James Cook, der Entdecker.
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am 12. August 1771 nach einer Entfernung von drei Jahren. Dochnicht lange darnach ward er von dem Präsidenten des Admiralitäts-gcrichts, Lord Sandwich, zu einer neuen Reise aufgefordert. Ersollte ein am Südpol gelegenes Festland finden, dessen Dasein manaus astronomischen Gründen vermuthete. Auf dieser Reise, zu wel-cher zwei Schiffe ausgerüstet wurden, begleiteten ihn die beiden Na-turforscher Förster, Vater und Sohn, deren Werk über diese Reisedieselbe so berühmt gemacht hat; ein dritter Naturforscher Spar-mann ward auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung aufgenommen.Die Reise ward im Juli 1772 angetreten. Cook segelte gerade nachSüden unter heftigen Stürmen und bedeutender Kälte; er war nochnicht bis zum 60. Grade der Breite gekommen, als ihm schon großeEismassen entgegentrieben. Nachdem er den 65. Grad erreicht hatte,wohin vor ihm noch kein Seefahrer gelangt war, zweifelte er endlich,das vermuthete Festland in dieser Richtung zu finden und steuerte ausdem Eise des Südens wieder heraus. Nach einer Fahrt von vierMonaten landete er an der Küste von Neuseeland. Cook ließ euro-päische Sämereien aussäen — die Thiere, die er für diese Inselmitgebracht hatte, waren unterwegs gestorben — und verflechte soeine Gemeinschaft der Nainrerzeugnisse zu stiften, da für die Gemein-schaft der menschlichen Gesittung die Wildheit der Einwohner wenigAussicht gewährte. Dann schiffte er zu dem friedlichen Völkchen aufOtaheiti und nach den übrigen Gesellschaftsinseln. Cook verließ sieam 17. September 1773, um die Gruppe der Freundschaftsinselnzu untersuchen. Als nun der Sommer dieser Erdgegcnd nahete,wandte er sich wieder nach Neuseeland. Ein heftiger Sturm trenntedie beiden Schiffe. Mit dem scinigen, Resolution, steuerte Cook nunallein nach dem Südpole, dem er sich auch bis zum 71. Gradesüdlicher Breite näherte. Ein Eisfeld von unabsehbarer Größe stecktedieser Fahrt das Ziel (30. Jan. 1774) zum Verdrusse für Cook'sforschende Kühnheit. Diese erschrakt nicht, weder vor den mit Stür-men wechselnden Nebeln, die oft mehrere Wochen lang die Sonneverhüllten, noch vor den Eismasscn, die eine Kälte aushauchten, vonder Tau- und Takclwcrk des Schiffs mit Eisrindcn bedeckt wurden,noch vor der einförmigen Stille, die von keinem andern lebendigenWesen unterbrochen ward, als durch die kühnen Abcnthcnrer, welchedie Natur in ihrer tiefsten Znrückgezogcnheit aufsuchten. Die Ängst-lichkeit derselben ward vermehrt durch Cook's heftige Krankheit, die seinEntschluß, niemals besser zu essen, als der Letzte seines Schiffs-voltes, ihm zugezogen hatte. Ohne frische Nahrungsmittel schien
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