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(tarse Manier zusammen setzte. Eines stinerletzten Gemâhlden, welches das AbendmahlCkjristi vorstellt, siehet mm> in der KircheS. Maria genannt â Chiazza, und iss mitder Jahrzahl 1397. dezeichnet. DvinruiciP. 2. p. 186.
Terrini. Von diestm Mahler , dessen Le-bens - Umstânbe ganz unbekannl sind, findetman in einiaen Kirchen zu Reggio Gemâhl-de in Oehl- und Frcsco-Farben von sehr scho->»er Manier und krâftiger Fârbung , welcheaber wegen ihrer kleinen und zerstrenten Par-theyen in Schatten und Licht mcht die be-hôrige Wàrkung lhun. Cochin P. i. p. 7;.
Terweften (Augustinus) , gebohren inHaag A. 1649. War anfangs ein geschick-ter Meister in getriebner Arbeit; diese Kunsttrieb er bis in sein 20. Iahr: Bekam abereinen sonderbaren Lust zu der Mahlerey,welche er bey Wieling und bey WilhelmDoudyns lernte. Er studirte folgends dreyJahre zu Rom, von da gieng die Neisenach Frankreich und England, und kamnach einer ftchsiâhrigen Abwesenheit A. 1678.nach Hanse, wo er seine Geschicklichkeit inhistorischeu Gemâhlden fur Plafonds, Gal-lerien und Zinnner zeigte. Der Churfûrstvon Brandenburg berufte ihn A. 1690. nachBerlin, allws cttie neue Mahler - Académieerrichtet, und er zum vordersten Professer er-ncnnt wurde. Er starb dafelbfl A. 1711.Dtefer Kûnstler hatte ein vortrefliches Génie,und gliche in der Hiflorien-Mahlerey den be-sten Meistern seiner Zeit. Seine Zeichnungist correct, seine Fârbung natûrlich rmd sei-ne Ausarbeitnng sehr leicht und hurtig. Des-«amps P. 3. p. 24;.
Terweften (Elias), gebohren in Haag A.1651. Lernte bey ftinem Bnider Augustin.Seine Kunst bestand im Friichte- und Blu-nienmahlen, und wurde sowohl sein Umgangwegen gutcr Auffûhrung alS seine Arbeit andein Hofe des Prinz - Stadthalters und vonandern Standes-Personen gesucht. Er giengnach Rom, wo er sich verheyrathete, undseine Gemâhlde sehr angenehm waren, wel-che ihn auch in glûckliche Umstâude wurdengesetzt haben, wann seine Langsamkeit undTrâaheit nicht hieran verhinderlich gewesenwâren, die ihn endlich in sehr elende Um-
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stânde setzte», in welchen er nach A. 1724.sein Leben daselbst beschlotz. Descamps P. 3.p. 294.
Terweften (Matthâus) , gebohren inHaag A. 1670. Lernte bey Wilhelm Don-dyns und bey Daniel Mytens. Die Reisenwelche er zu ftinem Brader Augustin nachBerlin und i» Italien thace, verbesserten sei-ne Manier in ber Colorit. Er mahlte eineunzàhliche Menge sehr gute grosse und klttnehistorische Slucke fur Kirchen, Pallâste undPrivât - Hâuftr verschiedener hollânbischenStâdten, und arbeitete noch A. 1750. inHaag. van Gool P. 1. p. 309. Sein SohnAugustin, gebohren in Haag A. 17 n.mahlte Portraite uud Historien. Er arbei-tete einige Zeit zu Delfft, kam aber nachHaag zurucke. van Gool P. 2. p. 355.
Terzi ( Ehristophorus ), von Bologne;lernte bey Franciscus Monti, Joseph MariaCrespi und Aurélia» Milani. Er drachteans Vermischung der verschiedenen Manierenseiner Lehrmeister eine sehr gute zu Stand,und wurde besonders in historsschen Gemâhl-den einer der besten Kûnstler seiner Zeit.Acad. Elem. P. 2. p. 167.
Terzo (Franciscus) , von Bergamo; ob-wohl er mehr in Zeichnungen als mitFarben arbeitete, steht man doch in derKirche S. Franciscus einige mit Verstandausgearbeitete Gemàhlde vôn seiner Hand;was ihm aber den meisten Ruhm erwarb, sinddie Bildnisse der Fûrsten des Hauses Oester-reich, dieer in pràchtigen Kleidern, frem-den Harmschen, und mit schônen, aus derBau-Kunst entlehnten Einfassungen zeichne-te, welche nach ber Anzeige des Titulblattsdurch Caspar de Avibus von Pabua um A.i?8o. zu Venedig in 6â. Kupferstiche ge-bracht wurden. Ridolfi P. i. p. 132. G.
Tesauro (Iacobus oder Andréas), geboh-ren jii Neapolis um A. 1440. Lernte beydem àltern Silvester Buono, und suchteun-1er desselben Anweisung zu einer Vollkom-menheit zu gelangen, welche noch kein Mah-ler bis aus seine Zeit erreicht hatte. DiesenVorsatz ersullte er so glucklich, da§ einige sei-ner Gemâhlden um A. 1730. aus Befthldes Fûrsten von Montemileto aus Hochach-
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