Vt
tzk. 14^ tmb rnurbe 2 C. 17*2. vvn Pabsttzlemens dem XI. zur Heiligcn erklàrt. (^a-rrenli p. ny. ^ ,
vlgû (Antomus da). Siche Digm.
vilenburg (Gcrardus), etn Landfchaftcn.Mahler zu Amsterdam, von deyen Arbeitman i» einem Privât - Hauft fcatcíbst eincnganzcn Saal ausgeziert fiudet. Da er sahedatz er mit dieftr Kunst sein Gluck nichtmachen tonte, leg te er sich auf den Kunst-handel, und lietz durch iunge Mahler be.rûhmtcr Mister Werke copiren. Er kammit dieseu Stncken an den berlinischen Hof,wo er sie fur Originale anzudrmgcn verhofte,fie wurdcn aber ftw das , was sie wirklichwaren, erkant, und fiel hierdurch sein Credltdergestalt, datz er gezwungen wurde A. 167;.seme ganze Handlung m Amsterdam auf of-fentlicher Gante zu verkaufen. Hicrauf gienger iu England , wo er dem berûhmten Por.trait-Mahler Peter Lely mit Kleider - undLandfchaflen - mahlen an die Hand gieng,und endlich daselbst starb. Houbraken P.2. p. 29?..
villa (Francisais), Perspectiv-Mahler zuMrland; dcmahlte den Danz-Saal des her-zvglichen Paltastes daselbst. Latuada.
Villacis ( Nicolaus de ), Mahler vonMurcia; lernte bey Diego Delasquez. EineReise in Italien setzte ihn in der Zeichnungfrst , welche nebst einer genauen Ansarbci-tung in feinen Werken bewundert wird. Erstarb in fcinem Vaterlande um A. 1690.Velafco No- 180.
villamena (Francisais), von Atzis ; kamunter der Regierung Pabst csixtus des V.gen Rom, und als er stch nach den antickenund neuern Werken in der Zrichnung geûbrhatte, begab er sich unter der Anfthrung desCorneluis Cort auf das Kupferstechen, inwelcher Kunst er die Gemàhlde Raphaels,IulinsPipi, Muzians, Ferau, Barozio,und anderer heransgab. Von seincr cignenErfindung vcrftrtigte er die Kupftrstjche eini-ger Hciligen, und andre grosse Stûcke, wel-che fowohl wegen ihrer richtigeu Zeichming,als wegen der zierliche» Gleichheit sèinerSchrafieningen, der fteyen und reinlichtenFûhrung des Grabstichels, sehr angenehmsiud, mid hochgeschàtzt werden/ wogegen man
vt- 58 ?
eine fich angewèhnte Manier in den Umristsen tadelt. Er arbeitete auch zuwei-len nach des Melans Manier. Der Abtvon Marollcs besatz 224. Elucke von semer Ar-beit. Dillamena sammeite ein schènes Cabinetvon Mahlereyen und Zeichnuugen, und starbr» Rom in einem Aller von ungefahr -6ô,Jahren. Baglioni p. 276. G.
villanuova ( Lararus ), von Genua ;lernte bey Dominicus Fiasella, und arbeite-te dreytzig Iahre, namlich bis an seinesLehrmeistcrs Tode, der A. 1669. erfolgte,unter /einer Aufsicht. Nach diesem màhlteer schone Werke aus eigner Erfindung / wel-che hin und wieder zu sehcn sind. SopraniP. 2^7. G.
Villaviiicencio (Petrus Nunnez de)»Siche Nunnez.
villedot/ der Dater; war in der Bau-Kunst sehr erfahren mid arbeitsam / wovoneine ganze Gasse die.cr zu Paris mit Háu-sern bebaute, und welche feinen Namen trâgt/ein sattsames Beweisthum abgiebt. Seinjungster Sohn folgte ihm in dieftr Kunst,und baute unter andcrn die Mrftn-Bràcke.le Comte P. i. p. XL.
vimercatt (Carolus), gebohren zu Mei-land um A. 1660. Lernte einige Anfàngeder Zeichen- Kunst bey Hercules Procaccini,darnach studirte er aus sich ftlbst nach denWerken des Iulius César Procaccini undDaniet Erespi genannt Cerano, welche inder Carthause ;u Grignano gcschen werden;weil aber dieftr Ort drey italiánische Meilenvvn Meiland entfernt ist, mutzte er dieseâmit grosser Beschwerde verrichtcn, und brach-te viele Zcit mit zeichnen, copiren und mah-len daselbst jtr, wodurch er sich aber in einervollkommmen Zeichnung und grundlichen Co-lorit so fest setzte, datz er mit seincr Arbeitgrvssen Rnhm erlangte. Er starb um A.1715. Guarienti p. 118.
vinacci (Ioh. Dominicus), ein bdrûhm-ter Bildhauer und Giesser zu Neapolis. Indieftr fttztcrn Kunst verftrtigte er sehr schôneStatuen, Brustbilder, Gefasse te. nach denModellen des Finelli, Fansaga und Giordano.Aus eigner Erfindung sieht man allerhandKirchen-Zierachen von Crucifiren, Leuchtcrn:c.von seincr Hand» DomMici P. z. p. 164.
E-errr vinach»