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priesterlicher Kleiduna nach Vcnedi'g zu ent-fliehcn das Gluck halte, daftibst bedicute erdie Herrschaft als Mahlcr und Kriegs-Bau-mcister. Starb A. 1644. und wurde inder Kirche S. Fosca begrabeu. Sopranip. G.
Strozzi (Zenobius)/ ward A. 1412. auseiner adelicheu FanuUe zu Florenz gebohren.Lernte ber, Johann Angcitco da Fieioie. Erverferligte sehr viel Gemàhlde fur die Kir-cheu und Privat-Hàuser, welche noch zumTheil hcut zu Tage gesehen werden. BvltariP. 1. p. ;i;. und Giunta p. ;6.
Strudel (Petrus), gebohren zu Khloesin Tyrol um A. 1660. Lernte bey seincmVater Bartholome einem Bildhauerundkam gar jung nach Venedig in dte Schuledes I. Carl Loth. Er wurde kayserlichcr/^of- Mahlcr, und von Leopold dem I. inden Freyherrn-Stand erhoben. Die kayser-liche Pallàste und die Kirchen zu Wien sindvon seiner Arbcit geziert. Er mahlte miteiner glàenden Fàrbung, und bewundertman vornchmlich die nackte Kindleln , vonwelchen sehr schône Bacchanale» in der chur-fûrstlichen Gallerie zu Dàsseldorf gesehenwerden. Kayser Joseph der t. ernannte lhnzum crstcn Direcror der A. 17°;- neuerrich-teren Mahler-Académie zu Wien, und erstarb daselbst A. 17-7. Seine Bruder Pau-lus und Dominicus machten sich durch vielcStatue» von Marmor und Erzt bcruhmt,die H. Dreyfaltigkeits-Sàule aus dem Marttzu Wien, ist von ihrcr Ardeit. Pozzo p. 20-.welcher diese Kûnstler Strudem neunt, bc-richtet dasi diesclbige von deutschen Eltcrn zliVerona gebohren, und um A. 1680. sichuach Wien begebcn habcn. Hagedornp. 168.
Slurm ( Leonhardus Christophorns ), eingclchttcr Mathematiker und geschickter, Bau-mejstcr; gebohren zu Altdorf emer nûrnder-gischen Universilàt A. 1669. Er machtc sichdurch Herausgebung vicier zur Bau-Kunstdienlicher Schriften, beruhmt, unler welchensich vornchmlich die Anwcisung zu der Cw'à-Baukunst, welche Nicolaus Goldinann inHandschrift hinterlassen halte, befindet.Starb zu Blankenburg als herzoglich-braun-schweigischer Bau-Director A. 1719. Dop-pelmayr p. 129.
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Stuvens (Ernestus), gebohren zu Ham-burg A. 1075. Lernte bey Hinz, zu Am-sterdain bey Johann Voorhout und beyWilhclm von Aelst; allein von allcn diesenManieren gefiel ihm seine so wohl als desAbraham Mignon, der ihn im Blumcn-mahlen untcrwies, worinnen er alle andre,scincn Lchrmeister ausgenommen, ûbcrtraf.Seine verabscheuenswurdige und hôchst aus-schwetfende Lebcns-Art, und da er das ge.meme Volt wieder lhre Odrigkeit aufwiegel-te, brachte ihn zweymaht i»s Gefàngntsi,und wurde er endlich aus Amsterdam ver-bannet. Darauf begab er sich nach Rotter-dam, und verferligte noch fthr viele Ardeit,welche in hohem Wcrthe ist. Seine Bluinensind von guler Fàrbung, ste sind dûnne undwohl geordnet. Descamps^ P. p. ;?2.
Suanefeld. Siehe Schwanevclt.
Suardi (Bartholoniàus), genannt Bra-mankino; Mahlcr und Baumeister zu Mei-land. War der erste welcher den da-mahls noch dunkeln Zeiteu der Zeichen- Mah-ler- und Bau-Kunst ein Licht anzunbete.Er verferligte unler Nrcolaus dem V. ver-schiedene Gemàhlde in den Zimmern despàbstlichen Pallastes, zeichnete die Alterthii-mcr in der Lombardie, und schrieb davonein Buch. Nach seinen Rissen findct mannoch verschicdene Gebàude in Wesen. Erflorirte um A. 1440. Der Baumeister Bra-mante^siudirte nach seinen Zeichuungen. Ei-nige Schriftsteller irren sich, da sie glanbendasi der Beyname Bramantino von gedach-tem Bramante entweder wegen Vcrwandt-schaft, oder dasi er des letztern SchillersoUte gewesen seyn, herkommeH da doch desBramante Geschlechtname Lazzari und ervon Urbino gedurtig war, auch wenige Zeitvor des Bramaittino Adsterben zur Welt ge-kommen ist. Suardi wird mit unter dieBaumeister der Dom-Kirche zu Meiland ge-zehlet. Guarienti p. 86.
Suardo (Joh. Baptista), verstund diePerspecliv sehr grûndlich , war ein geschick-ter Formschneidcr, und ein vortreflicherStahlschneidcr. Er ubte diese letztere Kunstin der Munze zu Meiland unler seinemSchwiegervater, dem beruhmten Léo Leoni,welchem er in -er Stelle eines Mûnzmei-
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