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[Band 1]
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rinem ungemeinen Vcrstand. Eines semerschônsten Gemâhlden stellt den Einzug desHerzogen von Marlborourgh zu Amsterdam,auf dent Amstelflutz vor. Seine Scestûrmeerwecken wegen ihrer natûrlichen VorstcllungFurcht und ochreckcn. Descamvs P. ;.p.282.

Gtost (Vitus), Mahler, Bildhauer undKuvftrstecher; gebohren zu Cracau in PolenA. 1447. Er arbeitete in stinem Vaterlande,allwo seine Bildhauer -Arbeit mehrere Lieb-haber sand als die Mahlerey. Kam um A.

gen Nûrnberg, da cr seinen bestândi-gen Wohnplatz nahm, und viel fur die dor-tigen Kirchen arbeitete. Er starb daselbstA. 1542. Doppelmayr p. 191. G.

Stotzkopf ( Oebastianus ) , von Stratz-burg; lernte bey Daniel Soriau. Ermahlte Frûchte, Gefâtze^ Glâscr, Tische,und andre hausràthliche Lrachcn mit grosscrGcschicklichkeit nach der Natur. Seine Ar-beit kam in die Kunstkammern grosser Her-ren, und er hatte A. 1651. die Elire zweyGemâblde fur Kayser Ferdinand den III. zuverfertigen, welche sehr wohl aufgenommenwurden. Sandrart P. 1. p. ;io. G.

Gtraaren ( N. N. van ber ), ein guterLandschaften-Mahler ans Holland, welche crsehr wohl mit schwarzcr und rocher Krcidezeichnete. Er kam nach London, allwo sei-ne Arbeit wegen der hurtigen und geistrei-chen Manier den Liebhabern wohl gcfiel;allein durch seine lnderlichc Auffàhrung ge-rieth cr auf alle Weise in sehr elende Um-stànde. Weyermann P. p. 36;.

Strada (Jacobus), von Mantua gebûr-tig; machte sich in dem XVI. Iahrhundertdurch seine Geschicklichkeit in Nachzeichnungantickcr Medaillen berûhnit. Man verwah-ret in der kayserlichen Bibliothek zu Mienzehen Bûcher von seinen Zeichnungen allergricchischer und latcinischcr Mûnzen, welchesehr schôn find, wie man solches aus einigcnMustcru schliesscn kan , welche Lambecius inseiner Beschreibung dieser vortreflichen Biblio-thek in Kupferstichen vorstellen lassen. OhneZweifel sind die Medaillen, welche seinSohn Octavius mit den Lebensbeschreibun-gcn der rômischen Kayser A. 1615. und A.1629. in Druck herausgab, nach des VatersZeichnungen verfertigt. Marsy.

Strada (Vespasianus), eines spanischenMahlers Sohn; wurde zu Rom gebohren,und zeichnete von Iugend an die schônsteGemâhlde und Bildhauer - Stûcke dieserStadt nach, besuchte auch die Académie,und wurde ein guter und erfahrner Mahler.Man sieht in den Kirchen und Pallàsten da-selbst schone Werke von seiner Hand. Ermahlte nachhcr auf Ledcr, womit cr grossesGeld verbicnte, und starb unter dem Ponti-ficat Pabst Paulus des V. in dem ;6. Iahrseines Altérs. Baglioni p. 1;;. G.

Stradanus ( Iohannes ), gebohren zuBrûgge A. i;;6. Lernte bey seinem Vater,ferner bey Ma.rimilian Franck, und bey Pe-ter Aertsens. Er reitzte frûbzeitig in Ita-lien , und wchlte Florenz zu seinem Auftnt-halt, mahlte viel grosse Werke in Oehl-und Fresco - Farbcn, und war dem Vasariin Mahlung der Sale und Zimmer desgrotzherzoglichen Pallastes behilflich; arbeiteteauch mit Francisais Salviati. In derKirche der Verkundigung mahlte er Chri-stus am Creutz, welches Gemâhld samt denûbrigen Leidens-Geschichten «users Hcylandesvon Philipp Galle auf ziveyerley Arten inKupser gestochen wurden. Er componirteund zeichnete sehr wohl, besonders Pferde>und hatte eine gute Colorit; wurde auchíederzeit sûr eincn grossen Kûnstler, und ei-ncs der vornehmstcn Mitglieder der Acade»mie gehalten. Er lebte noch A. 1604. Nachdes Baldinucci Bericht starb er in dem 82.Iahr seines Altérs. Descamvs P. 1.p. 159. G.

Gtraforo (Antonius). Siehe Nobili.

Stranover^, ein Frûcht - und Geflûgel»Mahler aus «siebcnbûrgen , wo er um denAnfang des XVIII. Iahrhundert gebohrenward. Lernte bey Bogdani einem ziemlichguten Mahler. Er hièlt sich eine geraumeZcit zu Dresden auf, und zog nach England.Die Haltung wird in seinen Gemâhlden feh-lcrhaft gefunden, indem er das Vordere vondem Hintern nicht wohl unterschicd. Hagc-dorn P. 2. p. 66;.

Strappa (PetruS), Baumeister von Pe-rugia; kam A. 1664. in die Académie S.Lucas zu Rom. Arbeitete zu Meiland, undstarb daselbst um A. 168°. in dem 70. Iahrseines Altérs. Pascoli p. 201.

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Gtraub