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[Band 1]
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stlbst, und wurde in diestr Arbeit sehr be-ràbmt. Man berief ihn nach Mien, woer mit grossem Bcyfall fur den kayferlichenHof arbeitete, sandre auch viele Gemàhldenach Paris, Lonbon und in andre vornehmeStàdte. Er starb zu Wien A. 1724. Sei-ne Pinstlstriche sind kcck und geistrcich, siedràckcn zuwcilen die Gegenstânde durch einevortrelliche Zeichnung aus, ob sie schon nurals von ohngefehr hìngeworfen zu senti schei-nen. Er mahlte auf verschicdene Manieren,in der letzten folgte er dcr niederlândischen,indcm er seine Werkc sehr fleisiig ausarbeite-te. Pascoli P. 2. p. z63. G.

Tamburino ( 2 oh. Maria), non Bolog-ne ; lcrnte bey Peter Faceini und bey GuidoRcni , desscn vertraitter Freund er durch seinqutes und aufrichtigcs Betragen wurde. Instinen Geinâhlden von OehI-und Fresco-Far-ben richtcte er sich bestándig nach diescs letz-tern Manier. Er verstund àuch die Perspec-tiv , und gab durch den Kupferstecher Curlidie Vorstellung aller Kmisten und Handwer-ken in kleinen Figuren auf zwauzig Blâtternhcraus. Endlich starb cr in fchr hohcm Al-ler. Malvasia T. 1. p. 568. G.

Tanus (Petrus), ein geschickter Bildhauerzu Rom, wo er A. 1657. starb. Er liegtin dcr Kirche S. Maria della Scala bcgra-brn, da ihm sein Sohn eine Grabschrift se-tzen liesi, wclche man in Keytzlers 49. Bricfezu lesen findet.

Taraboli (Catharina), lernte bey Aleran-der Varotari zu Venedig. Sie machte derMah-lerey mit ihrer flcchigen Arbeit Ehre, undvermehrte hierdurch die Anzahl der venetiani-schen Kûnstlerinnen. Boschini p. 527. G.

Taraschi, drey Briider zti Modena;waren in der Frescv-Mahlerey sehr berûhmt,mit diestr zierten sie daS Auswendige vicierHáuser ihrer Vater - Stadt, welche aberdurch derselben Erneuerung nach und nachansgeloscht wurden. Verschiedene sicht manin den Kircben diestr Stadt, welche vonder Geschicklichkeit diestr Kûnstler zcugen.Vedriani p. 8 ;.

Targa (Iohannes Caregari), Mahler zuVerona; lcrnte bey dem Ritter Rossetti,dey J. Anton Simbenati und Anton Ba-lestra. Er gab zeitliche Hofnung eincb gu-

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ten Erfolges in stiner Kunsi. Pozzo Addit.

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Targone (Pompejus), von Nom; lcrntebey stinem Vater die Goldschmieds - und stu-dirrc daneben die Civil- und Kriegsbau-Kunst,in welchen er sich vornehmlich àuf die Ersin-dung von allcrhand Maschinen zu Hebunggrosi'cr Lasten und zu Wasserleitungen legte. Erverfertigte das schène Sacrainent - Gchâuseder Kirche S. Johann de Lateran, und denprâchtigen Altar der panlinischen Capclle inder Kirche S. Maria ntaggiore. Dienteaïs Kriegs-Baumeister in Flandern und inFrankrcich, wo er aber mit Anlegung einesDammes bey der Velagcrung von Rochellewenig Ehre cinlcgte, indem derstlbe durchClenìeiis Metezeau erneuert werden musite.Nachhcr bcgab er sich gen Meiland, undstarb dastlbst miter dem Pontisicat PabstUrbanus des VIII. Baglioni p. 216.

TariUio (Ioh. Baptista) , mahlte A.i;?;.in dem Oratorio der Vchuster zu MeilandS. Martinus genannt , die Bilker der H.Maria und andrer Heiligen. Laluada.

Tarsta (Bartholomâus), von Venedig;niahlte in der Kirche S. Giovanni decolla-to dastlbst die Anbetung der Weistn ausMorgenland. Bassaglia.

Taruffi (Emilius), gebohren zu Bolog-ne A. 1634. Lernte bey Francisais Aibani.Er war ein hurtiger Zeichner, und mahltesthonc und wohl ansgearbeitetc Landschastennach dcr Manier seines Lehrmeistcrs : Ver-fcrtiale auch sûr offentliche und Privât - Ge-bâtide sehr gefállige Arbeit. Zu Rom sichtman in dcr Kirche S. Andréas della Vallceine Geschichte biests Heiligen von semerHand. Nach stiner Heimkuyft verbc'strtecr seine Manier, ôfncte eine Vchule, undmachte sich mit seinen Wcrken berûhmt. Erwurde verrâtherischer Weist verwundct, starbA. 1696. und bekam sein Begràbnitz in derKirche S. Bencdicttis. Guarienti p. i; 4 .

Tasca ( Christophorus ), mahlte in derKirche S. Marcha zu Venedig die Ge.burtund die Taufe Christi, nebst dem Altar-Blattdes H. Laurentius. Bassaglia.

(sasi (Josephus), Mahler aus Piémont;lernte zu Rom bey Carl Maratti, und ar-beitete zu Madrid in Geseltschaft seines Mit-

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