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PCfitdt : Conférences de l’Academie avec lesSentimens ,jdes plus habiles Peintres fur laPeinture. Paris 1696. Fol. Er starb inHaag A. 169;. Argensville P. p. 217. G.
Testelin (Ludvvicus), des obigcn Bruderund Mil - Schiller; gebohren zu Paris A.161?. Er halle ein glûckliches Genie, einengutcn Geschmack und eiue grosse Liebe zurArbeit. Mit diestn natûrlichen Hsilfsmittelnlvurde er m kurzer Zeit sehr Aeschickt. Erstudirte heimlich nach den Gemahlden einigerberàhmter Meister, und zeigte barauf seinenTalent an der Auferweckung der Tabitha ,welche er fur die Cathédral - Kirche mahlte,man bewundert in dersclben eine frische undmarkigte Fârbung, eine zierliche und edleComposition, ricktige Ausdrûcke und eineherzhaste Ausarbeitung. Die Grundfàtze berMahlerey hatte er so wohl inné, dasi der be-rûhmte le Brun sich ôfters seines Raths be-diente, ihn semer Frcundschaft wurdigte,und in seinen nicht allzu glûcklichen Umstân-den grosimiithig unterstûtzte. Er wurde A.16^0. Proftssor der Académie, und starb A.lâ;;. Argensville P. p. 21;. G.
Testelin ( Pasquier ), Mahler zu Parisum A. Arbeitete mit Heinrich Le-
rambert, Johann de Brie, Gabriel Honnet,Ambroiius du Bois, Wilhelm Dumée rc.in den kôniglichen Pallâsten und Lustschlossern.Felibien P. p. 127.
Testorino (Bartholinus) , von Brescia;wird als ein vortreflichcr Mahler, welcher inder Kunst die Figurm mit einer schènen Fár-bung zu mahlen fur unvergleichlich gehaltcnwurde, befchrieben. Man sieht von semerArbeit an den Mauern der unterirdischenKirche S. Faustinus. Cozzando p. m. G.
Theodon. Siehe Teodon.
Thibault (Iohannes), gebohren zu Or-léans A. i 6;7. Er ward ein Ordens-Bru-der in der Abtey S. Germain des Prés zuParis. Vcrftrtigte an dem Grabmahle desKbnigs Johann Casimir aus Polen das Bas-relief und die Slatûen der zwey Sclaven,welche an den Siegeszcichcn angeftsselt sind,aus Erzt. Starb A. 1708. Brice.
Thlbout (Wilhelmus) , von Gouda;mahlte A. i;6;. ein sehr schônes Fenstersûr die Kirchr S. Ursula ru Delfft, in wel«
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chem er Philipp den H. Kènig in Svanien,und seine Génial,lin Elisabetha von Valoismit zwey Engeln uub beyder Wappen vor-stellte. Oden in diesem Gemâhlde siehtman die Anbetung der Weiftir mit viclcnFigurm, welche aile wohl gczelchnet und ge-mahlt sind. Descamvs P. 1. p. 127.
Thiele (Ioh. Alcpander), gebohren zuEr-fnrt A. 168s. Lernte bey Christian LudwigAgricola. Er mahlte die schônste Prospectedes Sachsenlandes, und bemûhete. sich, dlcNatur auf das genaueste nachzuahmen. Ei-nige bchauptcn , er seye der erste gewescn,welcher in Deutschland mit Pastel - Farbengemahlt habe, andre abcr schreiben diese Er-findung der Anna Maria Havd zu. Er ar-beitete an dein Hofe zu Dresden , und starbA. 1752. Man Hat einige grosse Prospecte,welche er in Kupfer etzte. Hagedorn p. 241.
Thiclen (Ioh. Philipplis van, Hcrr vonConwenbergh ; gebohren zu Mecheln A. 1618.Lernte bey dem vortresiichen Blumen-Mahlerdem Iesuiten Daniel Segers, und das be,ste Lob das man dem Schiller geben kan,ist, er kam scinem Lehrmcister gleich. Erhatte drey Tôchlcr, Maria Thcresia, geboh-ren A. 1640. Anna Maria, gebohren A.1641. und Francisca Catharina, gebohrenA. -645. Alle drey waren in der Kunstihrcs Vaters wohl erfahren. Weyermannkannte einen Sohn unsers Kunstlers , deraber in Ansehung der Mahlerey semer nichtwàrdig war. J. Philipp starb A. 1667.und ward zu Boesschot vier Mcilen vonMecheln begraben. Dcscamps P. 2. p. 269. G.
Thierry (Iohannes), Bildhaner von Lion ;arbeilete zu Paris, wo man in der Cathe-dral-Kirche die Bilder der Reinigkeit und derJungfrauschaft von seiner Arbeit siehet. Erwar der Kônigen von Frankreich und Spa,nien ordeutlicher Bildhauer , und Proftssorder Académie zu Paris um A. 1720. Brice.
Thill. (Ioh. Carolus von), gebohren znNûrnberg A. 1624. Lernte bey ChristianRupert. Mahlte in Oehl-uub Miniatur»Farben Vogci und Frûchte, brachte aucheimge Pvrtraite in Kupfer. Er starb A.1676. Doppelmayr p. 2; 4.
Thomann von Hagelftèin (IacobusErnestus), gebohren zu Lindau A. 1588.
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