der grosi-herzoglichen Gallerie zu Florenz ver-schiedene Stûcke zu fthen bekomml Richard-jon T. 2. p. 107. urlheiletvou ftiner Arbcit,fie seye vie! fchôner, correctes und von besse-rer Colorit aïs des Iulius Clvvio , welcheman in gleichcm Pallaste sichet. Stcfaneschiwusite diè verfchftdene Manieren ftiner Ori-ginalen vollkommen nachzuahmen. Er starbz», Venedig A. 1659. Museo FiorcnlinoP. 2. p. 207.
Stefan r (Petrus und Thomas de), wur-den um A. 1230. zu Neapolis gebohren.Der erste lernte die Bildhauer - Kunst nacheinigen anticken Statue», und vcrferligte ct-ìiche Crucifixe von Holz , welche noch heut-u Tage in den Kirchen zu Neapolis hochverehrt wcrden. Auch ist das GrabmahlPabst Innocentais des IV. in der bifttwsii-chcn Kirche dafclbst von ftiner Hand. Tho-mas legte sich auf die Mahlercy , und siehtman auch von thin viele Werke in den Kir-chen demeldler Ltadt. Beyde lebten bisum A. 1310. und arbeiteten noch fûrKônigCarl den H. Sie sind die àlteste Kûnstler,welche das Kônigrcich Neapolis aufweifenkan. Dmnencci P. u p. 2.
Stefani (Sigismundus) , von Verona;mahlte fur die Kirche S. Georgius denMartyr-Tod des H. Laurcntius anf Tuch,und est diefe Taftl nebst dem Ramcn mitder Iahrzahl i;6;. brzeichnet. Pozzo p.r4;.G.
Stefani (N. N. di Pielro de), obbe-meldtcn Petcrs Sohn ; bekam den Beyna-men von seinem Taufpathe und LehrmeistcrMafuccio, wclchcr ihn m der Bau- undBildhauer - Kunst unterwies , und Stefanisuchte diefelbe zu Rom zur Vollkommenheitzu l'rinaen. Viele Kirchen, Pallaste undGrabmàhler zu Neapolis haben diefe» Kunst-1er }um llrhcbcr. Er starb um A. r;87,Domenici P. 1. p.
Stefano. Siehe Laps.
Stcfanc», ein Mimainr - Mahlcr zu Flo-renz ; lernte bey Gherardo , lvclcher ihm alleswrrs zu djcftr Kunst dienet , erblich hinker-lietz; allein Stefano legte sich bald hcrnachauf die Bau - Kunst , und ûbcrgab feinemMit - Schiller Boccardo den obbemeldtenWerkzeug. Bottari p. i. p. 424.
Stefano (Thomas di), _t>eó obigen
Sohn z lernte bey Laurentms Sempettoni s
genannt di Credi, den er m der niedlichenAusarbeitung ftiner Gemahlden besiens nach-ahmte, und mahlte die Krânze und Verzie-rungen, welche man zu ftiner Zeit an dieHimmel (die zu Umhertragun? der Sacra-niciuen gebraucht wurden) zu hesten pflegte,besser ais alle andre Mahlcr. Er arbettcteauch in der Bau-Kunft, und starb A. 1 ^64.in einem Alter von nrchr aïs 70. Iahren.Bottari P. 2. p. igó.
Stefanone, Mahlcr zu Neapolis; leru.te bey Mr. Simone und bey Januarius diCola feinem Mit - Schiller, mit welch lctz-lerni er nachher bestándig arbeitete, da siesich als Bruder ileblcn. Man sieht nochhtn und wicder in den Kirchen diejer Sladteiuige von ihrcn Gcniâhldcn. Stefanonestarb in hohem Aller um A. 139°. Doine-nici P. 1. v. 72.
Steinbach (Erivin von). Siehe Hilts.
Steinwinckel, aus Niedcrlanden; mahl-te die Pferde fo lcbhafl und naturlich, dasifie von den lcbendigen berochen und angewie-hert wurden. Er arheitete um A. 1640. andem kôniglich - dânifchen Hofe. SandrartP. 2. p. 77. G.
Stella (Antonius Boussonet), gcbohrenzu Lion A. 1634. Lernte dey feinem QheimJacob, deffeil Manftr er vollig nachahmte.Er verfertigte in ftiner Vatcr - Stadr fthrfthone Geniâhlde , die wegen ihrcr Licblich»keit und zartei! Pinfels hochgefchâtzt wcrden.Zu Paris kam er ur die Mahlcr - AcadeuiieA. 1666. und wurde Professor adiunctus.Er starb zu Lion A. 1682. ArgensvilleP. 2. p. 238.
Stella (Claudina und Frmlcifca Bouffo-net), des obigen Schwcstern; arbeiteten fo-wohl in der Mahlerey als in Kupfenrichcn.Man Hat von ihnen eiuige Werke nach Ni-colaus Poutzm und nach den Zeichnungenihres Oheims Jacob, weicl-e init vorircsii-cher Manier gectzt sind. Clandina starb zrrParis A. 1697. und Francifca A. ^676.Baldinncci p. 7. schreibt einem ClaudiusStella die Creutzigung Christi nach Poutzinzu , welche doch unstrcitig von der Handobgedachter Claudina ist, und Hat es allenAnschein , datz er aus Jrtthum aus einemWeibs- cinm Manns - Namen fornnrt babc,wril fonst nirgenb in ben Knnstler-Gtfthlch- '
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