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nach des Bcretini Geschmack eingerichtet.Deicamps P. p. 171.

Valdambrino (Ferdinandus), ein Ro°mer; von diesem Mahler findet man nichtsanders aïs ein Gcmàhld in der Capelle desH.Wilhelmus, Herzogs von Acquitanien,der Augustiner-Kirche <2. Marcus zu Mer-land, in welchem cr die H. Iungftau Ma-ria mit obgedachtem H. Wilhclmus vorstcll-te. Torre p. 267. G. ^

valves (Iohannes de), Mahlcr, Bild-haucr und Vaumeisrer; gebohren zu ScvrlleA. i6zi. Er lernte dicse Krinste aus eig-nem Genre, und seine Werke glerchen in kci-nem Stricke den Werkcn andrer Kânstlcr,dbwohl sie alle ihre Schonheiten an sich ha-bcn. Ohne sein Valcriand zu perlasse»,Rom oder Venedig gcsehen zu haben, schufer Çtd) eine eigne Manier, und brachle' dicseverschiedene Wissenschasten ans einen hohenGrad der Vollkommenyeit. Man findet inseine» Gcmàhiden eine schône Fárbung, ciuereiche Composition, eine zierliche Ordonanz,eine sehr correcte Zerchnung, einen vortrefli-chen Geschmack, edle Gcdanken, und emeungemeine Geschicklichkeit in Ausdruckungder Leibenschasten. Er war Director derAcadémie zu Seville, und starb A. 1691.Velasco No. u??. G.

valentin (Moses), gebohren zu Colo-mier in der frauzôsischen Landschaft BricA. 1600. Lernte be» Simon?Vouet. Erfolgte zu Rom der damahls bcliedtcn Manierdes M. A. Mcrigi, und ardeitete md furden Cardinal Francrscus Barberini, der ihmauch darzu vcrhalf, dasi ihm das Gemàhldfur die S. Peters - Kirche S> S. Processusund Markianus vorstellcnd, anvcrtraut wur-de. Da er A. 16)2. bey Sommcrszeit sichmit vielem Trinkcn und Tabackrauchen er-hitzt halte, badete er zur Abkrihlung in kal.tem Masser, zog sich abcr hierdurch eineiunerliche Entjì'mduug zu, worau er nachwcnig Tagen sterben inusité. Valentin stctl-te in seine» Gemàhlden gemeiniglich Musik-Gcsellschaften, Spieler, Soldate» und Zie-geuner vor. Er hielte sich bestàndig an dieNarur, seine Arbeit ist lcicht, seine Fàrbungkràftia, und seine Figuren wohl geordnet;«r druckte alles sehr stark aus; aber er such-

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te stltm das Zierliche in seinen Gemàhldenanzudringen, und fehlte ost, wegen seinerallzufcrtigen Hand, wrcder die Richtigkeitin der Zcichnung. Argensville Ed. 2. P. 4.p. 46. G.

valeriani (Iosephus), von Aquila; woll-te m ter Colorrl des Sébastian dcl PiomboManier nachahmcn, bedienle sich aber inden Schattcn allzustark der schwarzen Farde,und da er das Grosse rn seinen Werken an-brmgen wollte, vcrfiel er in das Plumpe.Als er aber nachher in den Iesuiter - Ordentrat, und bey dicsem Anlase die Gcmàhldezu Rom sah, milderte er seme Manier, undbrachle sic aus das Natûrliche. Er starb inhohem Aller, und ward in der Kirche Jésuszu Roin bcgrabcn. Bagliom p. 78. G.

Valeriani ( Iosephus und Dominicus ),von Rom; mahltcn den Plafond der grosse»Capelle der Barfriger - Carmeluer - Kirche zuVenedig mit Figuren und Zicrathen. Die-scr Joseph scheiner mit dcm vorhergehenbeneine Perso» zu seyn. Bassaglra.

Valeriani (Iulius), gebohren zu Bo-logne A. i66z. Lernte die Mahlerey bchCarl Crgnani, und arbcilcte in seinem Va-teriande. Er halte eine gute Kentursi vonden Zeichnungen und Gemàhlden deruhmlerMcilîer, und wusite die durch Aller undanbre Zufàlle vcrdorbne Stricte auSzubesssern, und in vorigen Stand zu setzen.Guarienti p. z-4.

vaterio. Siehe Vincentino.

valesib (Ioy. Ludovicus), von Bologne;war anfangs cin Fecht - Danz - und Lau-tenmelstcr, hcrnach half er seinem Brriderrinem guten Schreibmeister, und zierte seineSchriften mit fthr schônem Laubwerke, unddamrt er hiernuie desto besscr fortkommc»fonte, bath er den Ludwig Carraccio, dasier ihm Lowen, Adler, Genre» und andreFiguren zcichncte, um sich derselbcn in seinerArbeil bedicnen zrr kônnen. Nach oiesenjiudrrte er Tag und Nacht, ficng an inMiniatur zu mahlen, darnach in Kupferzu etzen, und eridiich versuchte er es auchmit den Oehlfarbcn. Durch Hilfe seinerFrcunde, und durch seine Wohlrcdenheitbrachle er es so weit, dasi er seine Gcschick-lichtert in Sàlen, Plafonds und Kirche»

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