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und bewundert man in denselben dke natûr-liche und genaue Vorsteliung des Eigenthûm-lichen diefts Elcmeutes und der Schifs-Ar-beiten , in welchm ihm ftin vorlresiiches Ge-bâchkiiisi wvhl ju statten kam. veine bestenGemâhlde geben den fchôusten Werken desberûhmten Heinrich Cornélius Vroom, sei-nes Zeitgenossen, nicht bas geringste nach.Descamvs P. r. p. 45.
wierr (AMonius, Hiervnynnis und Jo-hann es)/ CKbrûder und Kupferstecher in Jlie-derlandm um ben Anfang bes XVII. Jahr-hunderts. Jhre Arbeit vestehet nieistens iurignen Erfindunacn , vicie aber verfertigtenfie nach Manin de Vos, Johann Strada-nus/ Pliilipo Galle und einnzen andcrnMei-stern. Der Ml von Marolles zâhlte in sei-ner zahlreichen Sammlung von Kupfcrstichcn1170. Sti'ieke von ihrer Arbeit. Guarienlimelbet/ Johann habe in seinen Zeichminqcnmit ber Fcder dm Albert Durer nachgeaftnt.
wigmaner (Gerardns) , gcbohren zu Gor-cum A. 167;. Man hâltihn fur eincnSckû-ker bes Wilhekm Mcris, indein er seine Ma-nier nachahmte. Nach feiner Zuruckkunft ansItalien fttzte er sich zu Amsterdam, und starbdaselbst A. 1741. Wiamana hielte schr vielauf stme Kunst , und snchte dieselbc auf allcArt und mit der grôtzten Beredsamkeit beliebtzu machen; wann er eurcni Liebhaber seineGemâhlde zeigte/ bediente er stch gemcinig-lich dieftr hochtrabenden Ausdrûcken r Sc>zeichnete / ft mahlte Raphaël; aber dessenunaeachtet fanden fêine Werke weder in Hol-land noch in England Kâufer; daim ob ergleich ziemlich wohl zeichnete, auch seine Ge-máhlde mit môglichstcm Fleitz ausarbeitcte,fehlte rs ihnen hingcgen an einer guken Com-position / an bchôriger Kraft und ihrem Mei-ster an gcnugsamem Genie. van Gool P. 1.p. ;86.
Wilde (I. de) , ein gefthiekter Bilder-Mahler/ und Jelle Reiners, ein kunstreieherGlas-Mahlcr; waren Zeit- und Landsgenos-sen des Wybrand van Geest. Von dicsemletztern findet man in der Kirche zu vneekrine Flìicht in Eghptm in einem Fensterglase,welches die Zimmerleuten-Zunst bahin schenk-ten. Dieses Stûck wurde der Erabethen Ar-beit vorLemen. Hvnbraken P. ». p. 4-'
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wildens (Johannes ), von Antwerpm;war des P. P. Rudens Zcitgenotz nnd unKe-fthr gleichm Altérs. Er stubirte unaufhor-lich nach der Natur / und wurde ein vortrcf-licher Landfthaften-Mahlcr. Rubens dedicn-te sich viclfàltig diefts und des van VdenArbeit, ftiue historifthe Gemâhlde mit Land-sist)aften zu verftheii/ da deim Wildens seineArbeit fehr wohl mit des Histouen-Mahlerszu vrreinigen wutzte. Er hatte ein qlûcklichesGenie in Wàhlung der Natur, cine fertigeHand/ eine quke Fârbung, und mahlte dieLûfte und Ferniuig fthr teicht. Er zeichneteund mahlte gutk figure»/ zuwcilen abcr lietzer dieftlde durch andre Mahler verfcrligen.Starb A. 1644. Dcscamps P. 1. p. ;;6. Q).
wildens ( TheodoruS ) / von Amsterdam;stubirte uni A. 1710. $u Rom. Da er einstmit Heinrich van Linth bey der Stadt Ron-ciglione nach der Natur zeichnete, fiel vonohngefehr ein Haus ein, wclchen Zusatl diedort herum Arbcitcnde / weil sic nicht gewvhntwaren Zcichner in ihrer Gegcnd zr> fthen/sûr eine von ihnen herrûhrende Zaubercy hiel-ten, daher man fie mit grosscm Geschrey zudem Gouverneur dieftr iLtadt ssthrte; deraber ihrc Unfchutd erkannte, und fie sogleichdes Verhaftcs entlich. Eine fast glciche Ge-fthichte kan bey dem Arkickcl Hackert nach-gekcftn werden. Houbrakcn P. p. 48.
willaert (Abraham), qebohren zu UtrechtA. 161 j. Lernte anfanqs bey ftincm VaterAdam , hernach bey Johann Bylaert. Ergienq nach Paris , mid befestigte sich miterSimon Vonët in ftiner Kunst; daraufkehr-te er in ftin Vaterland zuràcke/ und man ach-tete ihn weaen ftiner Geschicklichkeit fthr hoch.Der Gras Moritz von Nassau beriefihn nachBrûssel; aber er lietz ihn , aus was Ursachenweitz man nicht, als eincn gemeinen Dvlda-ten nach Africa einfthiffen , daselbst wandteer seine mûsiige Stunden an, die Gcbràiichedieses Volks zu beobachken, und die Kleidun-gen, Threre und verschiedene Gegenden desLandes nachzuzcichucn : Als er wieder zurû-cke kam, arbeitcte er nochmalen fur obbe-meldtcn Grafen. Willaert verlietz endlichBrûssel, und arbeitcte unter der Aufsicht desberûhmten Baumeisters Jacob vair Campe»
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