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fiers folgte. Cuardo lebte um A.Lomazzo p. 164. G.

Suavius (Lambertus). S- Sutermann.

Subies (Michael de). Siche Eobleau.

Gubleyras (Petrus) , gebohren zu UsezA. 1699. Lcrnte bey seinem Vater Mat-Ihâus einem mittelmàsiigen Mahler, und zuThoulonze bey AnronRivalz, unter welchemer in kurzer Zeit zum Erstaunen seines Lehr-meistcrs zunahm. In der Académie zuParis erlangte er den ersten Preis, nachwelchem er A. 1728. aïs kàniglicher Pensio-naire gen Rom gieng , und seine ûbrige Le-benszeit daselbsr zubrachte. Er heyratheteeine berûhnite Miniatur - Mahlerin MariaFelicia Tibaldi; setzte sich durch seine Ge-fchicklichkelt in solches Ansehcn, dast ihmder Cardinal Valenti Gonzaga ein grossesGemâhld zu verfertigen auftrug, in welchemer eine von dem H. Basilius in Gegenwart desKaysers Valens gchaltene Messe vorstellte;dieses wurde sogleich in Musiiv gearbcitet,und dienet zu einem Altar -- Blatt der D.Peters-Kirche. Sublcyras starb A. 1749.Man bemerket in seinm Gcmahlden einezierliche Fàrbung, einen zarten Pinsel , undeine schône Composition. In der Théorieseiner K»rnst halte er wenige seines glcichen.Argensville P. z. p. ;o2.

Sudenti ( Christovhvrus, Thomas undPetrus), Giesser zu Modena. Verfertigtenum A. i4?o. in dieser Arbeit Statucn, Ge-schûtze und Glocken. Vedrianr p. 97. G.

Sueur (Eustachius le), gebohren zu Pa-ris A. 1617. Lcrnte bey Simon Vouet, dener gar bald durch seine vortrefliche Talenteûbertraf; dieser Kûnstlcr kam memahls aus-sert sein Vaterland , dem ungcachtct sindetman einen grossen Gcschmack in seiner ^>eich-nung , welchen er nach deir anttckeiì undnach den grôsten italiánischen Mahlern for-mule. Ein wohl ûberlegter Fleifi, den erdurch sein schôncs Genie unterstutzte, brach-ten ihn ans den hôchsten Stase! der Kunst.Man vermisset in seine» Gcmahlden allemdie venetianische Schule, man wurde sodannin seiner Fàrbung mehr Kraft und Nalur-lichkeit, und in Austheilnng Schatten undLichl mehrere Kunst ankressen. Ovnstenwutzte er in seine» Merle» eine edle Emtalt,

und die majestatische Annehmkichkeiten, wel-che den vornehmsten Character RaphaelSausmachen, anzudringen. Seine Idecnfind erhaben, seine Ausdrûcke vortrestich,und seine Slellungcn von gutcm Contraste.Er arbcilcte m>t einer ungemeincn Fertigkeit,und bemerket man in seinen Pinselzûgeneine besondere Freyheit und Lcbhafligkcir,auch sind seine Gewânder fehr kimstlich be-chandelt. So vicie und seltene Talente, kon-ten nicht anders ale seinen Nebenbuhler leBrun essersiichtig mâche» ; wogegen le Sueurin seiner Auffuhrung den Characlcr eincsredlichen und aufrichligen Mannes behaupte-tc. Er starb zu Paris A. 16;;. Unterseine vornehmste Werke wird das Leben desH. Bruno in der Carthause in 22. Tafcln,die Gemàhlde in dem Hâtel de Lambert,und ennge andre in den Kirchen zu Parisrc. gerechnet. Argensville P. 2. p. 291. G-Blasius le Sueur ein Historien-Mahler ansFrankreich, arbcitete zu Berlin um A. 1750.und ward Director der kôniglichen Académie.

Sueur ( Vincentius ), ein vortresiicherFormschneider von Rouen; arbcitete um A.1700. zu Paris. Er lcrnte dicse Kunst vonseinem Vater, und ahnrte in dcrsclben dieWerke des brràhmten Sébastian le^ Clercvollkommen nach. Einer seiner tLôhnenfolgte dem Vater mit gleichem Ruhni, undlebte um A. 1740. zu Paris. le ComteP. ;. p. 241.

Sunders (Lucas). Siehe Muller.

Suquet, von Antwerpen; ein Dominica-ner - Mônch, mahlle fehr schône Portraiteund Historien in Miniatur. Er lebte umA. il 10. Weycrmann P. ;. p. 278.

Gurchi (Franciscus) , genannt Dictai;Mahler zu Ferrara. Lcrnte bey den Dotzi.Er siorirte um A. iç4ç. in seinem Vater-lande, und mahlte nach der Manier seinerLehrmeistern Figuren, Landschaften, Gro,trsqnen, Perspective und Architcctnrcn,inOehlfarbc», auf uassen und trocknen Mor-tel. , In Summa er war ein geschickter,verstàndiger und beruhmter Kànstler. Mansieht wenig mehr von seiner Arbeit, weildie Zeit sie meistms verzehrt Hat. Superbip. "z. G. _ . .

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