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ward zu Genira gebohren, allwo er mit tuver Gefchniacks- vollen Manier fur Licbhaberund Standcs-Perfonen arbeitete. Als seinR»hm z» Meiland, Bcrgamo, Brescia undCremona bekannt wurde, bekam er von alleudiefen Orten hânfige Arbeit, wclche er zujedermanns Vergnugen verfertigte. Er folgteden Manieren des Peter Mulicr geuanntTempcsta, den er in dcr Harmonie iibcr-Iraf , und des Cafpar Dughet genanntPoutzin, aus welcher Vermifchung schr schô-ue Landschaftcn mit angenehmen Lagen, zier.lichen Wasserfallen , auch mit vielem Vcr-stand und Gefchmack angebrachte Figìircnentstanden. Viele feiner Gemâhlden wurdenzu Auszierung der Palláste in Spanien undEnqland gcfandt. Er starb in seinem Va-terlande A. 17)2. Gnarienti p. m.
Taverna ( Iohannes oder Iulianus ),von Meiland; eiu vortreflicher Edelstein-und Christallfchneider um A. 1540. Lo-mazzo. G.
Tavernier (Franciscus), Historien - Mah-ler zu Paris; kam in die Académie A. 1704.Wurde Secretarius diefer Gefellfchaft A.1714. und starb A. 1725. Eiu MelchiorTavernier verfertigte um A. 1620, einigePorlraite und andre Sttlcke von eigner Er-findung in Kupfer. Auch fandc man ver-schiedene nach des Hugo da Carpi Manierverfertigte Holzfchnitte in feinem Verlage.Guerin p. 176.
Tavolino (Richardus), Jacobs eincskunstreichen deutfchcn Bildhauers Sohn.Man stehet von des Valers Arbeit in demChoc der Dom - Kirche zu Meiland, an denholzernen Basreliefs, welche die Gefchichtender Erz - Bifchôffe vorstellen. Er heyrathetedafelbst, und erzeugte den bemelten Richard,welcher Pie Mahlerey bey Camillus Procacci-no crlernte, und hierinnen fv vortreflich wur-de, batz Kayfer Ferdinand der II. ihn nachWicn berief, um sich bey verschiedenen An-làfen feiner Kunst zu bedienen. Nach vielenIahren kam er mit grossem Reichthum, Ge-schenken und Freyheits-Briefen (die er aberauS Befcheidenheik niemahls feheu lietz) be-gabet, nach Meiland zuràcke. Er war eiugûtiger Mann, welcher seine eigne Arbeit we-nig, andrer aber desto hôher achtete. Starb
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A. 1678.'imd fetzte das Kloster S. Bern-hardus zu seincn Erben cin. Guarienti p. 444.
Taurini ( Richardus ), cm bcruhmtcrBildhaucr von Rouen in der Normandle;lernte bey Albert Durer. Er verfertigte indem Chor dcr Haupt-Kirche zu Padua dieGefchichten des altcn und ncucn Testaments,und an den 25. Chorstiilen dcr Dom-Kirchezu Meiland die Historie des H. Anibrostusin holzernen Basrelikfi. Auch steht man inder Pfarr - Kirche ©. Maria Sécréta denSchiH-Engcl von feiner Hand. Sein SohnIohannes verfertigte bic Chorstule der KircheMadonna di o. Celfv dafelbst. Loniazzop. 164. G.
Tedesco (Iacobus dcl), Mahlcr zu Flo-renz; lernte bey Domimcus Ghirlandaio.Er arbeitete mit Franciscus Granacci undBeuedict Ghirlanda,o in dcr Kirche S. Ma-ria novclla. Bottarl P. p. 34. G.
Tedesco (Iohannes), von Verona; lern-1 e bey Andréas Voltolmo, und bey LudwigDorigny. , Verfertigte einige historifche Ge--màhlde fur d<e àilrchen feiner Gedurts-Stadt, welche die Geschickllchtcil dièsesKunstlers geuugsam crweife». Er lebte A.^7^8. Pozzo p. 1-8.
Tedesco ( Petrus Iohannes ), verfertigteum A. 1367. verfchiedene Statue» von Aiar-mor fur die Kirche S. Reparata zu Florenz.Baldinucci Sec. 2. p. 8c>.
Tedesco (Wilhclmus), cinBildhauer; lern-te bey Wilheini della Porta. Er verfertigtemit grosfer Gefchictlichteil kleine Staluen,Ornamente und Basreliefs nach «uíuccuWerken. Guarienti p. 320.
Tedesco. Untcr diefcm Namen warc»auch noch folgende dculsche Kunstler in Ita-lien bckant: Adam Elzhcimer, Iacobus daLapo, Paulus und Egidius Schvr, slaiii-bertus Sutermann und Martinus de Vos.
Tempe! ( Abraham van den ), gedoyrcnzu Leyden A. 1613. Dcr beruhmte Gcorgvan Schovten war sein Lchrmelster, und erblieb dafelbst bis er in der Schule ber gîaturdas erlernen tonte, was ste alifgettarlcnKunstlern anbiethet. Er erfand fich eineeigiie Manier, die foivvhl in Portraiten alsin histvrifchen Gemàhldcn gcfiel. Die StadtLeyden besilzc de»r grèsten Thcil feiner Werke.