Pe
ve
i
576
gonda ju Meikand, diest, smt einrgm an-dern Heiligen. Latuada.
Peneziano. Umer dieftm Namen sindferncr bèkannt: Bonifacius Bembi, Domi-nicus Bissoni, Bartolo Donati, BaptistaFranco, Polydorus Lanzani, Sebasttamisdel Piombo, Joscphus Porka und CarolusSaracini.
Penne (Adrianus van der), gebohren zuDelfft A. i;89. Lernte bey Simon deValk und bey Hieronymus van Diest. Beydiestm brachte er es in kurzer Zeit so weit,datz er fâr stch sclbst arbeiten konnte. «Lei-ve Werke, ivelche gemeiniglich ans grau ingrau gemahlten historischen Slûckcn kestehe»,wurden von dem Kônig in Danemark, demPrin.M von Oranien und andern Furstenbegehrt. Er ûbertraf seine Lehrmeister mitriner reichen Composttiou. Nebcn dem wirder fur einen der besten hollàndischen Dichlergehallen, seine Schriften wurden um A.16 f o. in verschiedenen kleinen Ltsicken ge-druckt. Descamps P. 1. p. 374. G.
Pentucini (Angélus), von Benedig ; àSchnler des Anton Balestra. Mahlte dieDccke der Kirche Jesiis Maria, genmmtMu-neghette, nebst verschiedenen andern vtucken.Bai-'aglia.
Pentunm (Hiacynthus), MahlerzuMo-Lena; lernte bey Franciscus Stringa , undbrdiente den Herzogen Franciscus Maria mdem grosse» Pallaste Rivalta, wo er foivohlin der Bau-Kunst als in der Mahstrey ar-beitete. Er mahlte auch in dem fthr schô-nen Pallaste ber Famille Foscarini zu Pon-telongv, und m dem Pallaste Foscari zuMalcontenta su la Brenta in Oehl - Fresco-und Wasser-Farben. Zuweileu verfertigte erauch Landschaftcn. Guarienti p. 215.
Penusto (Marceilus), Mahler von Man-tua; lernte bey Peler Bonacorsi. Er copir,te des M. A. Buonarvti jângstes Gericht,welchcs bieser dem Cardinal Atexander Far-nese schenkle, und ehedem in dem Garten-Pallaste des Herzogs von Parma zu sehenwar. Dieses Gemáhld wurde nachher nebstdielen andern Kunstsachen gen Neapolis ge-bracht, wo es m der koniglichen Gallerie zusrhe» ist. ^ Es wird von einigen , wiewohljâlftlstich, sûr den crsten Entlvurf des m der
firtinkschen Capelle befindlichen Gemâhlds ge-hallen. Es sind wenige Kirchen zu Rom,die nicht etwas von ftiner Hand aufwcisenkônnten, dann er hatte eine richtige Zeich-nnng , eine majestátssche Composition, einefleitzige AusarbeitlNlg, eine zierliche Fárbung,und war geneigt jedermann zu dienen. Erbereicherte auch die Gallerien in Spanienund in vielm andern Stàdten Italiens mithistorischm Gemáhlden nnd Pvrtraite». Sei-ne Werke gcfielen den Kupferstechern so wohl,datz viele dersclben auf diest Art bekannt ge-macht wurden. Er starb um A. 1580. undHinterliesi emen Sohn, welcheni M. A. Buo-naroti bey der H. Tarife seinen Namen bcy-stgte, und ihn in ber Kunst untcrwies, erkam aber weder dem Vater und noch vielweniger dem Pathe gleich, hingegen legteer sich auf die Kaufmannfchaft und aufdie Kriegsbau-Kunst. Baglioni p. 19. G.
Pew Labeza de Bacà, (Franciscus),gebvhren;n Calatajad um A. i6;o. Lern-te bey Johann Austria. Er mahlte mcistensPvrtraite fur seine Freunde. Die H. Fa-mille in dem Capital des Kkosters S. Ma-ria maggiore in feincr Geburts-Stadt ist vonder Hand dieses Kunstlcrs. Starb um A.1700. Velasco No. 204. G.
Peralli (Philippus), von Bologne; lern-te bey Francistus' Albani. Seine Neigunggieng auf das Laudschaftenmahlen , welcheer mit einem von dem Windc beweqt schei-neilden geistrcichen Baumschiage verfertigte.Er zeichnete wohl mit der Feder, mahltefthr hurtiq , und seine Arbcit gcfiel jeder-mann. Malvasia T- 2. p. 29;. G.
Perallo (Petrus da), mahlte in der Kir-che S. Maria delta Pace zu Meiland dieGeburt Christi, nnd an dem Geivblbe eum Capelle der Kirche S. Antonius dieHimmelfarth Christi. Latuada.
Perbeek (Franciscus), von Mecheln;lernte bey Frans, genannt Minnerbroers.Er mahlte lándliche Feste, Dànze, Schen-ken rc. nach des Hieronymus Bos Manier,die er meistens mit Wasser-Farben fthr fchvnausarbeltete. Mau Hat auch Kupftrstichcvon ftiner Hand, die er um A. ver-fertigte. àdinucci Sec. 4. p. ì s 2. G.
Perbil