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[Band 1]
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H. Iungfrau mit den Stistem des Carme-litcr - Ordens, und in ber KírcheS. Petrus,Christus auf einer Wolke sitzend, u»ren siehtman vier Iungfraucn. Er florirte uni A.r6;o. Torre. G.

Vaillant (Andréas), gebohren jtt LilleA. 1629. War dcr jiìngste unter funfBrûdern, und lernte bey seinem BruderWallerant. Er begab sich nach Paris, undûbte die Kupferstecher - Kunst, nach einigerZeit gieng er zu seinem Brader gen Berlin,adcr er starb bald nach ,einer Ankunft. Des-camps P. 2. p. 424.

Vaillant (Bernhardus), des obigen Bra-der; gebohren zu Lille um A. 1627. ^Erlernte bey seinem Brader Wallerant. viereisiten bestándig miteinander. Bernhardvcrlietz die Mahlerey, und zeichnete mit derKreide, mit dieser verferrigte er sehr schèneund wohlgleichende Portraite, bcdiente sichauch hierdey einer besondern und geistreichenManier. Bey der kayserlichen Krônung zuFrankfurt am Mayn, mahlte der altéréBruder des Kaysers Portrait, und Bern-hard zeichnete selbiges mil der Kreide. Ersetzte sich zu Rotterdam, und stand daselbstbey icdermann in grossem Anjehen. Des-camps P. 2. p. 386.

vaillant (Iacobus), beyder obigen Bra-der; gebohren A. 1628. Er reitzte in Ita-lien , und blieb zwey Iahre zu Rom. veinFlcitz und Fertigkeit brachten ihn an denchurfurstlichen Hof zu Berlin. Hier mahlteer verschiedene gro>st historische Slûcke,welche ihm grosse Ehre machtcn. SeinHcrr sandte ihn nach Wien, das Portraitdes Kaysers nach dem Lebcn zu schildcrn,und dieser beschenkte ihn mit einer gôlbnenKette, und daran hangendem Schaupfen-ning. Er starb sehr jung, aber in den we-uigen Iahren seines Lebens erwarb er sicheine» groffen Ruhm. Descamps P. 2.p. 40?. G.

Vaillant (Johannes), lernte gleichfgllsbey seinem Bruder Wallerant. Er hattemehr Genie als Neigung und desonderesVergnugen an der Mahler-Kunst. Als ersich schon durch seine Gcschicklichkeit einengrossen Namen erworben halte, heyratheteer zu Frankfurt am Mayn eine jnnge und

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reiche Pcrson, und ward ein Kaufmann.Descamps P. 2. p. 380.

. Vaillant (Wallerant), aller vier vorigenattester Bruder; gebohren zu Lille in Flan-dern A., 162;. Er gicng nach Antwerpen,luchte sich da einen Meister, und erwehlteden Erasmus Quellinus. Das Portrait-mahlen schien ihm das vortheilhafteste. Er

r 13 auf die Krônung Kayser Leopold desnach Frankfurt. Hier mahlte er seinBildnitz, ein Stûck das ihm Ehre macht.Tag und, Nacht war er mit Portrait - mah-len beschastigt, und jedermann begehrte vonseiner Ardeit. Von da gieng er mit demMarschall von Grammont an den franzôsi-schen Hof, wo er die bcyde Kôniqinnen, denHcrzog von Orléans, und beynahe den gan-;m Hof schilderte. Mit Reichthûmern àber-haufl. verlietz er Paris, und setzte sich zuAmsterdam, >vo er A. 1677. starb. Vaillantarbeitete auch sehr wohl in Schwarz-Kunst,der Prinz Robert von dcr Pfalz hatte ihmdieses Gcheimnisi, unter der Verheissung sol-ches niemand zu offenbahren, mttgetheilt;aber es ward durch einen ohngefâhren Zufallund ohne seine vchuld entdeckr. DescampsP. 2. p. 330. G.

Vairone (Blasius), Bildhauer zu Mei-land; verfertjgte fur die Façade der Dom-Kirche daselbst die Statue des Kônigs Da-vid. Lomazzo p. 684. G.

Val (Robertus du), gebohren in HaagA. 1644. Lernte bey Nicolaus Wieling.Rc,tzte gen Rom und Venedig, wo er vor-nehmlich nach Peter Beretini studirte. Nachseiner Heimkurlft erhielt er durch den Vor-spruch seines vchwiegcrvaters die Directionubcr das Kunst-Cabinet sîènig Wilhclin desUì. und die Anfsicht ûber seine Pallâste.Von diesem erhielt er Bcfehl die beruhmteCartons des Raphaël in Ordnung zu brin-gcn, die ubrige kônigliche Gemàhide zu sâu-bcrn und auszubessern, auch diese alle indem Pallaste von Hamptoncourt in Euglandaufzusttllcn. Er wurde Dircctor der Aca-démie in Haag, und starb A. 1732. Manbcdauret, das; dieser sonst geschickte Kûnstlerso wenige Ardeit hillterlietz. Seine Zeich-nung, Colorit und Composition ist gànzlichB b b b nach