Ve
îtnb Reichthum A. 1707. Man bewundertan dieftm Kûnstler das Durchsichtige derFarben , welchcs glûend und kráftig ist.Seine Schiste sind mit grossem Flcipe undGenauheit nachgezeichnet, und die kleine Fi-guren geistreich behandelt. Er wuste vor-nehmlich die Bewcgungen und das Anschlaqender Wellcn wohl vorzustellen. Seine Lnftesind hcll, ftme Aolken sthr verschieden undschwimmen gleichsam m der Luft. DcscampsP. 2. p. 476.
veUano 1 von Padua; lcrnte bey. Dona»tello. Er verfertigte Vie metallcne StatuePabst Paulus des II. anf dcm Platze zu Pe-rugia: Die Basreliefs und die Leuchter indcin Chor der Kirche S. Antoniìls ru Pa-dna : Arbcitete auch in der Bau - Kunst,und zierte den S. Marcus-Pallast zu Rom,die Statue des obgedachten Pabsts, welchean der Treppe dieses Pallastes zu sehe» , istauch von seiner Ha»d. Er lebte um A.1467. starb in seinem Vaterland in dem 92.Iahre seines Allers, und wurde in der Kir-che S. Antonius begraben. Scardeoniusnennet dicsen Kûnstler Bellano. Vasari P. 2.p. z 82. G.
veltroni (Stephanus), Mahler von Mon-te-Sansavino; er arbeitete unter seinem Vet-1er und Lehrmeister Geôrq Vasari zu Flo-renz und zu Reapolis und bey Christoph Ghe-rardi zu Bologne. Dieser Gherardi bedien-te stch einer fcineu und angenehnien, jeneraber einer sieixigen und wohl ausgearbeitctenManier, wodurch einer dem andern behûlf-ltch seyn, und dasjenige lehrcn konnte, waser bis dahin verabsàumt hatte. Veltronimahlte incistcns Grotesque», und florirtcum A. izzo. Vasari gedenkt seiner hinund wicder in ftinen Mahler-Geschichlen.
venanzio (Franciscus), von Bologne;lcrnte bey Guido Reni. Er inahlte in derH. Geists-Kirche daselbst auf die grosse Al-tar - Tafel die Ausgiessuug desselben. Passagg. dising. G.
.veneziano (Antonius), von Florenz ge-bûrtig; lerntc bey Angélus Gaddi. Er ver-fertigte seine Gemâhlde auf frischen Mortelmit solchcm Fleitze, da§ er nicht nothig hal-te , solche trocken auszubessern, daher sie sichviele Jahrhuudertr dmch ju Venedig, Pisa,
ve e75
Florenz und in andern Stâdten frisch erhal-ten haben. Er war ein Liebhabcr von der Chi-niie und Arzney-Kunst, detzwegen ist linterden Lrchriftstellern die Sage , datz er seinePinsel an diese Kûnste verwechftlt habe. Erstarb in der Pestzeit zu Florenz A. 1*84. indcm 74. Jahr seines Altérs. BaldinucciSec. 2. p. G.
veneziano (Augustinus), welchem cinigeden Beynamen de Musts geben; lcrnte bèyAnton Raimondi. Er ivar ein gcschicktevKupferstecher und Formschneider, und zeich-nete seine Arbeit mit ben Buchstaben A. V.vder A. V. J. Unter seincn Kupserstichensind viele nach Raphaels Gemáhldenund Zeichnungen verfertigt. Augustinarbeitete um A. 1514. und bezcichnetealle seine Wcrke mit Iahrzahlen. Gua-rienti p. z 7.
veneziano < Dominicus ), gebohren zuVenedig A. 1414. Lcrnte bey Antonello.Nachdèin er zu Lorette und Perugia gcar-beitet hatte, kam er gen Flormz, und mahl-te mit seinem Schûler Andréas del Castag-no 1 von welchem er A. 1470. bey Nachts-zeit aus Neid auf ofner Strassc crmordtwurde, man begrub ihn in der Kirche S.Maria nuova. Vasari P. 1. p. 377. G.
veneziano (Fabritius), mahlte die Fa-çade einer Capeîle in der Kirclie S. MariaZobenigo ;u Venedig, an welcher die H.Taufe mit viel schôncn Portraiten nach derNatur vorgestcllt ist. Er là um A. i;;6.Vasari P. j. p. 82. G.
veneziano (Georgius), ein aller Mah-ler ; er folgte der trockncn Manier des Lud-wig Vivariiw, welche bey seinen Lebzeitenum A. 1440. noch in Uebung lvar. Gua,rienti v. 227.
Veneziano (Nicolaus), ein vortreflicheraller Kûnstler in ber Stickerey. Er verser»thste pràchtige Tapeten sûr den Prinzen Do-ria, an welchen man insonderheit die Zeich-uung bewundcrt. Er empfahl dieftm Prin-zen dm Perino del Vaga, rvelcher mit ftineuGemáhlden die Kostbarkeiten seines PallasteSvermehren half. Nicolaus lebte A. r;;?.Vasari P. p. ;6o. G.
veneziano ( Simon ), lcrnte bey PaulCaliari ; er mahlte in der Kirche S. Rade-
gonda