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Schûlers Andréas Procaccino. PascoliP. i.p. 14?.
Tassara (Joh. Baptista), ans einer vor-nehmcn Fanuìle zu Gcirua; lernte bey J.Andréas Ferrari und bey Joachim Arareto.Er arbeitete vie! fur ftine Auvcrwandte,und verfertigte ein ôffcntliches Gcmáhld,welches anzeigte , datz mai, sich vicies vonseiner kûnstigen Keschicklichkeit versprechenkvnntc, allcin die A. 1657. eingerissene Pestì vereiteite allc diese Hofnung. Soprani p. 17 ;. G.
Tasso Augustinus), von Bologne; lern-te zu Rom bey Paul Brill, cinem berûhm-ter Landschaften-Mahlcr. Er kam A. 1610 .mit dem Rillcr Ventura Salimbene nachGenua, wo ne gemeuischaftnch grosse Gc-mâhlde verfertigten. Sovrani p. ;n. G.
Tasso (Iordanus), gebohren zu Perugiaum A. 1482. Legte sich auf die Mathc-matik und Bau-Kunst. Er trat in den <2er-viten > Orde», und bedicnte cine kleinc Kir-che Madonna de Monturreno, gemeinialichMonterons genannt, welche er nach seinerErsindling erneuerte. Diest verfahe PabstPaulus dcr III. mit cinem Ablatz von fovielen Tagen als ein grosses Gefàsse mitSand, welches er ubcr den Boden dcr Kir-che ausstreute, Kôrner in sich fatzte. Jor-dan gelangte auf ein Aller von mehr alsioo. Iahrcn, und starb um A. r; s». Pafcolr p. 60.
Tasso (Leonhardus del) , von Flormz;lernte bey Andréas Contucci, genannt oui-savino. Er verfertigte fur die Nonnen-Kir-che S. Clara ein Altar-Vlatt von Marmor,und in der Kirche S. Ambrosius die Sta-tue dco H. Sebastians von Holz, welchesein eigncs Grabmahl zieret. Bottari P. 2.p. 173. G.
Tassone (Jofephus), Mahlcr von Rom;kam in dem ;o. Iahr seines Allers genNea-polis, wo er seine ubrige Lebenszeit ver-blieb. Er mahlte schône Viehstàcke, in wel-chen er die Wolle der Schaafen sehr natûr-lich vorzustellen wutzte. Man Hat viel grosseConipositionen von seiner Hand. Stricteauch bestândig mit Nicolaus Rotzi um denVorzug, da bcyde in verschiedenen Stûckeneiner ubcr den andern siegten. Tassone starbA.' 17)7. in dem 84. Iahr seines Altérs.Domeniei P. z. p.
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Tatti (Jacobus), gebohren -u FlorentA. 147Y- Wurde nach dem Bcynamen sei-nes Lehrnicistcrs Andréas Contucci Lansa-vino genannt. Dicser entdeckte an dem >un-gen Tatti ein crhabnes Genie, auch cineleichte , jatte und angenehme Manier denMarnwr ju behandeln, daher er ihn als sei-nen Sohn licbte. Er hatte vielen ìlnigangmit Andréas del Sarto, und sic giengenmiteinandcr wegen ihren Zcichnungen znRatbe. Iulian da S. Gallo nahni ihn mitsich nach Rom , wo er die Statue des Lao-coon in Wachs formirte und in Erzt gotz:Uebertraf auch hierinnen alle seine Mit-Ar-beiter , und hatte keincn seines gleichcn inAusbeiscrung anticker Stalucn. Er verfcr-tigte seine Gcwânder nach dem Zarten, wel-chcs er in der Natur beobachtete , gab sei-nen Figtiren gute Stellungen, und wichcdas starre West» in seinen Bildcrn mit gros-sem Vcrstande aus: Arbeitete mit vielem Bey-sall in der Bau - und Bildhaucr - Kunst zuFiorcnz, Rom, Vcrona, Padua und Vene-dig, wo er^ als ein geschickter Baumeisterdie Aufsicht àber die Gebâude des S. Mar-cus - Platzes bekam. Er starb daselbst A.i? 70. Temanza. G.
Tavarone (Lazarus) , gebohren zu Ge-rma A. i?>6. Lernte bey Lucas Cambiasi,welchcm er so wohl Fvlge zu leistcn und sichseiner Unterwcisimg zu bcdienen wlitzte, datz ersich die Gunst seines Lehrmeistcrs erwarb. Alsdicser von Philipp dem II. iir Spanien be-rufen wurde, nahm er den Tavarorre mit sichdahin, wo er nach des Cambiasi Tod nochneun Iahr arbeitete, und mit grossem Rcich-thrim in sein Vaterland zurrickkchrte, dastlbstward er von seinen Mitbûrgern freudig em-pfangen, welche sich viclsiltig bemûhetcn,von seiner Arbeit, vornehmlich in Fresco(welche Kunst er mit grossem Fleitz stridirtund darinnen cine ungemeine Fertigkeit er-langt hatte) etwas zu bckonrmen. Er mahl-tc auch Ornamente, Pvrtraite und Historienin Ochl - Farben. Zu ftiner Belustigungsammelte er in den ruhigen Tagen seinesAltérs 9000. Zeichnuugen , die er den Lieb-habcrn mit vielem Vergnûgen zeigte. Erlebte bis in A. 16; 1. Soprani p. 151. G.
Tavella (Carolus Antonius), einer derbesten Landschaften - Mahler semer Zeit;
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