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Er starb zu Anisterdam A. 1672. DescampsP. 2. p. 267.
Tempefta (Antonius), gebohren zu Flo-renz A. iz;z. Lernte bey Johann Slra-dan. Er gelangte gar bald zu einer solchenGeschickiichkeit, datz er in fruchtbarcn Erfin-dungcn nnd grossen^ Historien seinen Lchr-mcister ubertraf. «seine Zeichnung ist zwaretwas plump ,ì,aber seine Compvsilionen zeu-gen von der «schônheit und Fertigkeic seinesGcnie. Er legte sich auf das ttupferetzen,und vcrfertigte eine grosse Menge Feldschlach-len und Pfcrd - Stûcke, welche er sehr wohlvorzustcllcn wutzle, und die durch ganz Europabekant sind. Er starb A. i6;o. Baglionip. 202. 208. G.
Tempesta. Siehe Marchis und Mulie-ribus.
Tenchala (Carpoforo) , von Bissone i»dem Bisithum Como. Lernte die Zeichen-Kunst und Mahlerey zz> Meiland und zuVcrona. Er gieng in Deutschiand, Màh-ren, Ungarn und uach Mien, wo er diegute Manier in Frcsco zu mahlen, welchelauge Zeit in diesen Lande» ausser Uebungwar, wicder empor brachte. Er hatte nichtallein eine allgemeine Kcntnitz der Mahlerey,sondcrn auch so angenehme und einnehmcn-de Manieren, datz er von icdermaun gelicbtwurde. Zu Bergamo findcl man viele vonseinen Gemàhlde», und er lebte A. r66;.Letterc luîla Pittura rc. P. p. i;;. G.
Tellicr (David), der alte; gebohren zuAutwcrpen A. 1582. Lernte dey P.P. Ru-beus, und arbcitcte zehn Jahr lutter AdamEIrheimer zu Rom. Er mahlte grosse undkleme hrstorische «stucke, in welch-letzrern erden Elzhelmer nachahmle. Seine angenehm-Ae Arbeit war niederlàndische Freuden-Fcste,Trink - GeseUschaften, und Werkstâtte derChymisten vorzustellen, welche er mit vielemVerstaud zu behandeln wutzte. Er starb zuAntwerpen A. 1649. Nedst^dem gleich fol-genden, halte er noch einen «sohn Abraham,der als Hosâchler in des Erz - Herzog Leo-polds Dlenstrn stand , in der Geschickstchkeitaber semem Bruder den Vorzug laffen mutz-tt. Descamps P. r. p. ;4y. G.
Tenter (David), der ivnge; gebohren zuAntwerpen A. i<sio, Ovbemelter David
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war sein Va ter und Lehrmeister. Hernachgieng er auch in die cschule Adrian Brou-wers. Iu der Fârbung, Compostrivn undAuSarbeitung eines Gcmàhlbcs unterwicsihn sein Baker nach den gruntlichcn Regelndie er ftlbst von seinem vortreflichen Meisterdem Rubcns erlernt hatte. Der Erz-HcrzogLeopold kcnntc seine Vcrdienste, und belohnreste. Er arbcitcte auch fur den Kônig inSpanie» , und die Kbnigin Christina inSchwcden. ,Um die Character wohl aus.forschen zu kôunen, gieng er allenthalbcnhin wo grosse Gesellschasten, Balle, Schla-qereyen rc. zu sehen warcn. Er starb A.1690. in Rnchthum uud Ansehen. DicscrKûnstler fûhrtc den Pinscl mit grosser Fcrtig»keit; seine Lufte stnd vortceflich, mit einerfreudi^cn und Hcllen Coloril verfertigt. Sei-ne Baume sind leicht, er gab auch seinenkleinen Figuren ungcmeine Ausdrûcke, Cha-racter und Lebhaftigkeit. Seine Gemàhldesind gleichsam ein Spicgel der Natur, undman kan, dieselbe nicht getreucr vvrstellen.Man schâtzct seine kleine Stucke besvndershoch , untcr diesen findet man einige welcheAbcndstucke genennr werdcn, wcit er sie nachder Nachtmahlzett anfieng, und ausarbcitele.Tenter versrand die Kunsr, helle Fàrbungeu,von andern hellen zu unterscheiben. Man mutzauch nicht vergessen, stines Talents, dieManierà der grosten Meister genau nach-zuahmen, Erwehnung zu thun, lveSwegener der Affe der Mahlerey gencnnt wurde.Seine Farbrmg fàllt ofters in das graueuild rôthlichte, man tatclt auch seine kurzeFiguren, und die wenige Abánderung scinerComposilioncn. Diese Gemàhlde, welchejetzo in Frankreich und uberall so deliebtjìnd, wurden ehedem von Ludwig dem XIV.ànsserst verachtet; was man hicraus fur ei-nen Schlutz nus dm Unterschied des Ge-schmacks ziehen tonne, ûberlâtzt man andernausfundig zu niachen. Descamps P. 2.p. r;;. G.
Tentini (Joh. Bcwtista), ein durch seineErfindungen und schvne Fârbung bcruhmterMahler, wird von Bedriani p. s 7. ange-zogen.
Teodon (Zohannes), Bildhauer ausFrankreich ; Hielte sich lange Zeit zu Rom
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