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sich an dem chur-pfàlzischcn Hofc aof. San-drart P. i. p. 510, G.

wandelaer ( Iohannes ), gebohren zuAmsterdam A. 1692. Lernte die Zejchen-und Kupftcstechcr-Kunst bey denr âltern Fol-kema und bey Wilhelm van dcr Gouwen,ûbte sich auch wâhrend seiner Lehrzeit sowohl in der Zeichnung, basi set» zweyterLehrmcistcr cinige von seinen Erfindlingcn mKupftr brachte. Wandelaer wûrkte mit Bcy-hilft andrer jungen Kûnstler bey dem Rathezu Amsterdam ans, dasi tine osscntliche Zei-chen - Schule daselbst errichtet wurde, undbemûhcte sich vornehmlich die Anatomie, inso weit sie einein Kànstlcr uothig ist, zu er-lernen, worjll er durch die beruhmtc AerzteRuysch , Kant und Albums die erwûnschteAilleitung erhielt, und fur dicftlbe vicie ana-tomische TabeUeu in Kupftr etzte, unter wel-chen des letztern ^bulX Sceleti & Muscu-lorum Corpôris Hominis, wclche A. 1747.an das Licht traten, die vornehmste sind.Er mahlte verschiedene Portraite in ganzerStatur mil Pastelfarben, verftrtigte auchsehr viele Zeichmmgen mit roth und schwar-zer Kreide nach Gemâhlden berûhniter Mi-ster, und nach eigncn Erfindungen. vanGool P. 2. p. 169.wannenmachev. Siehe Grestli No.warin (Iohannes). Siehe Varin.waser ( Anna ), gcbohren zu Zurich A.1679. Kam nach einigen geringe» Anfân-gen in der Zeichen-Kunst zu dem jûngernJoseph Werucr gen Bern, bey diesem lern-te sie sowohl die Oehl - als Miniatur-Mah-lerey, und wurde, besvnders in der letzternGattung so berûhmt, datz ihre meiste Arbeit,welche demciniglich in Florm - und Schà-fer-Vtucken bestehen, aussert Landes ver-kauft, und wohl bezahlt wurden. Sie starbA. -71;. Fusil, P. 2. p. 224.

wassenberg ( Ioh. Abel ), gebohren zuGrôningen A. 1689. Lernte bey Johannvan Dieren. Er setzte sich zu Rotterdam,wo ihn der Ritter van der Werf in seinenWerken mit gutem Rath unterstûtzte. Inseinem Vaterlande wohin er nach einiger Zeitzurûckkehrte, mahlte er viel historische Stuckezu Ausziernng der Zimmer, und vortreflichevon welch - letztern sehr viele in

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dem fûrstlichen Pallaste zu Leewarden zu st.hen sind. Wassenberg starb A. 1750., undhinterlietz drcy Kinder, welche er in stinerKunst unterrichtel halte, nàmlich Iohannes,Ellsabetha Gcrtrud, und Gertrud Abelia.van Gool P. 2. p. iç2,wakeau (Antonius), gebohren zu Valm-ciennes A. 1684. Lernte zu Paris bey Clau-dius Gillot. Man kan von diesem Kûnstlernicht sagen datz er seinen Character geschil-dcrt hade. Er war ein Menschen-Feind undzur Schwermuth geneigt, dessen ungeachtetsiellen seine Gnnàhlde gemeiniglich lusiigeund crgotzende Dcenen vor. Dieser, seinerLebens-Art so wiedersprechende Geschmack,mag daher gekommcn seyn, datz er in seinerJugcnd gewohnt war, nus ôffentlichcn Plâ-tzen die Schauspiele dcr Quacksalbcr nachzu.zeichnen. Nachdcm er seinen Lchrmeistervcrlassen halte, arbeitcte er einige Zeit unterClaudius Audran, und studirte die Coloritnach des Rllbens Gemâhlden in der Galleriedes luxemburgischcn Pallastcs, in dcr Zeich-nung abcr hielt er sich an die Natur, welcheer getrculich und correct nachzeichnete. Erwurde mit allgenieinem Beyfall unter demTitul eiucs Galanterie - Mahlers in der Aca.demie zu Paris angenonimen; that daraufeine Reise in England, wo man seine Ver-dicnste erkante, kam aber bald wieder nachParis zurûck, und machte da seine Kunstdurch einen Plafond in dem Gcwôlbe eineSKaufmanns bckant. Watcau folgte desBamboccio Geschmack. Er stellte die Natursehr lebhaft vor, die Character seiner Kôpfesind von ungemciner Annchmlichkeit, seineAusdrucke reitzend , sein Pinsel ist fliessend,und seine Ausarbeilung lcicht und geistreich.Seine Figuren sind wegen ihrer Leichtigkeit,und der Schonhcit ihrer Stellungen vortrcf-lich, seine Farbung ist zart, und er wutztedie Landschaftcn sehr wohl vorzustellen. Sei-ne Gemahlde bestehen meisîens in kleinen,wohlgezcichneten und nach den Moden seinerZeiten gekleideten Figliren; aus diesen com,ponirte er allerhand angenehme Gesellschaftenin Zimmern , Gârte» , und Landschaftcn.Diese seine Manier, sûr welcher Urheder erin Frankreich zu achten ist, wurde daselbst sobeliebt, dasi nian lange Zeit alle andre Gat-G g g g r tungen