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[Band 1]
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sari. Starb tn hohcm A'ter miter PabstPanlus dem V. Vaglioai p. 122. G.

ToreUi (Felir), gebohren zu Verona A.1667. Scrute bey Santo Prunati und beyIoh. Joseph bal Dole. Nebst vielen, mei-stens kleiucn hisioristhen Gemàhlden , welcheer fur Privât -Pcrfoncn verfertigte, mahlteer auch sehr viele vortrefliche Altar - Blàttcr,unter andern drey fur die Nonncn - Klrchejuin H. Gcist zu Ccfena , welche die Den-dnng des H. Geists, S. Philippus Neri,der von den Engeln i» das Paradies ge-tragen wird, und den Martyr-Tod des H.Ianuarius vorstellen. Er heyrathele die be«ruhmte Mahlerin Lucia Cafalina, und fetztesich zu Bologne, wo er ein Mitglied derMahler - Académie wurde. Acad. Clement.P. 2. p. 74. G. ^

Torelli (Stcphanus), gebohren zu Bo-logne A. 1712. Lernte bey stinem BakerFélix, und zu Ncapolis bey Franciscus Dv-limena. Kônig Auaust der 111 . nahm ihnaïs Chnr-Prinz von Sachfen auf feiner ReiseA. 1740. zu Rom m seine Dienlìe. Semcôffentliche Geinàhlde , eiiuge Plafonds undAltar - Blàttcr , die er mit einer groffenManier zu Dresde» verfertigte, sind Zeugenfeiner Gefchicklichkeil. Er wurde A. i 7 S 9 .nach Súbecf berufcn , um das Rathhaus undandre offenkliche Gcbâude dafelbst mit semerArbcit zu ziercn. A. 1762. kam er nachPetersburg, l>nd wurde kayferlicher Hof-Mah-ler. Lagedvrn p. z z.

Torenvliet (Abraham), gebohren zu Lcy-den A. i6gz. Lernte bey feincm Bâter Ja-cob. J» feiner Iugend war er ein gefchick-ler Zeichner. Er mahlte darauf ahnlichePvrtraite, an welche» man aber eine allzu-bunte Colorit tadelte. Torenvliet starb infeiner Gcburts-Stadt A. 17;?. van GoolP. P. ,-7.

Torenvliet (Jacobus), gebohren zu Ley-den A. 1641. Lernte bey feiuem Baker,und mahlte gute Pvrtraite. Darauf gienger in Italien, und studirke nach Raphaël,Paul Bcronese und Tintorct, welches er mitsolchem Fleitz und Glûcke that, datz seinRuhm in Italien felbst sich ausbrcitete. ZuBenedig legce er sich vornehmlich auf dieColorit, und brachke etliche Iahre dafelbst

zu. Ungeachtet er nu» mit Vick - vermehrterstunst in sein Baterland zurûckekaîn, konn-te er doch seine Wcrke nicht hôhcr anbrin-gen aïs zuvor, wovon man den cigenllichenGrund nicht anzugebcii weijî. Er starb A.1719. Torenvliet zcichnete mit Icichter Ma-nier , seine Portraitc sind liber das Mittek-màtzige weg, und seine historische Ststckesind ziemlich gut. Alle seine Wcrke sindnach dem italiàiiifchen Gefchmack cingerich-ter. Eine gute Fârbung, eine richtlgc Zcich-nung und eine fchône Composition machengcmeiniglich den Charakter feiner Gcniàhldenaus. Defcamps P. 3. p. 121. G.

Toresani (Andréas), Mahler von Bref-cia; lernte bey Anton Auregqio, den eraber bald in Laiidfchaften sehr wcit ûbertraf.Er studirte zu Benedig , und zeichnete Dee-stucke, Gcstade mil aller Gattung Schiffenund Figtiren mit einer vortrefliche» Maniernach der Natur. Seine Arbeit wurde foberuhmt, datz ein jeder vornehmcr Frmideretwas von felbigcn verlangte. Zeichnete auchsehr fchône Landfchasten mit der Feder,worinn er die Manicrcn des DominicusCampagnola und Titians nachahmte und da-von ganze Bûcher verfertigte. Auf gleichcWeise zeichnete,er ein ganzes Buch mit Por-traiten der beruhmtesten Ton-Kûnstler feinerZcit, und arbeitele diefclbe mit Wasser-Far-ben sehr zart aus. Er starb um A. 1750.m feinen, Baterlande. Guaricnti v. ;o.

Tornioli (Nicolaus), von Siena; mahl-te in dem Chor der Kirche S. Paulus zuBologne den Kampf des Patriarche» Jacobmil dein Engel, und den Todtfchlag Cainsan stinem Brader Abel. Tornioli arbciteteauch zu Turin und A. 1640. zu Roin beydein Cardinal Ceva. Er wutzte d»e Farbenso zuzubereitcn , datz sie den Marmor einesZolls tief durchdrangen. Lettere sulla Pittu-ra rc. P. i. p. 308. G.

Torre ( Bartholomàus ), ein Edelmannvon Arezzo; lernte bey I. Anton Lappoliund zu Rom bey Iulius Clovio. Nebendem Miniaturmàhlen liebte er die Anatomie;aber der hâtzliche Gernch der Todten - Côr-per, welche er nachzeichnete, verurfachte fei,nen frûhzeitigen Tvd, indenl er um A. 1554.

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