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[Band 1]
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5)6 Sy

lrr A. i^6;. ans Licht. Sandrart P. i.p. 248. P. 2. p. 69. G.

Suyderhoef (Jonas), ein hollâudischerKupferstecher; bechsse sich mehr das Mahle-rische und Reibende als das Nette und Zar-te mit sciucm Grabstichel und der Radie,,a-del auszudrûcken. Er verfertigte einige Por-traite nach Rembrand und andern gutcn hol-lândifchen Mahlern sciner Zeit, miter wel-chen man besonders dieientge so er nach FranzHals arbeitete, bcwundert. Einer scinerschônsten und vornehmsten Kupfersttchen istdie Beschwecrung des nmusterischcn Friedens,in welchcm er den Geschmack des MahiersGérard Terburgh vortreflich nachahmte. Erarbeitete um A. 1640. zu Leyden. SeinWerk besteht tn 40. Stàcken. la Combe.

Swidde (Wilhelmus) , ein gcschicktcrKupferetzer tn Schweden um das iLude desXVII. Jahrhunderts. In Puffendorfs Le-bensbcschreibung des Kônigs Cari Gustavund in einem Bûche: 8uecia amigua & mo-derna, sieht man von seinen Kupferstichen,welche mit einer leichten und geisircichen Ma-nier verfertigt iînd. Hagcdorn p. 26$. Anm. (t.)

Szeder (Daniel), in Italien il CavalierDaniele genannt; wnrde zu Wien, oder wieandre wollen, in der Schweitz A. 1647. ge-bohren. Er kam in fniher Jugcnd nach Ve-nedig, und ternie bey I. Carl Loch, studir-te auch nach den grôsiten Mcistern dieserSchule. Zu Rom machte er sich die Unter-weisung des Carl Maratti zu Nutze, welcherihn dem turinischen Hofe empfahl. DieserHerzoa erhub ihn in den Adelstaud, und gabihm den S. Mauritius-Orden. t Er verser»tigte sûr den Hof sowohl als fur die dasigeKirchen grosse und vortrefliche Gemàhldc:Zuweilen mahlte er auch zur AbwechslungPortraite: Da er auf cine Zeit an dem Por-trait des Hc-zogs arbeitete, und kcinen Mah-lerstock bey sich halte , gab ihm der Furstseinen Stock, dessen Knopf reich mit Dia-rnanten besetzt war, um sich desselben zu be-dienen; nach volibrachter Arbeit wolltc ersolcken zurucke gcbcn, allein der Herzogûber-liesi ihm denselben als ein Geschcnke. Syderftarb zu Rom A. 170?. Anfangs ahmte erdie Manier seines ersten Lehrmeistcrs nach,nachhcr aber fugte er zu einer geistreichen

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Composition eine richtigcre Zeicknung undmehrere «stârke in der Fârbuug. Aus scinerWerken sieht man, datz er die Charakter sessgrundkich studirt habe, indem er sievoiikommen wvhl auszudrûcken wutzte. Man beivundert in seinen Deckeustûcken die richtig,VorstcUung der Gebáudcn und der aufrcch,stehenden Figure», die gute Colorit und dieAbwcichung der Dinten. Descamps P. z.p. zi s- G.

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(Tacca ( Ferdinandus ), Bildhauer vonCarrara; lernte bey seiucm Vatcr Peter,und vollendete seine in der kôniglichcn Ca-pelle S. Laurentius zu Florenz cuigcfangueWerke, die riescnmátzige Statue Ferdinanddes L und vicl andre Werke von halb - undganz- erhabuer Arbeit in Erzt. Er gab auchviele Zeichmmgen zu den vomehmsten Ge-bâuden, und war in Erfindungen von Ma-schinen sûr Schaubûhncn und feyerliche Fest-Anlâsc sthr erfàhrcn, dahcr er auch tuchttgbcfunden wurdc, seinem Vater in der Stcltecines grvtz.herzoglichen Baumeisters zu folgen.Baldinucci Sec. 4. P- 2. p. 370. G.

Tacca (Petrus), Bildhauer von Carrara rlernte zu Florenz bey Johann da Bologna,und behauptcte nach dessen Todc den Ruhmftines Lehrmeistcrs. Er verfertigte mit ung.e-meiner Kunst zwey gegosiue Pfcrde, einesfûrdie Statue Philipp des III. Konigs in Spa-nien, das andre fur Heinrich des IV. Bild-nisi, welchcs auf der neucn Briicke zu Pa-ris aufgcrichtct wnrde. Ferncr gosi er dieStatue der Kôuigiu Johanna von Oesterrcichund andre Werke mehr. Starb A. 1640.Baldinucci Sec. 4. P. p. z?4. G.

Cacconi (Jnnocentius) , von Bologne;ein Anverwandter des Ludwig Carraccio.Lernte bey Hannibal Carraccio, und bedieuteihn in seinen Werken zu Rom : Mit dessenZeichmmgen verfertigte er einige gute Fresco-Gemâhlde, und aus eigner Erfinduug ct-liche Tafcln von Oehl-Farbe». Sonstcn ar-beitete er wenig, weil er der Einfamkeit undSchwermuth nachhángte , auch mit seiumKuustvcrwandten wenig Umgang batte. Erbegab sich von Rom hinweg, hlcite sich in

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