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[Band 1]
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ouf , und verfertlgtc wâhrend feinem dasigenAufenthalt verfchiedene Werkc, untcr wel-dìen die Auszierung eines Altars in dcrCarmeliter - Kirche; ciue Gruppe von funfFignren an dem Altar dcs H. Jgnatius indcr Iefuiter-Kirche Jésus/ da die gegenûberstehenbe von dcr Hand dcs beruhmten Peterle Gros ist, und das Grabmahl der KôniginChristina aus Schweden in der L). Peters-Kirche sich bcfinden. Teodon starb zu Parisals ein Mitglicd der Académie A. 171;.Guarienti p. 260.

Teoscopott^(Dominicus), genannt Greco;gebohren iu <2vanien A. -548. Lernte zuVenedig bey Titian Vecelli, welchen er inseincn ersten Gcmâhlden nachahmtc, wieman soiches in verfchiedencn Kirchen zu Ma-drid und hin und wieder in dent Konigreiche,befouders aber in der Sacristcy der Halipt-Kirche zu Tolcdo an dcr Creutzigung Christi,einem vortrcsiichcn Wcrke, und an emigcnPortraiten sehen kan; er verânderte aberseine Manier so sehr, datz er allen seinenerworbenen Ruhm darûber einbutzte. StarbA. 162;. Velasto No. ,7. G.

Terbruggen (HcnricuS), gebohren inSiebenburgen A. 1588. Lernte bey Abra-ham Bloemart. Er hielte sich zehen Iahrezu Rom auf , wo er viclen Rìihm erlangte,und verschicdcne grosse histvrische i2tucketnahlte, welche hin und wieder zersireutwurden. Ein sthr fchènes sieht man in ei-ner der vornehmsten Kirchen zu Neapolis.Rubens hielte ihn fur einen der bcsten Mah-ler in Nicdcrlanden. Er starb zu UtrechtA. 1629. Destamps P. 1. p. ? 7 i. G.

Terburg (Gerardus), gebohren zu ZwollA. isog. Lernte bey feinem Vater. Ertrat als Hof-Mahler in fpanifche Dicnste,daftlbst ward er ûberall beliebt und hochge-achtet. Darauf gieng er nach London, undhernach in Frankreich, und allenthalbenwar fowohl sein moralifcher Character alsseine Kunst von jet ermann bewundert. End-lich kam er in sein Vatcrland zurucke/ erfctzte sich zu Deventer, und ward zum Bur-germeister diefer Stadt erwchlt. Er starbm Ehre und Ansthcn A. 168 r. und wurde«n feiner Gcburts - Stadt begraben. Ncbstden Portraiten, wehlte er ôfters den Stoff

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;n seinen Gcmâhlden aus dem gememen '.Lr-ben. Sein Gefchmack in der Zeichnung istfchlecht und etwas plump, hingegen ahmleer die Stoffen feiner Gcwânder', bcfondersden Atlas sehr wohl nach , und seine Eerke,die in Ansehung der Colorit fowoyl ais inAnsehung dcr guten Erfitidting, ihm einenunsterblichen Ruhm crwarben, wurden un-schâtzbar seyn , wenn er nicht ôfters dieNatur gar zu fclavisch nachgeahmt batte.Sein vornehnisies Gemâhld ist die Befchwô-rung des munsterifchen Friedens, wclcheszuglcich das Mcistersiuck des KupftrsiechersJonas Suyderhoef ist. Destamps P. 2.p. 12;. G.

Terenzio, von Urbino; war einer vonden Mahlern, welche ihre Arbeit ftir Werkealter Mcister ausgeben. Er war gewohutalte von Rauch gefchwârztc, oder von Wur-mern angcftetzne Gcmàhlde einjukanftn, undeinige Figuren darauf zu mahlen, auch folchemit Firnih , Kleister und Rauch so zuzu-richtcn, datz sie als Ueberbleibstl von etlichcnJahrhunderten ausfahen, wodurch er diefeinste K'enner zu tàufchen wutzte. Aber seinBetrug wàhrte nicht lange/ und stûrzte ihnins Verderben. Eines diefer Gemáhldenwurde an den Cardinal Montalto seine»Gônner und Gutthâter vcrkauft , der diefenBetrug entbeckte , und den Mahler von sichjagte/ wclches ihn dergcstalt bclrubte/ datzer daruber starb/ seiches geschahc un ter derRegierung Pabst Paulus des V. Man siehtin fiinf verschiedencn Kirchen zu Rom vonfeiner Arbeit. Baglioni p. 149. G.

Terilli (Francistus)/ Bilbhauer von Feltro;verfertigte die zwey Figtiren von Erzt/ welcheauf den Gefàffen des Weih-Wassers in derCapuziner - Kirche S. Salvadore alla Gui-decca in Venedig zu sehen sind. Er lebteA. 1610. Guarienti p. 20;.

Terlêe ( N. N. van ) / mahlte nach desHoubraken Bericht gute historifche Stûcke.Die Entfuhrnng dcr Europa von feinerHand/ wird von diefem Schriftsteller be-wundcrt. Destamps P. ;. p. 42.

Termisano ( Decius ) / siorirte um A.iz8--. zu Neapolis; er lernte bey I. Philippund I. Angélus Cristuvlo und bey MarcPino, à von welchen allen er ei»e zarte und

starke