde