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[Band 1]
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drn Gegenden von Tivoli cuis, und starbdastlbst in ftischcm AI ter. Malvafia T. i.p. <72. G.

Tacchetto (Camillus), ein Ordensmannin dem Kloster S. Lconardo zu Vcroua;lernte bey Félix Ramelli, und verfertigte sthrschône Miniatur-Aemáhlde.Jlozzo Add. p. r 8.

Tadda (Franciscus). Viehe Fcrrucci.

Tadei (Taddâus de), Mahler zu Verv-na um A. 17 l 8. Lernte bey Santo Pru-nati. Von semer Hand siehet man ein Gc-mâhld in dem Oratorio S. Alerius, undeinige andre an verschiedcnen airdern Orten.Pozzo p. 20;.

Tafi (Andréas), wurde fur den bestenMeister und als das Haupt der Pîuhiv - Ar-beiter in seinem Vateriande Florenz angest-hen. Er gieng nach Vcncdig, und machtemit einigen griechisthen Mahler», welche inder S. Marcus-Kirche arbeiteten, Bekannt-schaft , brachtc es auch durch Vorstellnngcnund Kelde dahin, datz Apollonius mit ihmnach Florenz kam, und ihn in vielcn Stuckenseiner Kunst unterwics, da fie daim viel Jahregemeinsamlich arbeiteten. Andréas verfertig-te unter andern ein sieben Ellen hohcs Chri-stus-Bild von dieser Arbeit in der S. Jo-hanns - Kirche daselbst, welches sthr bewun-dert wurde. Er starb A- 1294. in dem 8 r.Iahr seines Altérs. Antonius Tafi war ei-ner seiner Schûler und vlelleichr sein Sohn.Vasari P. i. p. 107. G.

Tagliacarne (Jacobus), florirte in sei-ner Geburts - Stadt Genua um A. 1500.und schnitte mit solchem Fleisi und Meister-hastigkeit allerhand Figuren und Portraitein Edelsteine, datz Camillus Leonardo in sei-ner Abhandlung von Edelsteine» im z. Bûcheruhmliche Meldung von ihm thut. DieseArbeit ist sthr schwer, und mutz so zu sage»blindlings verrichtet werden, nìdein mannicht anders aïs durch ôftcre Abdrucke inWachs die Wurkung seiner Arbeit entdecken,und diese dem Kimstler zu Vervollkomm-nung seines Wcrks einigcrinatzen Licht gebenkônnen. Guarienti p. 22;.

Tagliapietra (Ambrofins), Bildhauerund Bauincistcr zu Modena. Von seinerArbeit ist die Aliszierung der ôffentllchen Uhredieser Skadt/ an weicher er atte Figuren und

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Zierrathen aus Probierstein verfertigte. Erlebte um A. 1540. Vedriani p. 62.

Tagliapietra ( Duca ), ein beriihmtcrBildhauer von Bologne; bedicnte mit Her-cules da Ferrara, einem Mahler, viele Fur-sien. Vasari P. 2. p. 42g. G.

Tagliapietra (Jacobus und Paulns),Baker und Sohn; waren in der Bau - undBildhauer - Kunst bcrûhmt. Alle Basrcliefsdes Pallastes Rangone in der grossen Strastse zu Modena ihrer Geburts-Stadt wurdcndurch diese gescbickte Mánner verfertiat, undstanden fie bey ihrcm Landes-Fûrstcu Hercu-les dem 11. der fie ôftcrs in ihrer Werkstattbcsuchte, und mit Besichtigimg ihrer Arbeit( welche háufig arisscr Lands qesandt wurde )vicie Zcit zubrachte, in grossen Gnaden.Vedriani p. 61 , G.

Tailler (N. N.), ein Professor der Phi-losophie zu Nimmegen; wird fur den Er-finder der mit verschicdenen Farben abge-druckten Kupferstichen gehalten, und wurdein Diensten Kônig Friedrich des I. in Preustsen Kriegs-Baumeister. Siehe den ArtikulJacobus Christophorus le Blond. Weyer-mann P. p. ;27.

Talami (Horatius), gebohren zu ReggioA. 162;. Lernte bey Peter Destin. Errciste zweymal nach Rom , um fich in derZcichnung festzusttzen, und kam mit einer ftrti-gen Manier in Compvnirung historischer Stû-aen, in der Pcrspcctiv- und Ornament-Mah-lerey von Oehl-und Frcsco - Farben nachHans. Arbcitete in seiner Geburts- und an,dern Stâdten. Da er fich abcr mit stren.ger Arbeit allzustark angriss, schwáchte erdadurch dcrgestalc sein blesicht, datz er 1699.seine Pinstl niederlcgen mutzte. Er starbdaraufA. 1706. Guaricnti p. 399.

Talpino. Siehe Salmeggia.

Tamm (FranciscuS Wernhcrus), geboh»ren zu Hamburg A. i6;8. Lernte bey Theo-dor van Sosten und bey Johann Pfciffer.Er kam nach Rom, und studirte nach dengrvtzten Meistern. Seine Abficht >var aufdas Hisiorienmahlen gerichtet, allein er ver-lietz dicsts schwere und weitlâuftige Sludium,und begab fich auf das Fruchte- Blumen-und Thiermahle», er studirte anfangs nachMario Nuzzi, nachher aber nach der NaturD y Y stlbst,