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vicr Stûcke von séchs Futz breit und zwôlfenhoch , in welcven er alle Frûchte und Blrr-men der vier Jahrszeiten vorstellte, und indensilbcn sein ganses Kunstvermogen in derAnordnung, Naturlichkeit und Ausarbeitungjum Vergnûgen der Kenner zeigte. Hardì-má zierte auch ofters dle hislorische Gemàhl-de des Augustin Terwesten mil seiner Ar-beit, und stard A. 1748. van Gool P. up. 418 .

Harings ( Matthias ), von Leewarden;AorirteA.'i6;7. Er mahlte die Figure» mil«inem zarlen «ind flieistenden Pinfel , w u si-te auch die Aehnlichkeit in allen siinen Ge-genstânden wohl zu lreffen. Houbraken P.

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Harp (N. N. van), mahlte mit einergefalligen Manier kieine nackte Biider undGenien, auch Ccres und Bacchus-Feste: Erwird aber beschuldigt, er habe seine meisteFigure,, aus Kupferstichm entlehnt. Hou-braken P. p. 5;.

Hartzoeker ( Theodorus ), wurde gegendas Ende des XVII. Jahrhundcrts zu Utrechtgebohren. Er gieng frûhzertig in Italien,und lernt.' die Mahlerey dey dem berûhm-ten Anton Balestra zu Venedig: Hielte sichauch einige Zcit zu Rom auf. Nach seinerZurûckkunft in sein Vaterland , welche umA. 1720. gcschah, machte er zwar viel We-sens von seiuer erlernten Kunst, welche abermeistens nur in uutermahlten Stncken be-stand, die A. 1742. auf der Académie inHaag ôffentlich vcrkauft wurden, da er kurzzuvor zu Utrecht verstarb. van Gool P. 2.p. 239.

Hek (Martinus Hemskerk van der). SeinDater Johann van der Hek gab ihm ausHochachtung gegen siinen Oheim MartinHemskerk diesin Beynamen. Er mahltewie sein Dater Landschaften, in welche» ervielmahlcn das zerstorte Scblos und AbteyEgmont vorstcllte, kam ihm aber in derKunst nicht gleich. Dan der Hek ward A.1654. ein Iahr nach seiner Annahm Dorste-her der Mahler-Geselischast in seiner Geburts-Stadk Alcmacr. Houbraken P. 2. p. 8.

Henstenburgh ( Hcrmannus ), gebohrenzu Hoorn iy Ndrd-Hvttanp A. r 667. Mahl-

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te anfànglich ohne Unterweisung Landschaf-ten und Vogel mit Wasser-Farden nach desPeter HolsteynS Gemâhlden, in welchenman vielen Geist und Harnwnie bemeckle.A. 168;. kam er zu Johann Bronkhorst,wclcher in gleicher Kunst berûhmt war, indie Lehr, der ihn zugleich in der Pasteten-deckerey unterwies. Henstenburgh, der zuobbemeldtcr Kunst einen auffcrordenllichenTalent empfangen halte, brachte es bey sii-nem Lehrnieister so weit, dag er densclbenin der gluenden Colora und iu nalûrlichcnStellungcn der Vogel ûbcrtraf: Er mahlteauch Fràchte und Blumen, worzu er stchm«l grosser Sorgfalt die schonste Farbenaussuchte. Man wilt behaupten, datz er hier-inné bcsondere Entdecknngen gemacht habe;Wenigstens ist gcwitz, datz ictne Gcmàhldean Ncinlichkeit, Glanz und Stàrke denOchl-Farben nichts nachgeben. Er mahl-te viel auf Pergament und starkes Papier,und zeichnete feine Blumen und Frûchte aufbraune Grûnde, wovon die Beywcrke ausVogeln, Eydexen, Sehlangen rc. bestehen.Jndessen war er mit aller seiner Kunst sclbstin seiner Gebnrts - Stadt unbekannt, bisMatthàus Terwesten, aïs er daselbst arbei-lete, den Licbhabern seine Vcrdienste ent-deckte. Henstenburgh starb A. 1726. vanGool P. i. p. 248.

Herê, erster koniglicher Baumeister zuNancy; gab eine Sammlung von Plânen,Aufriffen und vcrspectivischen Vorstellungender kôniglichen Palláste, Gárlen rc. desHerzogthums Lothringen in zweyen Folio-Bânden herans.

Hillegaart ( Paulus van ), ein Mahlerzu Amsterdam, wo er A. i 6;8. starb. Erist allein durch ein auf ihn gerichtetcs Trauer-gedicht bekannt, in wclchem seine Kunst loh-ne Meldung worinnen ste bestanden habe)gerûhmt wird. Houbraken P. p. 379.

Hobbema, ein vortrcflichcr Landschafteri-Mahler in Niederlanden. Seine Wcrke stndvon Adrian van der Dclde mit Figure» undThieren gcistreich geziert. van Gool P. 2,p. 490.

Hooft (NicolauS) , gebohren in HaagA. tSS4. Lernte bey Daniel Mytens, Wik.

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