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so lebhafter Fàrbung ) geâbt witrde. Dieeigentliche Urfache, ivarum diese Arbeit insAbnehmen gekommen, lst die Kostdarkeitund Gebrechlichkeit diestr Gemâhlden , wel-che zugleich die Kirchen iind Zimmer vcr-dunkeln., Destamps P. i. p. 126.
Tome (Lucas de ), Mahler von Siena;lernte bey Berna. Er arbcitete sehr vjel inseiner Geburts - Stadt und durch das ganze-orentinische Gebiet. Besonders ist die Ta-velle der Famille Dragomanni in der Kir-che S. Dominicus zu Arczzo mit eincm Al-tar-Blatt von Ochl - Farben und vicier Frcstco-Arbeit von stiner Haud stattlich geziert.Vaiari P. i. p. 202.
Tomezzolr (Dominicus), von Verona;lernte bey Gabriel Brunelli von Bologne.Erlangte durch dessen Anweisung eine groneGeschicklichkeit, und verfertigte eimge schv-ne Werke, unter denen sich eimge S:n-tsien der venekianischen Regenten diestr Stadtbcfandeu, welche vormals auf dem foqeimnuten Herren - Plat; aufgerichtet warcn , aderauf Bcfthl des ' Raths zu Venedig wegge-nommen wurden. Mit stinen, Lehrmeisterarbcitete er fur die Capelle des H. Rosen-kranzes in der Kirche S. Anastasia, allwodie Statûcn des Glaubens , der Hofnungund zwey Engel von semer Hand sind. Pozzo
p. 20;.
Tontucci (Iulius), von Faenza; mahltemit stinem Landsmann Jacob Bertucci dasGcwôlb der Dom-Kirche S. Vitalis zu Ra-venna, in welcher sehr viele Heiiige in zierli-chen Klcidungen mit folgender Unterfchriftzu sthen: Opus Jacobi Bertucci & JulijTontucij Faventinorum pari voto £A. 1513.Fabri p. s 9. G.
Tonelli (Iostphus), gebohren zu FlvrenzA. 1668. Lernte bey Jacob Chiavistelli undbey Thvnms Aldrovandini. ,Er mahlte instiner Vater-Stadt das Gewôlbe der KircheS. Maria de Candeli : Den Vvrfaal desgrotz-herzoglichcn Pallastes, und einen Pla-fond in dem Pallaste der Herren Salviati,mit Architectur-Stûcken. Guarienti p. 446.Sub Tit. Rinaldv Botti.
Toni (Angélus Michael) , gebohren zuBologne A. 1640. Er war erstlich emSchreibmeister, folgends em Mmiatur-Mah-
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ler, endlich mahlte er grosse und kleine Stû-cke mit Oehl-Farben, in welchen er die Ma-nicrcn beruhmtcr Metstersehr ivohl nachahm-te , welcye auch fur Originale enncrl dieGebirge verkauft lvurdcn. Tom starb instinem Vaterlande A. 1708. Guarienti p. 60.
Torbido ( Baptista ) , gcnannt d'Angeliund dcl Mvrv; Mahler zu Vcrvna. Lern-te bey Titian und bey stinem nachhcrigenSch>viegervater Francistus Torbtdo, underbte feine Kunstsachen. Er fioricte um A.
Ridolfi P. 2. p. n z. G-Torbido (Francistus), gcnannt Moro,Mahler zu Herona ; gebohren A. 1440.Lernte bey «Ltephan da Zcvto und bey Gior-gio» , welchen er in der Colorit und Zâet-lichkeit nachahmte. Arbcitete in stinem Va-terlande unter Libérale, der ihn als einenSohn liebte, und zu stinem SEbeii_eiufctjte.Er war ein gcschiekler Kunstler. L lard A.1522. Pozzo p. 27. G.
Torbido (Iulius), gcnannt Moro; desvbgedachlen Baptista Bruber. Er mahltewie diestr mit einer zierlichen Manier undgutcm Gcschmacke. Zuweilen arbcitete er mitPaul Caliari in Frefco, als in dem PallasteTrevisani zu Murano. In einigen Hand-fchristen stiner Zeiten wirb ilim mchrere Ge-schtcklichkeil zugeschrieben als lhm Pozzo p. 7°.zueignet. Guarienti.
Torbido (Lliarcus), des Baptista Sohn;mahlte mit einer starken Fàrbung in Oehl-und Frefco-Farben verfchicdene Werke, diein stiner Geburts - Stadt Verona zu sthensind. Er half stinem Vater, und wurdenichl weniger als er bcrûhmt. Man findetGemàhlde von ihm, welche man fast milRaphaël in Vcrgleichung sttzen darf. Mar-cus war lange Zcit dessen Schiller, undstarb zu Rom in stinen Isinglingszahren. Erverfertigte Kupferstiche nach Raphaël, IuliusRomauus 1 Tilum te. te. Pozzo p. 70. G.
Torelli (Beriihardinue oder Benvenuto).Stche Bartholoinàus Chiarini.
ToreUi (César), von Rom ; lernte beyJohann de Vccchi, mit welchcm er furPabst Ssttus den V. mahlte. Er halte einBelieben an der Mutzio-Arbeit , und vcrfer-tigte verschiebene fchbne Werke nach den Zeich-nungen seines Lehrmeisters und Josephs Cé-sars.