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Pfalz, der groste Kunst-Liebhaber stiiier Zeit,berief jhii an l'emcn Hof, allwo Wecnmxzwey Gallerien des Schlosses Bcnsberg mitstincr Arbeit zierte, in der cinten stclìte erHirfch - Iagden, mid in der andern Wild-fchweins-Hatzen vor. Diestr Kànstler begabstch (wie màn vermuthet nach des bemeltenChurfàrstcn Absterben) in seine Geburts-Stadt zuràcke, und starb dastlbst A. 1719.Er àberiraf scineu schon beràhmtcn Vater.Die Natur ist in allen seinen Werken wohlausgedruckt, er halte eine fur jedeu Gegen-stand schickliche Manier, eine naturliche Fár-bung, die weder von irgend einem Mei-stcr, noch von Vorurtheilen herràhrte. DieNalur >var sein einiger Vorwurf. SeineZeichnung ist fest, vielmahl kûnstlich, nie-mahls von einer blos angewèhnten Manier.Seine grosse Gcmàhlde Haben -die Lcichtig-kcit, und die kecke Pinselzuge eines Historien-Mahlers, die kleine aber das Feine, dasFleistige und das Kvsàrre des gedultigstmKânstlers. Dcscanips P. 3. p. 169.
wccninx (Joh. Baptista ), gebohrm zuAmsterdam A. 1621. Sein Vater ein be-rûhlnter Baumeister wurbe gemeiniglich Janmet de Konst genennt, diescn verlohr J.Baptista fnchzeitig. Znerst lernte er beyJohann Mikcr , einem rmr mittelmastigenMahier, hernach kam er zu Abraham Bloe-niaert, endlich begab er stch zwey Iahre indie Schule des Nicolaus Aîoyacrt. DiosesIctztern Manier geste! ihm ungcmein, und erwustte ste vollkommen nachzuahmen. Als ersthon vcrheyrathct war, vertietz er seine Fa-mille 1 gicng gen Rom, und wurde ein Mit-glied der dastgen Académie. Aber er kehrtewiedcr in sein Vaterland zuràcke/ und starbA. 1-660. auf dem Schlossc Huys - Termeyenzwey Meilen von Utrecht. Weeninr mahltePortraite/ Historien/ Landschaften/ Thiere/See - und Architcctur - Stàcke rc. Seinekleinen Gemàhlde stnd nngemein fleitzig , undgleichen der Manier des Douw und Mieris.Descamps P. 2. y. 306. G.
weerdt (Abrianus de) / von Bràssel;lernte bey Christian Qneborn zu Antwer-pen. Anfangs mahlte er nach des FranzMostart Geschmack/ nachher als er in Ita-lien kam , geste! chm deS Parmesans Ma-
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nier / er wurde dastlbst da! Hoste genarmt.Nach seiner Zurûckkimst sttzte er stch zuCol!»/ und liest eiuige seiner Wcrke durchThcodor Koornhert in Kupftr stcchen. Drf-camps P. 1 . p. 97. G.
weidemann (Friederiuis Wilhelmus)/gebohrm zu Osterburg in der alten MarkBrandenburg 2 t. -1668. Lernte bey Rutgervan Langevelt / und studirte auf der Acade.mie zu Berlin. Er mahlte dort und zuLondon Portraite. Harms Tab. 37.
weigel ( Christophorus ), gebohrm zuRedwitz A. 1 6 34. Lernte zu Augspurg beyJoh. Andréas Wolfgang, -und bey MatthauSKussel. Nachdcm er stch in vcrschiedeneuStàdte» Deutschlands aufgchalten halte,sttzte er stch mdlich A. 1698. zu Nàrnberghausheblich nieder, >vo er den Kunst - undBuchhandel trieb / m,d eine grosse Mengc,mit Kupstrsticheu angefàllter Bûcher , undeinzelne Stàcke m Schwarz-Kunst herausgàEr starb A. 172;. Doppelmayr p. 277.
weigel (Iohannes)/ ein Formschncidervon Amberg in der obern Pfâlz 3 er gabmbst einigcn Landkartm A. 1377. ein Buchheraus, in welchem fast alle Kleider - Trach-ten in der Welt von beyderley Geschlechtcrnauf 219. halben Bogen in Holzschnittcn vor-gestellt stnd. Arbeitete zu Nàrnberg , undstarb dastlbst um A. 1390. Doppelmayr
p. 207.
weiklmrd (Michael), ein berûhmtecBildhauer und Baumeister von Zug in derSchweitz. Seine Arbeit/ welche man invielen Kirchen inn - und aussert Landes steht/wird von allen Kennern hochgefchâtzt. Erbrachte seine meiste Lebenszeit zu Meilandhin / und starb 2 t. 1632. in hvhem Alter.Futzlj P. r. p. 104.
weirot (F.). Siehe Grestli No. 32.ìvenzinger. Siehe Grestli No. 3;.werdmuller (Joh. Rodolphus ), gcboh-ren zu Zurich A. 1639. Lernte bey ConradMeyer / und studirte nach denen in seineSVaters kostbarer Sammlung befindlichenKunstiverken. Er mahlte viel Portraite,Landschaften und Fruchtstàcke. That eineReist/ und hieite stch eimge Zeit zu Frank-furt am Mayn bey dem beràhmtcn Blumen-Mahler Morell auf , barauf gieng er in
Nieder-