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tungen historischer Gemâhlden gegen diese ge-ri«g schàtzle , wie solches aus des Marquisd'Argensl-ettres juives zu crschen ist, dacr behauptet, man werdc in weniger Zcilzwey Gemâhlde von Raphaël gegen cinésvon Watcau vertauschen. Ob diese Prophe-zcvung stnther erfnllt worden, kan mannicht fur gcwitz sagen, doch làtzt sich ausden Knpferstichen dcr beruhmtesten Mcister,welche nm die Mille des XVIII. Iahrhun-derl zu Paris arbcitelen, schliessen, datz mandamahls noch nicht vôllig von diesem Ge-schmack abgewichen sey. Wateau starb indem Dorfe Nogcnt ohnweit Paris A. 1721.Argensville P. 2. p. 420. G.

waterloo (Antonius), gebohrcn zu Utrecht,oder wie andre sagen zu Amsterdam uni A.1618. Gewitz ist, datz er sein Lcbetage iiahebey Utrecht gewohnl habe. Er niahlte Land-schaften, die Weenix und andre^mit Fi-guren iind Thicrcn auszierten. ceine Ge-màhlde warei, jedcrzelt stark gesucht, seineLûfte und Fernungen sinb hev und leicht,seine Baume und Pstanzen von guter Fàr-bung und grosser Verschiedenheit. Er stelltedie Natur so vor wie er sie fand, sein einge-schrànktes Gcnie lietz ihm nicht zri, weder et-was hinzu zu thun, noch hierinne eine,guttWahl zu treffen. Obwohl seine Gemâhldezuweilen frostig find, gefallen ste doch we-gcn der Genauheit, mit welcher er dasLicht zrvischcn den Bânmen durchscheinmd,und den Wiederschein semer Gegenftànden rndem Wasser vorsteUte. Ein ziemliches Erb-gut, und da seine Arbeit wohl bezahlt wur-de, kouten nicht hindern, datz er in durstigeUmstànde gerieth, iind sein Leben in demSpithale S. Job ohnweit Utrecht endigcumutzte. Er ehte vicie Landschasten mit ci-ner ihm eigncn Manier in Kupfcr. Des-camps P. 2. p. r6o.watterschot. Siehe Gresell No. ;i.waxschiunger, eines Mahlers L-ohn ausBayern; mahlte Iagden und Waydwerke,worinne er seinen Vater ûbertraf. Er ar-beitetc um A. 1720. zu Regenspurg, undnachher zu Bamberg, wo cr jung starb.Hagedorn p. ;oi. A»m.

weber (Laurentins), der Sohn einesdeutschen Officiers untcr ber grotzcherzoglichcn

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Leibwack^e; wurbe zu Florenz gcbohren. Eklegle stch mit so gntem Ersolg aus dase^tahlschneideu, datz er die Anwartschaft ansd>e Steve eines grotz - herzoglichcn Stcmpel-schneiders bekam; îsteft bekleidere noch A.i?;2. Maxinulian Loldani Benzi, untcrwclchem Weber stnth einjgcn Iahren arbei-tcte, und sehr schône Fruchle, Cartouches,und Basrelief in Stahl verfertigte, in die.sm Ictztere» ahmte cr die anlicke geschnitteneStcine vorlrestich nach. Lcttere sulla Piltu-ra rc. P. 2. p. 292.

wceling (Anshelmus), gebohren zu Her-zogcnbnsch A. 167;. Lcrntechey de Langcinem gemeinen Portrait - Mahler, welcherihn folglich auch nur schlccht unterweisenkonte. Er kam daranf gen Middelvurg, woer durch Vorschlìb eines Kunsthândlers Ge-legenhert hatle gute Genmhlde zu copiren,und stch hierdurch so geschickt zu machen, datzer aus eigner Erfindung anticke und moderneCabinet - Stûcke, besonders in Nachtstuckennach des Douw, Schalken und van derWerfs Manieren mahlte. AUcin seine lie-derliche Lebens-Art machte ihn zu Middel-burg (wo sonsten seine Gemâhlde beliedt wa-ren) so perâchtlich, datz er gczwlingen wur-de in seine Geburts-Stadt zuràcke zu gehm,in diesem schlechlen Zustande und mit immerabliehmcnder Kunst, starb er endlich A. 1747-van Gool P. 1. p. 409.

weeninx (Ivhanncs), gcbohren zu Am.sterdam A. 1644. Lernte bey fèmcm. VaterIoh. Baptista. Er halte das Unglstck den-selben rn seinem 16. Iahre zu verliehren, warabex in seiner Kunst schon so >vcil gckom-men, datz er stch von da an keines andernLehrmeistcrs als der Natur bediente. Ereopirte anfânglich die Gemâhlde seines Ba-ttes so gcnau, datz man sie sûr Originalehielt, hernach ahmte er ste mit gleich guteinErfolge in eigncn Ersindungen nach. Histo-rien, Thiere, Federwildprcth, Landschasten,Blumen waren es, in welchen aven er gleicheGeschicklichkeit zeigte. Weeninx verbeffertedie Fehjer welche man in seines Valers Ge-mâhlden wegen seiner ins Grave fallenden Fâr-bung bcmerket; er mahlte sowohl im Grossenaïs un Kleinen mit einer vortrefiichen Ma-nier. Der Churfurst Ich. Wilhelm von der

Pfal-