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[Band 1]
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DreSden bey Ernst Caspar Dûrr, rmd beyPielcr. Er kam alS Medaillcur bey ver-schiedenen deutschcn Hdfen, sonderlich andem sachscn - gothaischen m Dienste, vcrfer-tigte cine erstaunlichc Menge Medaillcn vonaûcrhand Grôsscu und Gegenstànden, welcheaber nicht allemahl den Beyfall der Kenncrverdientcn. Kôhler P. 12. p. 34. látzt ûbcrseine Arbeit ein sehr scharfes Urtheil ergehen.Wermuth starb zu Gotha A. 17 3 9 * Loch-ncr P. 6. Prés.

werner (Iostpbus), gebohren zu BeroA. i 6;7. Lernte bey seinem Vater gleichenRamens, und bey dem jàngern VîatthâusMerian su Franksiirt. Er lcgte sich auf dieMmiatur - Mahlercy, und wurde hicrinneneincr der grôtzlen Meister. Kam A. 1654.nach Rom, >vo er sich etliche Jahre aufhielt,und mit seiner Kunst in grosses Ansehen setz-te. Von da wurde er in Frankreich bcrufen,arbeitctc einige Zeit sûr den Konig und ver-schicdene Privât - Personen. Carl le Brunwird beschuldigt, datz er aus Netde den Kô-nig abwenbig gcmacht habe, diesen Kunstlerin seine Dienste zu nehmen. Werner kamdehwegen nach Deutschland, und arbeitetefur den wienerischen, chur - pfàlzischen undbayerischen Hof. Er dekam A. 1S9;. einenBeruf an den berlinischen Hof, wo er zwardie Direction ûber die neuerrichtete Académieerhielt, welche ihm aber von andern Kunst-ler» streilig und verdrietzlich gemacht wurde,so datz er endlich in sein Vaterland zurâckegteng, und A. 1710. daselbst starb. DiescrKunstler halte ein grosses und erhabnes Gé-nie , seine Erfindungcn sind sinnreich, er lieb-te die Allcgorien, seine Zeichnuiig ist ziemtichcorrect, er verstund Licht und vchatten sehrwohl, seine Manier lst gelind und niarklgt,und sistne Farbung gut und kràftig. Er mahl-te auch einige schone Stucke in Oehl-Farben,welche vornehmlich in Bern gesehen werden.Einerseiner Sbhnen, Christophorus Josephus,heyrathete die beruhmte Anna Maria Hayd,und zeugte mit ihr einen Sohn gleiches Ra-mens, welchcr um A. 174». als koniglicherHof - Mahler zu Dresde» arbeitete. FutzljP. 1. p. 118. G.

Wevcr (Gabriel), ein Erfindungs-reicher,verstândiger u>,d fertiger Mahler zu Rurn-

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berg; gab verschiedcne seiner Werken in Kup-fer heraus, und starb nach A. 1640. Dop-pelmayr p. 222.

weyer lMalthâuo), von Hamburg; wirdals ein gcschickter Pferde - Mahler gcrâhinc.Er lcbte um A. 1642. und war des vortref-lichcn Bataillen-Mahler Ioh. Philipp LembkcLehrmcister. Doppelmayr p. 26;.

we/ermann ( J.. ), man wcitz nicht,ob dieier Kunstler mit dem folgenden von glei-chcr Famille gcwesen ist. Er mahlte sehr wohlFrûchte und Blumen: Hielle sich einige Zeitzu Rom auf, wo er wegen seiner Geschick.lichkeil in den Sprachen, durch seine Gabewohl zu erzâhleu , und sich auf andrer Un-kosten lustig zu machen, in einige» Gestll-schasten wohl gelitten war. Descamps P.p. 40.

weyermann (Iacobus Campo), geboh-ren zu Breda A. 1679. Lernte bey R. vande Leur und bey Ferdinand van Kessel. Ermachte sich vornehmlich durch eine Historievon dm niederlàndischcn Mahlern, welcheA. 1729. in drey Quartbànden in Haag ge°druckt wurde, bekannt; in dieier bediente ersich cmer grobeu und schmâhssichrigen Schreib-art, die er auch in andern Schriften vielfâl-tig gebrauchte; als er aber in einer schànd-lichen Lâsterschrift die ostindische Gesellschaftangriff, wurde er entdeckt, und A. i7;9. zuewiger Gefangenschaft verurtheilt, in wclchecer A. 1747. starb. Man Hat A. 1756. ei-ne Lebensbeschreibung von ihm hcrauêgege-ben, die aber wcit mehr von seiner lûder-lichen Auffuhrung als von seiner Kunst han-delt. van Gool P. 1. p. 4; 4.

wieling (Ricolaus), ein guter Historien-Mahler in Haag; kam A. 1661 . in die da-sige Académie. Er verfertigle sehr schoneund meisterhaste Gemàhlde fur den Grasenvon Hoorn. A. 1671. wurde er an den chur-furstlichcn Hof gen Berlin berufen, und starbdaselbst A. 1689. van Gool P. 1. p. 58.

wieringen(Cornelius),vonHarlem; mach-te anfangs viele Reisen znr L-ee, aber er ver-lietz diesen Beruf, und legte sich auf dieMah-lerey, in welcher er bas Grauen und dieGefahren der Seefahrer sehr lebhaft vorstell-te. Er beflisse sich, die Seen und Schiste inihre» mannigfaltigen Gestalten zu zeichnen,