in dem r;. Iahre seines Altérs siarb. Va-sari P. z. p. , 88 . G.
Torre (Flaminius), wurde von seinesDalers, eines Hackcnmachers, Handwerkdcgli Ancinelli genennt. Er lcrnte m seinerGeburts-Stadt Bologne bey Jacob Cavedo-ne und bey Guido Reni, welch - lctztern crsehr wohl nachcopirte, mahlte aber auch vor-treflich aus eigner Erfindung in ben Pallâ-sten und Kirchen zu Bologne. Er arbeitetemit starter Anlegnng und frischer Behand-lung der Farben und des Pinstls, etzte auchin Kupfer. Er halte bereits dcn Saal derGrafen von Fava, welchen die Carraccigemahlt haben, abgezeichnet, in der Abstchtdenselben in Ktivfer zu bringen, aber erwurde durch einen fràhzeitigen Tod, welcherihn in den Diensten des Herzogs von Mode-na A. 1661. ûbereilte, hieran verhind.rt.Malvafia T. 2. p. 448. G.
Torre (Franciscus, genannt Ciccio della),von Neapolis ; lcrnte bey Lucas Giordano.Er mahlte nebst andern Mit - Schûlern ausCrystall , welche Ltûcke zu Auszierung derSchrànken, Schreibtischen rc. gebrauchtwurden. Domenici P. v. 4^2.
Torre ( Franciscus Bernhardinus ), einsehr beruhmter Silberarbeiter zu Meilandum A. r6oo. Von stiner Arbeit sieht manin der Nonnen - Kirch»^icchiabbia daselbstein funf Fufi hohes Sacraments - Geháuse,theils von getriebner, theils von gcgvtznerArbeit, an welchem man die meisterhafteZeichnung und Ausfûhrung hbchlich bewun-dert. In der Cathédral - Kirche die silberneStatue des H. Carolus Borromâus, wel-che die Goldschmiede zu Meiland dahinschenkten, und in vielen andern Kirchen die-ser Stadt sehr schôn ausgearbeitete Gefàssevon seiner Hand. Torre.
Torre (Iohannes delta), genannt Gio-vaniello di Beinaschi, Mahler zu Neapolis;lernte bey J. Baptista Beinaschi, welchemer mit Untermahlung seiner Wcrken vielfâl-tig an die Hand gieng. Man siehet auch ineincr Capelle der Kirche Monte Santo einAltar - Blatt von seiner Arbeit. DomeniciP. z. p. 281.
Torre (Petrus Andréas), Bildhauer zuGenua; lernte bey J. Dominicus Capellini
und bey I. Baptista Bissoni. Er arbeitetein Elfenbein und in Holz. Seine Crucifiéewurden hochgeschâtzt. A» eincr Vcrwun-dung war er lange Zcit kránklicht, und diè-se befordcrte endlich seine» Tod, der A. 166 8.erfolgte. Soprani p. 414. G.
Torre (Tbeophilus), von Arezzo; lerntebey Bartholomâus Torre. Den etwelchenMangel stiner Zeichnung, crsttzte er im Histo-rien - mahlen aus frischen Mortel, mit enterfertigen Hand und gulcr Fàrbung. Manfindet in stiner GeburlS-Stàdt Sale, Kam-mern, und ganze Háustr von stiner Handgemahlt. Er lebte um A. 1600. GuarientiP. 470.
Torreggiani (Alphonsus), Baumeister;verferligte die Zeichnungen, und fûhrte denBau der schônen Novitiats-Kirche der P. P.Jesuiter S. Ignatius zu Bologne. Passagg.dising. G.
Torreggiani (Bartholomâus), Mahlerzu Neapolis; lernte bey Salvator Rosa, tmdahmte ihn so genau nach, dafi man MûheHat ihre Arbeit zu^unlerschciden. In stinenLandschaften und Lecstûcken findet man Fi-guren von der Hand seines Lchrnieisters,und ist glaublich datz ihm diestr auch in sei-ner ûbrigen Arbeit behilflich gewesen sey.Domenici P. p. 2;. G.
Torreggiani (Scbastianeis), von Bologne;lernte dey'Michelin délia Porta zu Rom.Er bediente unler Gregorius dem XIII. undSirtus dem V. die Stelle eines pâbstlichenGiessers, und verfertigte Cherubim, Statiien,Creutze, Leuchter und Laubwcrk von Erzt,sûr die vornehmste Kirchen zu Rom. Ererfand die Formen von Gips, welche sûrdiese Arbeit sehr leicht und bcqucm sind.Starb zu Rom A. i;y6. Baglioni p. 211. G.
Torreggiani ( Torreggiano ). S. Tor-riggiano.
Torrcllino. Siehe Iohannes de Giorgi.
Torrentius ( Iohannes ), gebobrcn zuAmsterdam A. iz8y. Wurde durch seinezwar schône und mit grosseur Fleitz ausgear-beitete, aber hôchstârgerliche kleine Gemáhl,de, und durch sein ruchlosts Leben, welcheser vermittelst gefàhrlicher Lehrsâtzen auch an-dern einfiôtzte, bekant. Er wurde dcswegen
Harlem eingezogen, und zu eincr zwan-
rigjàhrigen