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[Band 1]
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Florenz. Starb unter der Regierung Cle-mens des VIII. und ward in der Kirche S.Maria rotonda begraben, wo man cin Mo-nument mit seinem Bildnitz sindet. Baglio-ni p. 67. G.

Vaccaro (Andréas), gcbohren zu Nea-polis A. 1598. Lernte bey HieronymusImperato. Er folgte anfangs des M. A.Merigi Manier, àber auf Einrathen desRitters Maximus Stanzioni verlietz er diesenach einiger Zeit, u»d stndirte nach GuidoReni. Er arbeitete vicies in sciner Bater-Stadt, unter welchen die H. Anna, die ih-re Tochter die H. Maria Gott darsrellt,und in der grossen CapeUe der Kirche Pietàde Turchlni genannt, ;u sehen ist, fiir einesseiner besten Gemàhlden gehalten wird. Erstarb A. 1670. Domcnici P. p. i;s- G.

vaccaro ( Andréas d'Andrea). SieheFalcone.

Vaccaro (Dominicus Antonius), geboh-ren zu Neapolis A. 1681. Lernte bey sei-nem Vater Laurentius und bey FrancisaisSolimena. Er war ein vortresiicher Mah-ler, Bildhauer und Baumeistcr, welchermit grôtziem Ruhme in diesen drey Kûnstenarbeitete. Lebte noch A. 1740. und haltezwcy vôhne, Ludovicus, der seinem Bâ-ter in bemeldten Kûnjlen mit gleicher Ge-schicklichkeit nachfolgte; Andréas abcr legtesich aiiein auf die Bau-Kunst. DomeniciP. p. 479. G.

Vaccaro ( Franciscns ), mahlte in derKirche S. Bitalis zu Bologne die Berzie-runaen eines Altars auf frischen Mortel.Passigq. dising. G.

vaccaro (Laurentius), gebohren zu Nea-polis A. 16?5. Lernte bey Cosmus Fansa-ga. Er begab sich auf die Bau - und Bild-hauer - Kunst, in welchen er viele und sehrschbne Werke verfertigte. Zuweilen ubte ersich auch in der Mahlerey , in welcher erseinen vertrauten Frcund den Franciscus So-limena nachahmte. Diesel vortresiiche Kunst-ler wurde A. 1706. durch zwey Meuchel-mèrder auf seinem , Landgute Torre del Gre.co mit Flinlenschàssen um das Leben ge-bracht. Domenici P. ;. p. 467.

Vaccaro (Nicolaus), gebohren zu Nea-poliS A. 16,4. Lernte bep seinem Vater

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Andréas, bey Salvator Rojâ, und zu Rombey Nicolaus Poutzin. Er mahlte nach diè-ses letziern Manier Fabeln und Bacchanalenmit anderthalben Schuh-hohen Figure».Man sicht auch in Kirchen, Paliâsten undPrivathàusern von seinen histvrischen Gcmâhl-den in Oehl - und Fresco - Farden. EineSângerin, in die er verliedt lvurde, bewogihn seine Kunst eine geraume Zeit hindan zusetzen, woburch er sich aber ungliicklich mach-te, und in solchein Zustande starb er A.i7°9* Domenici P. p. r;2. 252.

Vadder (Ludovicus de), gebohren zuBrussel um A. 1560. War cm grossecLandschaftcn-Mahler, er beobachtete oft aufdem Felde das Aufgchcn der Sonne, welchedie Dunste und Nebcl vertreibt, und di:Fernungen allgemach cntdcckt. Seine Ge-mâhlde sind sehr naiurllch. Er wusite, diemit Dmisten angefulile Luft wohl vorzustel-len. L-eine Baunic sind von gutem Ge-schmacke, wohl ausgcarbeitet, und zciget sichihr Wicderschein auf eine angcnehme Weisein den Flussen, mit welchen er seine Land-schaften auszicrte. Defcamps P. 1. p. 2;6.vànius (Orlo). Siehe Been.vaga (Perino del). Siehe Bonacorsi.vaiani (Alexander), von Florcnz; stclltein seinen Gemàhlden genicimglich Spielerund Rausser vor, in welchen er die Leiden.schasteu jchr stark auszudrucken wusite, zri-glcich >var er in der Zcichnung, und einerlcbhaften Fàrbung wohl erfahren. Er ar-beitete zu Gcnua und zu Meiland um A. 1610.Soprani p. 312.

vajani (Anna Maria), eine berûhmteBlnmen - Mahlerin und Kupferstccherin vonFlorenz; arbeitete zu Rom A. 1630.

vaiani (Horatius), genannt Florentins;mahlte die drey Tafeln des grolscn Altarsin der Kirche ©. Bernhardus zu Meilandmit ungemeuiem Fleitz; m der Kirche S.Antonius rie Ausgressung des H. Geistes;in der Kirche S. Bernhardrnus das grosseAltar-Biatl, welches die Geitzlung Christivorstellt, und von vlelcn fur cin Werk desàltern Palma angesthcn wird , den Namendes Vajani sindet man auf dem Saum deseisernen Handschuhcs, welcher auf der Erdeliegt: Ferner in der Barfusser - Kirche die

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