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nttco Bussvlmaco, welchen er allerhand spa§-hafte Streiche ausfûhrcn half. Er beklagtesich cinstcn gegcn dieseir letztern, dast seineFiguren sein so lebhastcs Aussehen hâticn aïsdie seinige: Buffolmaeo gabihm schivcrzivci-ft den Rath: er sollte dicftlbe mil, aus demMunde gehenden Worten vorftetlen, undBruno folgte feinem Rathe. Dicft Lappe-rcy bliebe hernach bey fthlechten Mahlernlange Zeil in Uebung , nnd fande bey demunverstândigcn Pôbel grosscn Bcyfall. Bru-no wurde A. i; in pie Mahlcr-Gefellschaftsemer Geburts-Stadt eingeschrieben. Baldr-lUKCt (sec. 2. p. 2v G.
Godyn (Dionysius), Mahler in Haag;lernte bey Johann de Baan, und thal eiireRcise gen Rom , wo knan in einer Kirchcdie Gedurt Christi aus frischen Kalk gemahik,von semer Hand findet. Godyn ledte um A.1700. van Gool P. 2. p. 454.
Graham (Jvhannes), war zwar von Lon-don gebûrtig, hieite sich aber seine meiste Le-benszeit in Haag aus, wo er die Mahiereybey Mattháus Terwesten und bey ArnoldHoubrakcn erlernte. Er thal darauf eineReise nach Antwerpen, und von da in Ita-lien, wo er sich einige Jahre zu Rom, Bo-logne und in andern Stàdten aufhielt.Nach seiner Zurûckkunft arbeitele er einigeZeit zu Paris und zu Londvn , lind setzlesich endlich in Haag, wo er viele Hàusermit Deckenstûcken und historischeu Geniàhl-dcn zierte. Graham florirte um A. 17*°.van Gooi P. 2. p. 276.
Grcenwood (Cornélius), gchohren zuRotterdam A. 1708. Lernte bey Vyg, ei-uem geschicktcn Schûler des Ritters van derW ers, welcher aber sehr iung starb, wor-auf Grcenwood den Adrian van der Burghzum Lehrmeister bekam. Er ûbte sich sehrfleitzig in seiner Kunst, und zeichnete in Ge-ftllschaft einiger junger Kûnstler theils nachGtpsbildern, theils, unter sich selbst verabre-dete Erfindtingen. Allein da einer seinerVerwandten, welcher eine grosse Pflanzstàttein Surinam besatz, mit Tode abgieng, lietzer sich bereden , diese zu ûbernehmen, erkonnte aber die heisse Luft dièses Landes«icht ertragen, und starb zu grvssrm Leid-
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westn der Seinigen i?;6. van GoolP. 2. v. g;8.
Griffier (RobcrtuS), gebohren in Eng-land A. 1688. Lernte bey seinem Vatcr Jo-hann , und ûbertraf denselbcn in der KunstAussichten des Rheinsiroms zu mahlen, dieer mit unzâhligen Figure» und allerhandGattungcn schiffen, wclche beladen und ent-laden werden, ausstaffirte. Anbey besast ereine ungemeine Geschicklichkeit, die WerkeWouwermanns, van der Nelde rc. nachzu-ahmen, welchrs ihm Anlas gab, cinebetrie-gerische Handlung mit Gemàhlden anzu-fangcn , und seine Copien fur Originale zuverkaufcn : In diesem -scisiimmen Ruse warer den meisten Liebhabern in Holland undEngland bekannt. van Gool P. 2. p. 140.
Groot (Jvhannes de), gebohren zu Vlistsingen um A. i6;q. Lernte bey AdrianBerdoel, A. van Ostade und bey Franz deJong von Harlem. In seinem Aller ver-wechsclte er die Arbeit an den Kunsthandclmit Gemàhlden, Zeichnungcn und Kuèrsti-chen. Houbrakcn P. 2. p. 58.
Guidabombarda ( Joh. Baptista), «inBaumeistcr zu Mciland. Die Kirche S. Ma-ria bella Fontana wurde nach seinen Zeich-nungen und nach der dorischen Ordnung er^neuert, und aufbeyden Seiten mit etlichenCapellen geziert. Terre p. 228.
H.
Haen (Abrahamde), ein Amsterdamer;zeichnete Architecturen und Prospecte nachder Natur wie sein Lehrmeister CornéliusPronck, den er auch hierinne ûbertraf, undseine Zeichmmgen bey den Liebhabern undKunsrhândlern, welche einige davon in Kup-fer bringen liessen, in hohem Preise ver-kauste. Er starb in dem 40. Jahre seineSAltérs vor A. 1750. van Gool P. 2. p. 198.
Hardime (Petrus), gebohren zu Antwer,pen A. 1678. Lernte bey seinem BruderSimon. Er arbeitete sint A. 1691 . inHaag, wo er viele Camine und Thàren inden vornehmsten Hàusern mit Blumen undFruchtitûcken zierte. In der Abtey S.Bertchardus vhnweit Antwerpen stehet man
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