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vinache (Joh. Iostphus), Bildbauer zuParis; gebohren A. 1694. In der Iesuiker-Kirche ber Strasse S. Antoine stehct mmiin einer Capelle ben &fct, weicher unterdem Bilde eines Engels die Abgôtlercy mitDonnerkeilen zu Boben schmerht , von semerArbeit. Vinache kam in £>ie Acadeinie A.1741. und starb A. l?; 4 . Brice.
vmce (Leonhardus da)/ ward von adeli.rhen Eltern A. ,44?. in dem Schloffe Vmceriahe bey Florenz gebohren; lcrnte dey An-dréas Verrocchio. Er war eines von denze-nigen glucklichen Genien , wclche sich durchnichts abschrccken lassen, weil ihnen nichtsfremde vorkômmt, und die gleicl-finn mit de-uen Missenschaflen gebohren werden, welchegemeine Gcister nicht auders ais durch laitijeanhaltende und sciure Arbeit erlangcn konncu.Die Wissenschaften und Kûnste ivqren dicscmManne ganj genicin, - er erfand eme Gat-tung Leyer, welche er vortrcflich spieite, gabauch Probe» sciuer Wissenschaften in cherBau>Kimst und -Hydrauljk. Wenige Zeitnachdnn er angefangen halte die Mahftreyunter Verrocchio -zu -studiren , hielt ihn seinLehrnicister fur gcschkckt, cinen Engel/ wel-chen er in einer La use Christl udrig geiasseirbatte , auszuarbeiten, dicses khate der L-ct)u-ler mit so vicier Kunst da§ dftft Figue alleaudern udertraf , .welches den Verrocchio sovcrdrotz, datz er von dem an die Mahlereyvcrliefl. Eines der vornehnisten Werken desda Vmce ist das Abcndmahi Christi, wcichesin dem Speise - Saal des Domimcaner - Klo-sters zu Meiland gesehcn wird: Er batte beyden Aposielu angefangen, aliein da er seineKunst an diesen, m Ausdrstckung der Ge-sichls-Minen erschopft hatte, fand er nichtsschôn genug fur den Heystmd , und lietz die-sen Kopf der gemcmen <2age nach ( iveicheraber Nichardson wredersprichl ) uuauSgearbei-tct stehen. Indcssen quàlte ihn der unruhigePrior , und beklagte stch immer ûber dieVerzôgerung ftiner Arbeit, wcswegen er ausVerdrutz drvhere das Portrait dieses unge-dultigen Mouches unter dem Bilde des Judasvorzustellen. Er arbeitetc mit M. A. Bo-naroti an der Auszierung des grossen Rath.Saals zu Florenz, und beyde verfertigten mdieser Adsicht diejenige Cartons welche nach.
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her so beri'chmt wnrden. Die Eiferstichtwelche er - bey dicsein Anlase wieder semenMitgrbeiler fatzte , bcwog ihn Italien zuvertassen, er kam also m Frankreich , wo eraber ivegen Allers und Leidesbeschweroennichts arbctten tonte. Er starb -zu Fontai.nebleau A. 1520. in den Armen des Konjgs,welcher ihn in ftiner Krantheit bcsuchte. DieColorit dicses Mahlers ist schwach, semeFleifchfarben salien m das Roihlichte derHcffen. Seine Gemàhlde sind so stai'k aus.geardeitet datz sie ctwas hart und lrockenfthemen. Er foigte der Natur in den ge»ringsten Kleinigteiten aUzufclavisch >mch, aberer war in behongcr Ausdructung -deS Cha.ractcrê ftiner Gegenjtânde vortrcflich, er halledie Bewegungen welche jede Lcidenschaft ver-ursachen fthr gmau ausgeforfchct r und meutkan |tc unmogiich mit mehrerer.Starke undNaluriichteit vorsteiien, ais er that. In.fti-ner Zcichnung stndet nia» eme grosse Rich-tigkeit und GefchmaS. Seine Composttioneusind edei, geistreich und. verikàndig. DieAbhaudlung welche er von der Mahlereyhinlcrlicsi / ist in hoher Achlung. Der P.Sébastian Resta ein grosscr Kunstkenner will/nedst audern Griuiden, aus des ArmemniBerichte, von dem Urthril welches Leonharduver das letzte Gericht des M. A. Bonarotisoli gefàllt haben / behauptenda Vince ftyefrûhestens A. 1 542. C in weichem Iahr diesesberuhnite Geniàhld fertig geivordcn ). gcstor-ben 1 und da er seine Lebenszeit , wie aileSchriststeller , auf 75. Iahrc fttzet, musseer svicheni zufohie um A. 1467. gebohrenftyn. Vasari P, p. i. G-vince ( Petrus. da ), genannt Pierino;ein Nefe des obgedachten Leonhard;. lerntebey Baccio Baudinelii uud bei) Tribolo. . Erarbcirete schvn in ftinem zwôlflen Iahre zurBewundrung ber Stadt Florenz in Aîarnwr/und in dem. 17. Iahre ergânzte er antickeStàn, verfertigle -auch Stiicke aus eignerErsindung, die svwohi an-Statiien als Bas-rcliefs beìvnndert zu iverdcn verdienen, indemman wmig nichrcrs von der Hand eines M.A. Buonaroli erwarten tonte. Er kam nachGenua, und arbeitele die Statue S. Jo-hannes des Táuftrs in Marmor, erkrankteaber, und begehrte nach Livomo gebrachl zu
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