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jtt bec Mahlerey, ivelcbe ec bey Félix Ric-ci lernte, und bcgriff stine Manier so wohl,das als dicftr A. i6o;. nui Lobe abgieng,Orbctto seine unvollkommen hinterlatzne 2 kìer-ke ausarbcitete , ivozu ihm sein Mik-Schâlcr Paschalis Ottoni bchulflich war. Erarbeitete auch anfangs nach der troeknen undglatten Manier ftincs Lehrmeisters; abcr zu-weileu verlietz er dicsclbe, und ahmte dieFârbung des Corregqio und die Gestchtszugedes Guido Reni nach. eciit AufenthaltzuRom reinigte endlich vollends seinen Ge-schniack. Er wutzte die Fârbung der vcnc-tianischcn und die Zcichming der rômischeuSchule in seinen Werken wohl mileinanderzu verbinden , und vcrsâumte niemals dieNatur zu Rathe zu ziehen. Seine Gewohn-hcit war , die Gcmàhibe «hne vorhergemach-tcn Entwurf oder Zeichnung anzufangen.Eine starke Colorit, ein guter Keschmack.inder Zeichnung , und angenehme Piusclzàgefind die gewohistiche Kennzcichcn seincr Ar-bctí. Besscre ^teliungcn und Gcwâudcr,auch mehr ûbcrlegte Conipositionen wurdenihn zu cincm vollkommenci» Mahler gemachthabcn. Er niahlte viele Cadinetstucke , wo-bey er stch osiers des Marmors und Agathszum Grunde sciner Gcmàhlden bedicnte. Erstarb zu Rom A. 1648. Pozzo p. 164. G.
Turco (César), gebohren zu Ischitella mder neapolitanischcn Provinz Capitanata umA. 1510. Lernte bey dem âltern J. Antond'Aniato und bey Andréas Sabaktini. Erfol«zte des Peter Perrigino Manier, und co-pirte vielcs uach den besten Meistern, wo-durch er den Namen eincs guten Ochl-Far-ben - Mahlcrs, welchcr wohl zeichnete, undmit ciner lcbhaften Fârbung niahlte, erhielt.(reine Wcrke findet man hi» und wieder indcn Kirchen Ncapolis. Er starb daselbstum A. i;6o. Domcnici P. 2. p. 102. G.
Turiiu (Johanucs). Siehe PaUajuolo(Antonius).
Turoneiisis (Simon). Siehe François.
Turrita (Iacobus da), wurde von scinemGedurts-Orte in dem Gebiet von Sicna alsogenennt. Er lernte bcy Andréas Tafi. Tratin den Franciscaner-Orden, und verfertigtezu Rom einige historische xrtûcke von Musiv-Arbeit inn » und auswendig -an den Haupt-
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Kirchen S. S. Petrus und Iohannes undS. Maria maggiore. Er starb um A. i;o;.Baldinucci «Lee. 1. p. 4». G.
Tybout (Wilhelmus). Siehe Thibout.T^s (Gisbcrtus). Siehe Thys.
Tysseno (Petrus), gebohren zu Antwer-pen um A. 1625. Mahlte in seincr Jugendhistorische Gemàhlde, die Rubcns seine» bcy.nahc gleich kamcn. Abcr die Gewinnsuchtvcrlcitete ihn, diese Art Mahlerey zu vcrlas-sen, und Portraite zu verfertigen, welchcsihm abcr nicht gluckte ; er kehrte also wie-dcr zu semer, vorigcn Arbeit zurûcke , undliefcrte so schône vtâcke in dieser Art, dasman nicht weis, ob nian die richtige Zcich-nung, die erhabne Erstndung oder die schôneColorit inehr beivundern nius. A. 1661.ward er Director der antwerpischen Acadé-mie. Descamps P. 2. p. ;6z. G.
Tyssens, von Autwerpen; mahlte aller-hand Kriegsgcrâthe von Harnischcn, Qlurm-hauben, Degcn, Geschûye rc. auch Gesiu-gcl, als Daube», Hanen', Hcnneu rc. wcl-che weder Boels noch Hoiidckoeters Arbeitctwas nachgaben. Er arbeitete zu Dstssel-dorf, Breda, Rotterdam und London. DerChurfûrst von der Pfalz brarichte ihn zu ei-nem Aacnten, um kostbare Pîahlereyen indcn Niedcrlanden sûr ihn aufzukaufcn. Weycr-mann P. z. p. ;6i.
Tyssens, des obigcn Bruder; niahlteschône Landschaften mit Figure» und Thie-rcn nach Berghcms Geschmâck. WeycrmanuP. p. z66.
V.
vacca (Andréas), Bildhauer von Car-rara; verfertigte A. 172;. die Statue S.Johanucs des Tâufers fur das Tauf - Ge-fâsse des auf dem bischôflichcn Platze zu Pi-sto>a stehcnden Battistcrio. Keytzler 41. Bries.
vacca ( Flaniinius ), gebohren zu Romum A. i;;8. Lernte bcy Vincentius Rosi.Er zierte viele Kirchen, Plàtze und Brun-nen mit Stati'ien, und wurde noch viel meh-rere verfertigt habe» , wann er nicht seinemeiste Zeit mit Ergànzung antickcr Werkenzugebracht hâtte. Er arbeitete fur PabstSixtns den V. und fur den Gros-Herzoq zu
Florenz.