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[Band 1]
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Travi lebte 95. Iahre, und starb A. 1668.Loprani p. 241. G.

Trautinann, von Frankfurt am Mayn;mahlte um A. 1750. angenehme Convcria-tions - Scûcke 1 in welchen cr des GoltsuedSchalken Manier nachahmte. Rcniy p. 90.

ciremiglione (Alerandcr), Bildhauer undBaumeister,zu Vcnedig A. 168;. Er zeich-nele und ft'ihrte den Ban der Façade derKirche S. Moses, und zierte dieselbe niit«Ltatûcn von scincr Arbeit. Gnarienti p. 40.

Tremoillere (Petrus Carolus)/ gcbohrcnzu Chollet in der Promu; Poitou A. 17°;.Der stîtcre 2 - Baptista Vanloo war seinLchrmcister. Er geivann etliche Preise inder Académie/ und eclangte die Pension/ dieder Kônig jungen Kûnstlern , welche vergnstg-liche Proben lhrer Geschicklichkeit zeigcn / ge-uiesscn làsit. Dahcr gieng er in Italie»/wo cr sich séchs Iahre aufhielt. DiestrMahler hatte eincn edeln und grossen Slyl.Man bemerkt in seinen Composilioncn Zicr-Uchkeit und Gcnie , Correction in der Zeich-nung / und eine schône Auswahl in denStellungen. Er lebte eine allzukurze Zeitals datz man von dem gan;en Umfangc ftlncrTalente cin richtigcs Urtheil fàllc» tonte.Eine schwàchlichte' und langsam abnehmcn-de Gesundheit verhinderte ,lhn gegen dasEnde seines Lebens die nôthige Sludienfortzusctzen. Man gewahrct auch in seinenjctzlen Gemàhlden eine schwache Fàrdung.Einige seincr Werke findct man bey denCarthàusern/ und in dem Hôtel de Loubise.Er starb zu Paris A. 17;?. ArgensmlleP. 2. p. 4; 9.

Trento (Antonius da) / sttidirte die Mah-lerey miter Franciscus Mazzoli , genanntParmeggiano , und wûrde ein vortrcsiicherMahler geworden seyn / weun ihn sein Lehr-metster ìiìcht zum Formschneiden gezogen hât-le. In dieser Kun>t machle er sich vornehm-lich durch die Aîanier Holzschnille mit dreyvcrschiedeuen Stocken abzudruckeii/ welche Hu-go da Carpt ersunden hatte/ beruhmt. SieheMazzoli und Carpi. Guarienti p. 77.

Trevia (Bernhardinus da). S.Buttinone.

Trevigi (Darius da)/ ternie bey JacobSsuarcivne / und war um A. 1500. ein ge-schickter Mahler. Ridolfi P. 1 , p. 68, G.

Trevigi (Hieronymus da ), gebohren A.i?c> 8 . Gelangte durch seine ungcmeine Na-lur-Gaben gar bald darzu / datz cr mit be-sondrcr Zârtlichkcil nach Raphacls Manier;u Genua/ Bologne und Trient auf Tâcherund frischcn Kalk niahlte. ' In Englandwurde er von dem Kônig sehr gnádig em-pfangcn / ter ihn mit einem Gehall von400. Thalern zu seincm Hof - Mahler undKriegs - Baumeister annahm. In dem un-gli'icklichcn Kriege zwischen Frankreich undEngland verlohr er A. 1544. durch einenCanonenschutz sein Lcben in der Picardie.Ridolst P. i. p. 214. G.

Erevlsani (Franciscus)/ gebohren zu Ca-po d'Istria an den Grànzen von Tricst A.i6;6. Scrute die Anfâllge der Kunst beyseincm Vater Antonius , einem geschickcenBaumeister , darnach bey einem gewisienflammândischen Mahler / und endlich beyAnton Zanchi / welchen er anfànglich vvll-kommcn nachahnite. Von Venedig gieng ernach Rom / wo er fur viele ôffentliche Ge-bâude arbeitete/ und den giínstigen Anlashalte einige vortrefliche Gcniâhlde des Cvr-reggio und Pauls Veronese ftir den spani-schen Gcsandtcn zu copiren/ und dadurchseine Manier ungemein zu vcrbessern. OeinGonner der Cardinal Flavius Chigi wirkteihm bey dem Pabste den Christus-R>tter-Or°den aus. Unter seinen vielen und sehr schô-nen Krrchen-Gemàhlden befindet sich auchder Prophct Baruch in der Kirche S. Jo-hann von Lateran / und seine Werke wurdenan alle curopàische Hofe dcgchrt. Er warin alleu Arien seincr Kunst geribt / denn ermahlte Historie»/ Portraitc/ Architectur/L-eestiicke , Landschaften , Thicre und B lu-men. Trevisani starb A. 1746. und wurdein der Kirche Q. Giovanni delta Malva be-grabcn. Museo Fiorentino P. 4. p. 99. G.

Trezzi (Aurclius)/ baute um A. ^90.die Pfarr-Kirche S. «Ltefano in Brogliound die Carmeliter-Kirche S. Carlo zu Mei-land. Laluada.

Trezzo ( Iacobus da ), ein berilhmterBildhauer , Giesser und Edclsteinschneider;ee arbeitete sicben Iahre fiir Kônig Philrppden II. und vcrftrtlgte ben kostbaren Tabcr-nackel in der Kirche des Escurials/ auch furA a a a s deu