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Straub (Gabriel), ein^kûnstlicher Gold-schmied zn Zurich in der Schwcitz. Er ver-fcrtigte viel schône Werke von gelriebner Ar-bcit, wot» er sich gemeiniglich der Zeichnun-gen des Mathias Fûtzlms dediente, und lebteum A. i6;o. Sandrart P. 2. p. 7;.
Srrauch (Georgius), gebohren zu Nûrn-bcrg A. 161;. Lcrnte bey Johann Hauern.Er inahlte mtt Oehl- Masser - nnd «Lchmel;-Farden, etzte auch in Kupfer, und werdenseine Werke hoch gehalten. retard A. 167;.Dopvelmavr p. 2;;.
Strauch ( Laurentius ) , gebohren zuNurnberg A. i;?4. War ein vortresiichcrPorlrait-Mahler, nnd verfertigte derer viciehundcrk. Nebcn dcm zeichnete er vcrschiedeneProspecte der Stadt Nurnberg, welche inKupfer gebracht wurdcn. Er starb um A.i6;o. Doppelmayr p. 217.
Strausi ( Bcrnhardus ), von Marchdorfan dcm Bodensee gebûrlig; arbeitete um A.1670. zu Augspurg schône Bilder in^Elfen-bein, Edelsicin, Buxbaum und e^ilber.Sandrart P. 1. p. ;z2.
Gtreeck sIuriaan, d. i. Georgius van),gebohren zu Amsterdam A. i6;2. Er halleein sonderbares Genie leblose Gegenstàndevorzustellen; Bûcher, Instrumente, Sinn-bilder auf dcn Tod rc. Sie haden aile einrnclancholisches Ansehen, weiches von derBeschaffcnheit seines Gemûths zeuget. Schat-tcn und Licht wuste er niivergicichiich zu be-vbachten, und seine Gemáhide werden sehrgcsucht. Er starb in scincr GeburtGadtA. 1678. van «Ltreeck halte eineu SvhnHeinrich der A. 1659. zu Amsterdam ge-bohren wurde. Er lernte die Bilbhauer-Kunst bey Wilhelm van der Hocven, welcheer zwar Lebenslang ûbte, darnebcn ader je-derzcit cine Ncignng zur Mahlerey dlickcnlies', dieser zufolge lernte er nach des VatersAdleiben diese Kunst bey Emanuel de Wilte,nnd mahlte nach semer Manier schône Per-spective. Houbraken P. 2. p. 290.
Strcsor , eine geschickte Miniatur-Mah-lcrin zu Paris, wurde A. 1677. alê einMitglied in die Académie aufgenoinmen.Gurrin p. 160.
Striep (Christianus), ahmte uni A. i6;o.m seiiìer Arbcit Disteln und andre Wilde
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Krâuter rc. zu mahlen die Manier des OthoMarccllis nach. Er unterrichtete Abrahamde Hens in seiner Kunst. Um glerche Zeitlebten Jacobus van Hassel, der schône Land-schaften mit rôniischen Ruine» niahlte;Bcrnhardus Bisbiuk ein Schiller JohannsBoth; Theodorus van Duivelant; Abrahamvan Dyk; dieser niahlte moderne Gegenstân-de, und arbeitete seine meiste Ledeuszcit inEngland; und Cornélius Slingcr ant vonDortrecht, er wmde in der Mahler - Gcsell-schafl zu Rom L-eehan gcnannt, weil,erzwcymahl Reisen dahin zur See gemachthalle, nach seiner Heimkuuft war er zu-gleich ein Mahler und ein Koch. HoubrakenP. 2. p. 34í.
Stringa (Franciscus), gebohren zu Mo-dena A. i68z. Srudirtc nach ben Werke»des Ludwig Lana. Erhielte dle Aufstchtûber die herzogliche GaUerie, und wurdedurch flcisiges Betrachten der vortreflichenGcmâhlde und Zeichnungen welche dasclbstbewuuberl werden, ein sehr gcschickter Kunst-ler. Er zicrte die Kirchen, Pallàste, undherzogliche Sale zu Modena, Venedig undanderer Orten mit seiner Arbeit, mahllemit einer fertigen und geistreichen Manierund guter Fárbung Historien, Landschafte»,Verzterungen und Architeccuren, verferligtealich einige Kupferstiche. Er starb zu Mo-dena A. 1709. Guarienti p. 202.
Slroiffi (Hermaniius), Mahler von Pa-dua; lernte bey Bcrnhard Strozza, undglcichet seine erste Arbeu seines Lehrmeistersso genau, bast die Lrebhaber unv Verkâu-fer bestànbig im Streit smd , welchem vonbeydcn die feile Gemàhlde zuzuschreibenscycn. Zu Venedig verànderte er seine Ma-nier , und folgte mit mehrcrem Vorthcil desTitians. Boschini p. ;2v. G.
Strozza (Bernhardus) , genannt PreteGenoese; gebohren zu Germa A.
Lernte bey Peter Sorri, und begab sich inden Capuciner-Orden, ben er aber ans cr-haltne pábstliche Erlaubnis wieder vcrlies,damit cr seiner Mutter desto besser bcystehentoute, nach derselben Absterben verlangtedieser Orden das er sein voriges Gelubdeerfulien sollte, und kam darûber in einlangwieriges Gefângiiis, aus welchem er in