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[Band 1]
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Niederlanden, aber wegen einer zrigestosi-nen Krankheit wurde er bald ivieder nachHanse berufen. Nichtlange hernach A. 1668.bekam er Lust Frankreich zu sehen, da eraber auf der ersten Tagrejse seine Gedankenânderte, und nach Hanse zuràckkchrte, hatteer das Unqíùd ba) tuntíeï Nacht in die Silnàchst bey der Stadt zu fallen, und hilfloszu crtrinken. Alle seine Wcrke zeigen, dasier sich des obbcmelten Knnst- Cabinets tref-tich zu bcdienen gewusit habe, und mit derZeit ein grosser Meisier geworden wâre.Drey seiner Bràder Iacobus, Henricus undConradus ûbten sich sowohl in der Mahlercy«ls in der Bau-Kunsi. Fûgli P. i. p. I42.G.

werenfels (Ioh. Rodolphus), gebohrcnzu Bascl A. 1629. Lernte die Mahlerey zuAmsterdam. Er that hicrauf seine Reisen inFrankreich, Italien, und Deutschland, woer an einigen hoftn viele Arbeit verferligte,und kam nach einem, lSjáhrigen Ausôleibenin sein Vaterland zurucke. Er mahltc gutePortraite mit hjstorischen Umstánden , inwelchen man eine freye Zeichnung und eineungemeine Dreistigkeit des Pinsels bemerket,seine Fârbung aber fiel etivas in das Graue.Er starb A. 167;. Fàtzlj P. 2. p. 92.

werf (Abrianus van der), wurde A. 1659.in einem Dorfe, genannt Kralingerambacht,nahe bey Rotterdam gebohrcn ; lernte beyCornélius Picolet und bey Eglon van derNeer, welcher ihn bald in seiner Arbeit ge-brauchcn tonte. Er schôpste aus Besichti-gung der Kunst-Cabinetten zu Leyden und zuAmsterdam vielen Nutzen. Ein Gemâhld inwelchem er verschiedene Genien vorgestellthatte, machte dicsem Kûnstler sein Gluck:Der Churfurst von der Pfalz sahe dieses beyeinem Kaufmann zu Amsterdam, es gefielihm so wohl, datz er solches nicht alleinkaufte, sondern den Mahler selbst in seinemHause besuchte, von welcher Zeit an er be-stàudig fur diesen Prinzen arbeitete, der ihnin den Adcistand erhob, und zum Rittermachte, zahltc ihm auch fur nenn Monath,die er sich iedes Iahrs bednug, eine Pen-sion von 6000. Gulden. Vanderwerf wurdeauch von dem Kônig in Polen und demHerzog von Wolfenbuthel besucht. WenigeMahler tôunen sich rûhmm datz ihre Arbeit

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bey ihren Lebzeitcn so theuer bezahlt wordenseye, als dicsem. Z. B. zahlte der Herzogvon Orléans ihm A. 171;. sûr das UrtheilParis çooo. Gulden hollândisch, und derRitter Page, ein Englànder sûr zchn Ge-màhlde z; 000. Gulden. Der besiàndigeFleitz dieses Kunstlcrs, welcher durch einesehr gcnaue AuSarbcitung noch bcschwcrlichergcmacht ivurde, erschôpfte endlich seine Krâf-le, und er starb A. 1722. (Argensville

setzel sein Sterbe-Jahr fálschlich aus 1727.)Vanderiverf mahlte Historien, Gegcnstândeaus dem Lemeinen Lcben, und viele Por-traite. «seine Zeichnung ist zuwcilen vongntcm Gcschmack, aber gemeiniglich ohneZierilchkeit, und stcif. Seine Fàrbung istin vicier» Gcmâhldcn srosiig, und glcichcl inder Carnation dem Eiftubem, auch verstunder die Auodràckung der Musceln nicht allzu-wohl. Aber seine Gcwánder sind wohl ge-faltet und groh, auch mangelt es seiner Ar-beil »>cht an einer guten Harmonie, under wurde einer der grôsten Mahler seinerZeiten gewcsen seyn, wenn er in der Zeich-nung fcster gewesen wáre. Er legte sichauch aus die Bau-Kunst , und wurde hier-libcr ôfters zu Ralhe gezogen, er vcrdannelealle Kieinigkeiten aus den Vcrzicrimgen.Nach scinen Zeichnungen wurde die Bôrsczu Rotterdam erbaut, alle Theilc welcheman darinnen abânderte, werben sûr sovicie Fehlcr gehaltm. Descamps P.p. ;8z. G.

Werf (Pctrus van der) , gebohrcn zuKralingerambacht bey Rotterdam A. 1669.Er war des obangefuhrten Adrians Bruderund «schûler, blieb aber gegen diesel» zurechnen weit in der Kunst zurucke, gleich-wohl kan er fur eincn geschiekten Mahlergchalten werden. Er copirte viele von sei-nes Brudcrs Gemâblden, welche von betrie-gerischen Kunsthándlern sûr, von Adriau ûber-mahlte Stûcke angegeben, und von mittel-mátzigen Kennern als svlche m hohem Preisebezahlt werden. Adrian bediente sich auchseiner Hilfe zu Untermahlung der Gewânderund anbrer Beywerke. Vanderwerf starb zuRotterdam A. 1718. van Gool P. 1. p. 2)9.

wermuth (Christianus), gebohren zu Al.tenburg m Meissen A. Lernte zw

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